Es gibt einige Tiere im Zoo, die man nicht so oft sieht. Größtenteils handelt es sich dabei um nachtaktive Tiere. Manche sind aber auch kathemeral, d. h. sie sind ein paar Stunden wach, schlafen dann wieder einige Stunden, sind wieder wach usw. Ihnen ist es also egal, ob Tag oder Nacht ist. Dazu gehören z. B. viele Wieselartige aber auch die Rotbauchmakis.

Ringelschwanzmungo

Ringelschwanzmungo

Seit ich meine Jahreskarte habe (Ende März gekauft), war ich nun schon fast zehn Mal im Zoo. Dabei habe ich erst zweimal die Ringelschwanzmungos gesehen. Sie wohnen im Giraffenhaus mit Außengehege zum Madagaskar-Haus hin. Das passt auch, denn sie stammen ebenso wie die Lemuren aus Madagaskar.

Sie werden bis zu einem Kilo schwer und sind kleine Raubtiere. Außer Beutetieren (kleine Säuger, Amphibien, Insekten, Fischen) fressen sie auch Eier und Obst. Sie leben in kleinen Familienverbänden.

Der Kölner Zoo schreibt über seine Bewohner, dass sie zu den Mangusten gehören, ebenso ebenso wie die Indischen Mungos (die sogar Skorpione und giftige Schlangen erlegen) und die Erdmännchen. Laut Wikipedia betrachtet man  sie aber mittlerweile als eine Unterfamilie der Madagassischen Raubtiere (Eupleridae), die wiederum nahe Verwandte der Mangusten sind.


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3 Antworten zu “Ringelschwanzmungo”
  1. “kathemeral” – das ist interessant! aber gibt es da nicht auch ganz klar katzenarten, die ebenfalls kathemeral sind? – wenn ich an meine beiden denke, oder daran, was du über die kölner löwen berichtetest… ;)

  2. Petra Schulten sagt:

    Also, die Löwen sind nicht kathemeral, sondern dauer-schlafend, ich weiß nicht, ob es da auch einen Fachterminus gibt! ;-)
    Im Ernst, ich dachte auch erst an Katzen, aber die haben keinen festen Rhythmus sondern schlafen einfach sehr viel, bis zu 18 Stunden. Hunde fast genauso. Die kathemeralen Tiere dagegen schlafen vier Stunden, sind vier Stunden wach, schlafen 4 Stunden usw. :-) Das habe ich im Otterzentrum gelernt ( http://blog.mitkid.de/otter-zentrum-in-hankensbuttel/ ), da hatten sie Hermeline, und die leben in so einem Rhytmus. Und wenn die nicht jedes Mal etwas zu essen bekommen, dann können sie innerhalb eines Tages verhungern. Winzige hektische Dinger sind das (sozusagen das Gegenteil von Löwen), aber unglaublich niedlich.

  3. ich habe mal einen schönen spruch über katzen gelesen: “katzen sind nie müde. entweder sie schlafen oder sie sind wach.” ;)

    das ist ja irre mit den hermelinen und ihrem lebensrhythmus! vor allem auch, dass sie verhungern können, wenn sie in der wachphase nichts zu fressen kriegen… stell dir mal vor, was das für ein leben ist, wenn du in deiner wachphase nur mit futterbeschaffung zu tun hättest, um nich gefahr zu laufen, zu verhungern… wow.

  4.  
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