Archiv für Oktober 2009

Der Herbst erfreut uns ja nun doch recht häufig mit schönem Wetter und natürlich herrlichen Farben.

Im Zoo sorgen die Gärtner dafür, dass immer noch viel grünt und blüht – die Beete werden ja ständig umgestaltet. Aber auch die pflanzlichen Dauergäste ziehen sich jetzt teilweise recht bizarre Kleider an.

Ich bin schon sehr gespannt, wie es wohl im Winter im Zoo sein wird – meine Jahreskarte habe ich ja im März gekauft, da war es schon sehr frühlingshaft. Notfalls muss ich halt in den Häusern herumlungern, da gibt es ja einige: Menschenaffen, Elefanten, Südamerika, Madagaskar, Giraffen, Nilpferde – habe ich etwas vergessen?

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Wir sind ja in Köln nicht die einzigen Glücklichen mit einem kleinen Elefanten, die Londoner haben auch einen. Der muss sich noch entscheiden ob Duschen gut oder schlecht ist:

Aufmerksam wurde ich auf das Video übrigens durch die Seite http://zooborns.com – die möchte ich Euch nochmal wärmstens ans Herz legen – fast jeden Tag gibt es hier Fotos und Videos vom Zoo-Nachwuchs weltweit. Derzeit z. B. ein unglaublich niedlicher Tiger, vier entzückende Tasmanische Teufel und ganz neue Fotos eines kleinen Orang-Utan-Mädchens aus Kansas.

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Schwarzstorch - in Köln lebt ein Paar im Eulenklosterhttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/schwarzstorch.jpg 429w" sizes="(max-width: 286px) 100vw, 286px" />

Schwarzstorch - in Köln lebt ein Paar im Eulenkloster

Heute war ich mal wieder im „Eulenkloster“, in dem nicht nur Eulen leben sondern auch Ibisse und Schwarzstörche. Ich konnte es kaum fassen, wie wenig schreckhaft diese Störche sind, die man in freier Wildbahn kaum zu Gesicht bekommt, weil sie so scheu sind! Wild leben sie in alten Wäldern mit Still- und Fließgewässern und meiden die Nähe menschlicher Siedlungen.

Im Sommer kommen Schwarzstörche in Frankreich und den Ardennen vor und überall östlich davon in Europa, sowie in Teilen Asiens. Im Winter ziehen sie in den Süden Asiens und in diverse Gebiete Afrikas. In Spanien und Portugal gibt es sowohl Wintergäste als auch residente Populationen.

Schwarzstörche ernähren sich sowohl von kleinen Säugern als auch von Amphibien, vor allem aber von Fischen, denn sie sind geschickte Fischer!

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Langbeiniges Przewalski-Fohlen Lanzelothttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/przwalski-1-350x350.jpg 350w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/przwalski-1.jpg 600w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />

Langbeiniges Przewalski-Fohlen Lanzelot

Ich traf ja neulich schon das kleine Fohlen der Przewalski-Pferde. Heute konnte ich dann nachlesen, dass ich mich mit dem Alter nicht vertan hatte: Der kleine Hengst wurde am 9. Oktober geboren – an dem Tag als ich ihn fotografierte, war er also gerade mal einen Tag alt! Seine größeren Kumpels kamen schon im Mai zur Welt, alles drei kleine Hengste! Die Fotos in diesem Artikel sind allerdings vom 23. Oktober, da ist er schon groß!

Hier ist er noch ganz frisch:
http://zoo.blog-haus.net/2009/10/przewalski-fohlen/

Übrigens trägt er den Namen Lanzelot – hoffentlich fühlt er sich da nicht überfordert. ;-) Seine Vorgänger aus dem Mai heißen Lex und Luzius.

Przewalski-Pferdchen in Kölnhttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/przewalski-2-350x220.jpg 350w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/przewalski-2.jpg 874w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" />
Przewalski-Pferdchen in Köln

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In Münster leben Brillenpinguine in einer nicht besonders dollen Anlage. Einmal am Tag verlassen einige von ihnen ihre Gehege, um zusammen mit zwei Pflegern eine Runde durch die dafür versammelte Menschenmenge zu drehen.

Die Pfleger achten darauf, dass die Menschen sich nicht hinhocken oder den kleinen Gesellen zu nah kommen – die Besucher müssen sich nur an dieser Veranstaltung erfreuen.

Obwohl der Hauptzweck natürlich ist, Menschen zu begeistern, schadet ein kleiner Spaziergang die Pinguinen gar nicht – wie die meisten Zootiere bewegen sie sich sonst eher zu wenig.

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Capybara sind eng mit den Meerschweinchen verwandt, aber viel größer!http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/capybara-1-650x477.jpg 650w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/capybara-1.jpg 748w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />

Capybara sind eng mit den Meerschweinchen verwandt, aber viel größer!

Capybaras sind eine Art Riesenmeerschweinchen. Im Ernst, sie sind eng mit ihnen verwandt und kommen ebenfalls aus Südamerika. Sie sind die größten Nagetiere der Welt und erreichen eine Kopfrumpflänge von 100 bis 130 Zentimetern und eine Schulterhöhe von 50 bis 60 Zentimetern. Sie sind auch als Wasserschweine bekannt, weil sie die Hitze des Tages in Schlammlöchern oder im seichten Wasser verbringen. Sie können sehr gut schwimmen und flüchten bei Gefahr ins Wasser.

In Zoos werden sie oft mit den Tapiren zusammen gehalten, so auch bei uns in Köln. Heute konnte ich zusehen, wie dieses Tier sich wohlig im Sonnenschein räkelte. :-)

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Nasenbär in Münsterhttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/nasenbaer.jpg 484w" sizes="(max-width: 322px) 100vw, 322px" />

Nasenbär in Münster

Diese sehr niedlichen Nasenbärchen leben gleich im Eingangsbereich des Allwetterzoos. Dort wuseln ca. zehn von ihnen herum. Ihre Nase ähnelt ein ganz kleines bisschen Schweinenasen, und so ähnlich setzen sie sie auch ein, sie wühlen damit herum und suchen etwas leckeres zu essen. Die Nase kann auch bis zu 60 ° in jede Richtung gedreht werden. Achtet mal auf die Füßchen – daran sieht man, dass es sich tatsächlich um Kleinbären handelt: Es sind Bärentatzen, nur eben sehr klein. :-) Sie sind somit mit den Waschbären verwandt. Bären laufen, wie die Menschen, auf den Fußsohlen, während viele andere Tiere ja „auf den Zehen“ gehen, z. B. die Paarhufer, zu denen Schweine, Rinder, Schafe und Giraffen gehören. Aber auch Katzen und Hunde gehen auf den Zehen.

Nasenbären liebe ich, seit ich mal bei Vox in „Wildes Wohnzimmer“ gesehen habe, wie ein junger Mann ein Nasenbärbaby aufgezogen hat. Gott, war das niedlich.

Aber eigentlich leben sie nicht in deutschen Wohnzimmern ;-) – sie stammen aus Südamerika, wo man sie meistens in Wäldern antrifft, aber auch am Rand von Wüsten. Sie sind Allesfresser, fressen aber am liebsten Fleisch. In Gefangenschaft können sie etwa 15 Jahre alt werden, in freier Natur werden es selten mehr als acht.

Nasenbären sind tagsüber aktiv – allerdings sollte man sie im Zoo nicht allzu früh besuchen, dann sind einige von ihnen doch noch sehr verschlafen.

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Der Allwetterzoo Münster hat sich ein besonderes Schmankerl ausgedacht: Die Besucher können selbst Elefanten füttern. Das ist natürlich der Hammer! Da können Kinder und Erwachsene gar nicht schnell genug herbeirennen! Gegen eine kleine Spende, die an Umweltschutzprojekte in Asien geht, darf man sich aus Kübeln mit Möhren, Gurken und Brot bedienen. Drei der Elefanten haben sich derweil so aufgestellt, dass sie mit ihren Rüsseln bis zu den Besuchern reichen können. Mehrere Tierpfleger passen auf, dass Menschen und Elefanten sich gegenseitig nichts tun.

Es ist faszinierend, den Elefantenrüssel einmal so aus der Nähe anschauen zu können. Man legt ja seine Futtergaben sozusagen auf die Nasenlöcher. Die Haut ist ganz rau und ziemlich hart und überall wachsen recht lange Haare. Der Elefant wartet geduldig, bis man drei oder vier Gemüsestückchen so platziert hat, dass er mit einem Griff alles ins Maul schieben kann und dann legt er den Rüssel anderen Zuschauern hin. Ein großer Spaß und eine tolle Idee!

Elefanten füttern macht Kindern und Erwachsenen Spaßhttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/muenster-ele-02-350x254.jpg 350w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/muenster-ele-02.jpg 700w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" />

Elefanten füttern macht Kindern und Erwachsenen Spaß

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