Archiv für November 2009

Ich bin hundemüde (haha!), will aber noch ein paar Bilder in den Blog stellen. Die Kleinen sind jetzt genau vier Wochen alt.

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Der kleine Ringo ist jetzt knapp vier Wochen alt und spielt jetzt richtig – mit seinem Bruder, mit seiner Mama oder mit Menschen. Er fängt Hände und Füße, wedelt und fällt ab und zu völlig ohne Grund um. Ich hab noch nie sowas niedliches gesehen. Das Video ist schlecht, aber guckt doch trotzdem mal:

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Was sind denn das für Geräusche und Erschütterungen?!?!

Was sind denn das für Geräusche und Erschütterungen?!?!

Ihr könnt sie wahrscheinlich nicht mehr sehen, aber ich habe sie doch so lieb, deswegen habt Nachsehen, wenn es schon wieder um Bambuslemuren geht!

Heute war endlich wieder sonniges Wetter, also bin ich schnell in den Zoo gegangen. Im Lemurenhaus war nichts los, das hatte ich erwartet – vor 15 Uhr werden die nicht richtig wach. Aber es war ein Mann da, der eine Leiter ans Haus lehnte und oben irgendwas arbeitete, und dieses Leiter-Geräusch hat die Lemuren doch sehr irritiert.

Die Bambuslemuren, die ja sowieso manchmal etwas sparsam gucken (die armen brauchen ihre gesamte körperliche Leistung eigentlich zum Verdauen des nicht besonders leicht aufspaltbaren Bambus), wurden von diesen ungewohnten Geräuschen jäh aus dem Schlaf gerissen und dann auch gut eine Viertelstunde wach gehalten. Schockschwerenot!

Bambuslemur

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Ringo kann schon sitzen wie ein großer Hund!

Ringo kann schon sitzen wie ein großer Hund!

Na, wartet ihr schon auf Nachrichten von Doran und Ringo? Sie wachsen und wachsen, man kann sie kaum noch mit einer Hand hochheben.Ich bin jetzt fest davon überzeugt, dass sie deutlich größer werden als ihre Mama.

Außerdem haben sie inzwischen seit einigen Tagen die Augen geöffnet. Nachdem es anfangs so wirkte, als sähen sie aber noch nichts, gucken sie jetzt schon recht zielgerichtet. Außerdem bekommen sie nun außer Muttermilch schon ein paar Hapse zusätzlich – es wirkt so, als könne Rica ihre Riesenbabys nicht mehr ausreichend versorgen, jedenfalls nicht so, dass sie in dem Tempo weiterwachsen. Sie dürfen Quark und Frischkäse schlabbern und ganz kleine Hackfleischstückchen. Ringo leckt einem die schon vom Finger, während Doran das alles noch nicht ganz durchschaut und man ihm ein Stück ins Mäulchen schieben muss.

Außerdem fangen sie an zu laufen. Das ist das süßeste überhaupt. Sie stemmen die Füßchen rechts und links vom Körper in den Boden und heben die moppeligen Körper hoch und haben dann eine Art Kriechgang, bei dem aber der Bauch nicht mehr auf dem Boden hängt! Damit können sie sich erstaunlich schnell fortbewegen und auf diese Weise prima neben die Plastikunterlage pinkeln. ;-) Denn nachdem die Mama bisher durch Lecken alle Ausscheidungen aufgenommen hat, klappt das jetzt wohl nicht mehr. Kurz, sie wachsen und gedeihen!

Doran ist etwas ruhiger als sein Bruder

Doran ist etwas ruhiger als sein Bruder

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Darf ich vorstellen, ich bin's, Frau ZooBlog mit den beiden Süßen auf dem Arm

Darf ich vorstellen, ich bin's, Frau ZooBlog mit den beiden Süßen auf dem Arm

Ich habe die Süßen nun schon zwei weitere Male besucht und es ist unglaublich, wie sie wachsen. Aber sie trinken ja auch auch wie kleine Weltmeister, dazu fiepen, quietschen und gurren sie, dass es eine Freude ist!

Der kleine dicke Ringo hat z. B. am 5. Tag 500 Gramm gewogen und am 10. Tag bereits 800 Gramm! In den ersten Wochen ihres Lebens werden sie ihr Geburtsgewicht vervielfachen!

Äußerlich ist am Auffälligsten, dass der weiße Doran nun eine dunkle Nase bekommt, bisher war sie ganz rosa. Außerdem entwickeln sich die Augen, man sieht jetzt genau, wo Ober- und Unterlid enden und dazwischen haben sie Wimpern. Bestimmt gucken sie sich bald ihre Welt an. Auch die Ohren öffnen sich langsam. Die Beinchen, die vorher ganz dünn waren, werden immer kräftiger, so dass man sich vorstellen kann, dass sie in einiger Zeit damit auch laufen können, nicht nur robben, wie jetzt. Auch die Pfoten wachsen ganz enorm.

Bei Doran kann man sehen, dass die Nase sich dunkel färbt

Bei Doran kann man sehen, dass die Nase sich dunkel färbt

Schön ist, dass man jetzt noch alles anfassen darf: Pfoten, Ohren, Bauch – später werden sie da an viele Stellen kitzelig sein.

Überhaupt sind sie sehr unkompliziert. Wenn die Hundemama weg ist, dann liegen sie zwar recht friedlich in der Kiste, aber oft krabbeln sie auch herum und quieken. Nimmt man sie auf den Arm, wo es weich und warm ist (und sie vielleicht auch den Herzschlag wahrnehmen?), dann werden sie sofort ganz ruhig und entspannt und schlafen ein. Man merkt auch genau, wann sie träumen. Was so kleine Geschöpfe wohl träumen? Sehen und hören können sie noch nichts, wie nehmen sie wohl die Welt wahr?

Ich freue mich sehr, dass ich an der Entwicklung der beiden teilhaben darf! :-)

Bei Doran kann man sehen, dass die Nase sich dunkel färbt

Ringo im Alter von 10 Tagen

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Die stolze Mama und ihre beiden Söhne

Die stolze Mama und ihre beiden Söhne

Liebe Leser, ich weiß gar nicht, ob ich im Moment regelmäßig zum bloggen komme – ich habe viel Arbeit… Aber auch wenn ich nicht oft in den Zoo gehe, habe ich für Dich jetzt immer mal wieder ein Leckerli, auch wenn die Tiere nicht aus Südamerika oder dem Kongo kommen.

Zwei Freundinnen von mir haben sich nämlich vor kurzem entschlossen, eine kleine Hündin zu adoptieren, die in Polen ausgesetzt worden war. Die Hundedame kam nach der Reise ein bisschen verwirrt in Köln an, hat sich aber schnell an die neuen Frauchen gewöhnt (kein Wunder, besser kann man es als Hund auch kaum treffen!). Neuen Dingen gegenüber ist sie nicht unbedingt aufgeschlossen, z. B. konnte sie sich überhaupt nicht für meinen ersten Besuch erwärmen und als ich das erste Mal mit spazieren ging, wollte sie anfangs gar nicht mitkommen. Dabei komme ich sonst eigentlich immer ganz gut bei Tieren an (vor allem bei denen, gegen die ich allergisch bin…). Aber Rica gewöhnt sich dann auch schnell an die neue Situation und wenn sie merkt, dass alles nicht so schlimm ist, dann klappt es auch gut. :-) Wer weiß, was sie schon erlebt hat – bestimmt hat sie Gründe, erstmal vorsichtig zu sein!

Die beiden Winzlinge ohne Mama

Die beiden Winzlinge ohne Mama

Nunja, Rica nahm jedenfalls ganz ordentlich bei den neuen Frauchen zu und dann stellte sich heraus: Sie war nicht allein nach Deutschland gekommen, sondern hatte schon Nachwuchs im Bäuchlein. Am Donnerstag, dem 29. Oktober 2009 kamen fünf kleine Welpen zur Welt, von denen allerdings nur zwei die ersten Stunden überlebten. Die beiden trinken und schlafen den ganzen Tag, wie sich das für Hundebabys gehört. Zwischendurch robben sie herum und fiepsen etwas, das ist ja dann auch Aktion genug! Der Mama geht es auch wieder gut, nachdem sie erst nicht fressen wollte und Durchfall hatte.

Nachdem Rica vom Blitzlicht gar nicht angetan war und auch unruhig wurde, als wir die Welpen aus ihrer Kiste nahmen, um sie zu fotografieren, haben wir die Foto-Session ganz schnell wieder beendet – daher ist die Ausbeute nicht gerade riesig oder technisch wertvoll. Aber man kann ganz gut sehen, wie die Kleinen so aussehen.

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