Graureiher im Kölner Zoo

Graureiher im Kölner Zoo

Wer im Zoo zum Himmel schaut, wird früher oder später einen der freiwilligen Einwanderer des Zoos zu Gesicht bekommen. In allen Bäumen brüten im Moment Graureiher. Kein Wunder, gibt es doch schöne, hohe Bäume, viele Gewässer und jede Menge Futter. Letzteres wird gern den regulären Bewohnern vor der Nase weggeschnappt. Bei der Pinguin-Fütterung ist z. B. jedes Mal ein Reiher zugegen, der schnell wegschnappt, was andere nicht sofort aufsammeln.

Graureiher werden auch Fischreiher genannt und waren in den 1970er Jahren recht selten geworden. Seither stehen sie unter Schutz und die Population hat sich gut erholen können. Hier in Köln sieht man sie überall wo es Wasser gibt, z. B. auch im Blücherpark. Die größten deutschen Kolonien befinden sich aber in Norddeutschland.

Das Nest in den Baumwipfeln ist eine etwas unordentliche Ansammlung von Stroh und Zweigen, was man in Köln gut beobachten kann. Laut Wikipedia streiten sich nestbauende Graureiher um Nistmaterial und plündern gegenseitig die halbfertigen Nester. Dagegen wehren sie sich gemeinsam gegen Krähen, die es übrigens im Zoo auch in großer Menge gibt.

Der Zoo Basel hat auch Besuch von diesen Vögeln und dokumentiert ihn mit schönen Fotos.


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Eine Antwort zu “Graureiher zu Besuch im Zoo”
  1. In Duisburg nehmen die Graureiher gerne an der Robben- und Pinguinfütterung teil. Deshalb werden sie mittlerweile während der Fütterungszeit mit wenigen Fischen an das andere Ende des Zoos gelockt. Aber das werden sie sicher bald durchschauen.|:)

  2.  
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