Der Giraffen-Bulle hatte Appetit auf frisches Grünhttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/04/giraffe-650x516.jpg 650w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/04/giraffe.jpg 700w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />

Der Giraffen-Bulle hatte Appetit auf frisches Grün

Das ist der Giraffenbulle aus dem Zoo in Köln. Er hatte mal Appetit auf was anderes, kletterte dazu in de Graben seines Geheges und war somit in der Lage, das Beet-Gebüsch abzuweiden. Dass es stachelig ist, störte ihn nicht, das kennen seine Vorfahren aus der Savanne, wo die Giraffe zu den wenigen Tieren gehört, die die stacheligen Akazien abweiden können.

Das schwarze vorne am Maul der Giraffe ist übrigens nicht die Unterlippe sondern die Zunge, die geschickt um das abzuweidende Futter geschlungen wird. Dann wird die Zunge zurück über den Ast gezogen und im Maul landen nur die Blätter und zarte Zweigspitzen. :-)

Zur Familie der Giraffen gehört noch das Okapi, das als Waldgiraffe bekannt ist. Es ist kleiner, dunkler und hat einen deutlich kürzeren Hals. Wir haben auch welche in Köln, aber die sind recht scheu und nicht so gut zu fotografieren. Ich liefere Bilder nach. Vorerst müsst Ihr in der Wikipedia nachgucken:
http://de.wikipedia.org/wiki/Okapi

Zurück zur „normalen“ Giraffe, die auch Steppengiraffe genannt wird. Sie ist das höchste Tier auf dem Land: Schon bei der Geburt ist sie etwa 1,80 Meter groß. Bullen werden bis zu 6 Meter hoch und wiegen bis zu 1900 Kilogramm, die Schulterhöhe beträgt zwischen 2 und 3,5 Meter. Giraffenkühe sind etwas kleiner und zierlicher.

Bei uns im Zoo (so wie in vielen anderen) leben Netzgiraffen (Giraffa camelopardalis reticulata). Es gibt noch einige andere Unterarten:  Angola-Giraffe (Giraffa camelopardalis angolensis), Kordofan-Giraffe (Giraffa camelopardalis antiquorum), Nubische Giraffe (Giraffa camelopardalis camelopardalis), Kapgiraffe (Giraffa camelopardalis giraffa), Rhodesien-Giraffe (Giraffa camelopardalis infumata), Nigeria-, Tschad- oder Westafrikanische Giraffe (Giraffa camelopardalis peralta), Rothschild-, Baringo- oder Uganda-Giraffe (Giraffa camelopardalis rothschildi), Thornicroft-Giraffe (Giraffa camelopardalis thornicrofti) und die Massai- oder Weinblattgiraffe (Giraffa camelopardalis tippelskirchi).

Hier noch ein paar Fakten:
– Giraffen haben, so wie die meisten Säugetiere, nur 7 Halswirbel
– auf kurzer Strecke können sie bis zu 55 Stundenkilometer erreichen
– Giraffen verständigen sich in einem für Menschen nicht hörbaren Schallbereich mit Frequenzen unter 20 Hertz, dem so genannten Infraschallbereich

Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Giraffe
http://www.das-tierlexikon.de/giraffe-482-pictures.htm

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2 Antworten zu “Mal was anderes zu essen für unsere Giraffe”
  1. ich mag giraffen. ich finde es faszinierend, wie sie sich bewegen, ohne dass ihnen der lange hals im weg ist. ;)
    ich habe mal im zuge einer safari-doku-reihe o.ä. im TV gesehen, wie tierpfleger einen in einem wildpark freilebenden giraffenbullen einfingen, da er auf irgendeine krankheit untersucht und geimpft werden musste. himmel, der hat sich natürlich gewehrt und man wusste nicht, was gefährlicher war: sein hin und her schwingender kopf oder die nach allen seiten tretenden hufe! sie konnten ihn auch erst einigermaßen bezwingen, als sie ihm die augen verbunden hatten…

  2. Petra Schulten sagt:

    Ja, das habe ich auch gehört – die können böse treten. So können sie sogar im besten/schlechtesten Fall einen Löwen töten! Die Giraffen in den Zoos finden wohl meistens, dass ihre Pfleger irgendwie mit zur Gruppe gehören und sind sehr verträglich. Aber wie alle Fluchttiere geraten sie auch mal in Panik und spätestens dann sollte man als Mensch das Weite suchen!

  3.  
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