Archiv für Januar 2010

Hier präsentiere ich Euch einen Clip über Sandkatzen im Zoo von Cincinnati. Der Pfleger erzählt, dass es 37 Arten von Wildkatzen in der Welt gibt und dass sie in Cincinnati auf die kleineren Arten spezialisiert sind. Die im Video vorgestellten Katzen sind Sandkatzen, die in den Wüstenregionen in Nordafrika leben. Das Team des Zoos arbeitet auch dort, vor Ort, um für den Erhalt dieser Tiere zu sorgen.

Sandkatzen sind für das Leben in der Wüste geschaffen, z. B. haben sie Fell unter den Pfoten, um besser auf dem heißen Sand laufen zu können.

Wenn Ihr auf den Youtube-Link klickt, kommt ihr zu weiteren Videos des Cincinnatti Zoos, z. B. mit einer Pinguinparade, Gepardenjungen, Erdmännchen, einem Binturong und Eisbären.

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Von außen sieht das Hippodom, das ja in diesem Jahr eröffnet werden soll, fertig aus. Selbst die Gartenanlagen rund um das Gebäude!

Drinnen wird sicher noch heftig gearbeitet, aber ich bin guter Dinge, dass alles zeitig fertig wird.

Baustelle des Hippodoms, der neuen Heimat für Flusspferde und andere Afrikaner

Baustelle des Hippodoms, der neuen Heimat für Flusspferde und andere Afrikaner

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Blaumeise

Blaumeise

Ich könnte mich jeden Tag stundenlang irgendwo hinstellen, wo ab und zu ein nettes Vögelchen vorbeikommt und Fotos machen… Ich vergesse die Welt um mich herum, wenn ich sie beobachte. Es sind so perfekte kleine Geschöpfe und sie strahlen etwas ganz anderes aus als Menschen!

Hier nutzt eine kleine Blaumeise eine der vielen Futtermöglichkeiten im Botanischen Garten der Flora.

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Unser Madagaskar-Haus ist einfach zu klein. Der Zoo tut, was er kann – es werden ja schon viel weniger Lemuren gehalten als früher und die Gehege wurden zusammengelegt. Trotzdem ist es zu klein – gerade die Roten Varis und die Gürtelvaris können ja wahnsinnig schnell springen, klettern und laufen und tun das auch, wenn sie Platz haben. Sie tun es sogar, wenn sie keinen Platz haben. Zwischendurch herrscht ein wildes Hin- und Herspringen, rauf und runter und wenn denn mal die Türchen in das winzige Außengehege aufgehen, dann springen sie auch schnell hinaus.

Nach dem Austoben oder Fressen kehrt dann wieder Ruhe ein.

Roter Vari, schon halb eingeschlafen

Roter Vari, schon halb eingeschlafen

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Otter sind immer hungrig – im Zoo wahrscheinlich ganz besonders, denn die Tiere sind sehr verspielt und geschäftig und haben in ihren Gehegen wohl einfach nicht genug zu tun. Klar freut man sich dann auf jede Abwechslung und dazu gehört besonders, wenn es was leckeres zu essen gibt. Das kennt man ja auch selbst von Krankenhausaufenthalten, nicht wahr? ;-)

Mein Lebensgefährte Sal musste das in der Normandie im Zoo von Jurques erleben, wo asiatische Zwergotter in ein herzerweichendes Geschrei ausbrachen, sobald sich ein Mensch näherte. Nicht umsonst waren am Otter-Gehege besonders eindringliche Warnungen angebracht, Tiere niemals zu füttern.

Unsere Otter betteln die Besucher nicht an, aber sie sind doch sehr aufgeregt, wenn die Abendbrotzeit naht – das freut die Besucher wiederum!

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Gepard im Schnee

Gepard im Schnee

Auch bei uns in Köln halten wir die schnellsten Tiere der Welt, Geparde. Bei uns wandern sie allerdings nur majestätisch durch ihr Gehege, warum sollten sie auch grundlos herumrennen wie blöde? Wenn sie aber jagen, können sie für etwa 400 Meter eine Geschwindigkeit von 112 km/h erreichen!

Was ich auch nicht wusste, ist, dass man ihnen – obwohl sie natürlich zu den Katzen gehören – einige für für Canide typischen Merkmale zuspricht, z. B. die an einen Windhund erinnernde Körperform (naja!) und das Jagdverhalten. Geparde pirschen sich möglichst nah an die Beute an und versuchen sie dann mit dieser irrwitzigen Geschwindigkeit zu erreichen. 50 bis 70 % der Jagden sind mit dieser Methode erfolgreich, damit haben die Geparde die höchste Erfolgsquote bei den einzeln jagenden Raubtieren.

Übrigens gibt es Geparde in Afrika und Asien. In Asien allerdings nur noch wenige Tiere (60 bis 100 werden geschätzt) im Iran. Unsere Kölner Geparde sind Acinonyx jubatus aus dem südlichen Afrika. Ob sie dort auch mal Schnee erleben, weiß ich nicht – in Südafrika muss man in höheren Lagen durchaus auch damit rechnen.

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“Enrichment” ist ein wichtiger Bestandteil des Zoolebens. Wörtlich übersetzt bedeutet es “Bereicherung” und steht für Beschäftigungsmaßnahmen. Zootiere, die sich nicht um die Nahrungsbeschaffung, Flucht vor Feinden und manchmal sogar Aufzucht von Nachwuchs kümmern müssen, langweilen sich im Zoo. Einige schlafen dann einfach den ganzen Tag, andere zeigen deutlichere Verhaltensauffälligkeiten.

In den meisten Zoos bemüht man sich daher redlich, die Tiere artgerecht oder auch anders zu beschäftigen. Meistens drehen sich solche Beschäftigungen um das Futter, das auf dem ganzen Gelände verteilt oder sogar versteckt wird oder so angebracht wird, dass die Tiere sich körperlich und geistig anstrengen müssen, um es zu erobern. Manchmal geht es auch einfach darum, andere Eindrücke zu bekommen, z. B. wenn im Raubkatzengehege Säcke mit Zimt verteilt werden.

Die Totenkopfäffchen im Bronx Zoo bekamen zu diesem Zweck Wackelpudding mit Blaubeeren:

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Blog des Duke Lemur Centers in den USA

Blog des Duke Lemur Centers in den USA

Als beinharter Lemuren-Fan lese ich mit Begeisterung den Blog des Duke Lemur Centers. Das Zentrum befindet sich in den USA, genauer gesagt in Durham, North Carolina. In einem größeren Waldgrundstück leben etwa 250 Tiere. Die meisten sind Lemuren (die nur auf Madagaskar vorkommen), es werden jedoch auch einige Loris aus Asien und Bushbabys aus Afrika gehalten.

Das Ziel des Duke Lemur Centers ist dabei die Erforschung dieser Tiere und die Unterstützung beim Schutz und der Arterhaltung. Was mir an dem Blog gut gefällt ist, dass hier verschiedene Mitarbeiter von ihrem Arbeitsalltag berichten. Auch wenn oft wissenschaftliche Themen transportiert werden, ist der Schreibstil immer sehr locker und angenehm zu lesen. Außerdem erdreisten sich selbst hochrangige Wissenschaftler, darauf hinzuweisen, wie “cute” die Tiere seien. ;-)

Der aktuelle Blogbeitrag erzählt übrigens von der schwierigen Reise, die neun Mausmakis aus Frankreich machen mussten, ehe sie im Duke Lemur Center ankamen, um dort bei der Forschung und Zucht zu helfen (die bisher in den USA lebenden Mausmakis sind nämlich mittlerweile zu alt, um noch Nachwuchs zu bekommen).

Link:  http://dukelemurcenter.blogspot.com/

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