Archiv für Dezember 2009

Links Ringo, rechts der weiße Doran

Links Ringo, rechts der weiße Doran

Auf diesem Foto sind die kleinen Racker sieben Wochen alt. Nichts ist mehr von den kleinen knödeligen Babys übriggeblieben – jetzt stürzen sich freudig zwei echte kleine Hunde auf jeden Besucher. Nichts ist vor ihnen sicher: Stuhlbeine, Besucherfüße, Spielzeug, Kleidung, Taschen – alles ist spannend, sie untersuchen es, nagen es an und wenn es sich bewegt, wird gnadenlos damit gespielt. Dann merken sie urplötzlich, dass sie müde sind, fallen auf der Stelle um und machen ein Nickerchen. Sonst ähneln sie Menschen-Kleinkindern – sie leben ganz im Moment und das, was gerade passiert ist ganz wichtig. Wenn ein Frauchen geht oder wenn man aufs Bett will, aber es nicht schafft, wird herzerweichend gefiept und gequiekt, als wäre es das Ende der Welt. Zwei Sekunden später ist es dann schon wieder vergessen.

Sie essen jetzt auch schon richtig – höchste Zeit, denn Mama Rica wäre jetzt wohl nicht mehr in der Lage, genug Nahrung zu liefern. Wenn man Leckerchen verteilt, drängen sich drei Hundeschnauzen in die Hand und wollen etwas abhaben.

Am Dienstag aber wird sich das ändern, dann kommt ein großer Moment im Leben der Hunde und ihrer Frauchen: Doran wird abgeholt und zieht in sein neues Heim um. Die Eltern eines Freundes werden Doran adoptieren und freuen sich schon sehr. Er hat es dort sicher gut und wird sogar einen eigenen Garten besitzen! Erfreulicherweise wohnt der Freund in der Nähe von Rica und Ringo, so wird man sich immer mal sehen und auch erfahren, wie Doran denn einmal aussehen wird!

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Sclater's Maki Männchen

Sclater's Maki Männchen

Unsere Sclater’s Makis sind nicht besonders aktiv. Meistens sitzen sie irgendwo und gucken. Das können sie auch besonders gut. Warum unser Männchen so schrecklich zerrupft aussieht, weiß ich auch nicht, aber scheinbar ist er gesund. Der Sclater im Zoo von Edinburgh sieht aber noch schlimmer aus, wie man im englischen Wikipedia-Eintrag sehen kann.

Dort wird man auch belehrt, dass diese Lemuren recht aggressiv sind. Sie kämpfen innerhalb von Gruppen miteinander und in Gefangenschaft wurde schon beobachtet, dass sie die Babys anderer Lemuren töten. Ob das Einzelfälle sind, wird allerdings nicht erwähnt.

Sclater's Maki Weibchen

Sclater's Maki Weibchen

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Jetzt im Winter wollen die Erdmännchen auch raus, aber es ist so kalt. Deswegen haben sie überall Körbchen und andere Gefäße mit schönen Wärmelampfen drüber. So lässt es sich leben!

Erdmännchen unter der Wärmelampe

Erdmännchen unter der Wärmelampe

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Der Rote Panda besitzt mehrere Namen (siehe Titel) und ist tatsächlich mit dem Großen Panda verwandt, obwohl sie sich nicht sehr ähnlich sehen. Zwar schlafen sie beide gern und fressen Bambus, aber sonst sind sie recht unterschiedlich. Große Pandas sind eher behäbig, während zumindest unser Roter Panda in Köln gern hektisch durch sein Gehege rennt. Hier bin ich ihm mit der Kamera gefolgt, wie er erst unten herum rannte und dann durch die Bäume kletterte.

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Wir haben in Köln eine Reihe von Volieren mit sehr hübschen Vögeln. Leider haben sie ein ganz feinmaschiges Gitter, das das Fotografieren sehr schwer macht. Aber mit der neuen Kamera klappt’s oft ganz gut, vor allem, wenn der Vogel schön weit weg vom Gitter ist.

Hier ein paar Vögel aus einer Voliere, in der hauptsächlich Meeresvögel sind. Links oben haben wir einen Säbelschnäbler, er lebt normalerweise im Wattenmeer. Wer derjenige rechts oben ist, weiß ich leider nicht, aber unten ist links eine Rosenstar-Dame und rechts eine Fluss-Seeschwalbe.

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Gürtelvari

Gürtelvari

Ich war heute im Zoo, um meine neue Kamera auszuprobieren, die ich zu Weihnachten bekommen werde. Damit man sie aber noch rechtzeitig zurückschicken kann, falls etwas kaputt ist, darf ich sie schonmal auf Herz und Nieren prüfen. Wen es interessiert, es ist eine Bridge-Kamera von Sony, die HX1.

Natürlich war ich auch bei den Lemuren und dort habe ich zum ersten Mal schöne Bilder von den Gürtelvaris machen können, das ist eine Variante der Schwarzweißen Varis. Von Körperbau und Verhalten ähneln sie sehr den Roten Varis, die ich hier ja schon öfter vorgestellt habe. Man hat auch herausgefunden, dass Rote und Schwarzweiße Varis sich gegenseitig ganz gut verstehen können, was Schreie und andere Lautäußerungen angeht, obwohl sie auf Madagaskar in unterschiedlichen Regionen leben.

Der Allwetterzoo in Münster hält eine Gruppe Schwarzweißer Varis, die aber leider auf einer Insel leben, so dass man sie nie ganz aus der Nähe sieht. Mit meiner neuen Kamera allerdings müsste ich sie ganz gut heranzoomen können…

Gürtelvari, bereit zum Schlafen

Gürtelvari, bereit zum Schlafen

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