Archiv für Februar 2010

Kleine Draculas an der Decke des Regenwaldhauseshttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/02/flughunde-2-650x450.jpg 650w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/02/flughunde-2.jpg 800w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />

Kleine Draculas an der Decke des Regenwaldhauses

Mit dem Tropenhaus ist es im Winter so eine Sache. Nicht nur beschlägt meine Brille – dagegen hilft das Gebläse-Dings im Vorraum, nein nach wenigen Minuten schwitzt man in der Winterkleidung schrecklich. Auch die Kamera beschlägt und da hilft das Gebläse leider weniger, man muss warten, bis sie die Temperatur der Umgebung angenommen hat.

Ich war aber geduldig und habe auch einige hübsche Bilder gemacht – die gibt’s später.

Auf dem Weg nach draußen sprach mich dann eine Frau an, ob ich die Flughunde gesehen hätte, die hingen zu sechst nebeneinander, das habe sie noch nie gesehen.

Ähm… Ich habe immer vermutet, dass wir Flughunde im Zoo haben, weil es einen Beschreibungstext für sie gibt. Aber ich habe sie noch nie gesehen. In Münster ja, aber in Köln nicht (ich war ja auch erst rund 12 mal im Tropenhaus *schäm*). Jedenfalls hat mir die nette Frau dann gezeigt, wo sie hingen und ich habe ein paar Fotos gemacht und sie eine Weile angestarrt, in der Hoffnung, dass sie vielleicht aufwachen, aber dem war nicht so. Aber jetzt weiß ich ja, worauf ich zu achten habe, vielleicht erwische ich sie demnächst mal wach!

Flughunde kommen übrigens aus Südamerika, sind Säugetiere und ernähren sich von Obst und Blüten. Im Kölner Zoo leben Rodriguez-Flughunde, die auf der gleichnamigen Insel im Indischen Ozean vorkommen.

Sechs Rodriguez-Flughunde ordentlich aufgereihthttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/02/flughunde-1-350x143.jpg 350w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/02/flughunde-1.jpg 800w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" />

Sechs Rodriguez-Flughunde ordentlich aufgereiht

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EDIT vom 27. März 2010

Peter hat mich netterweise im Kommentar darauf aufmerksam gemacht, dass Flughunde nicht  in Südamerika vorkommen. Ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht, wie ich auf diese Behauptung komme, ich war wohl immer noch völlig erschüttert, diese für mich neuen Tiere im Zoo entdeckt zu haben. ;-) Der Einfachheit halber zitiere ich mal eben die Wikipedia:

„Flughunde sind in tropischen und subtropischen Regionen in Afrika (einschließlich Madagaskar und den Seychellen), dem südlichen Asien, Australien und dem westlichen Ozeanien verbreitet.“

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Die Kleine Panda-Dame beobachtet genau, was im Gehege vor sich gehthttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/02/roter-panda-2.jpg 502w" sizes="(max-width: 334px) 100vw, 334px" />

Die Kleine Panda-Dame beobachtet genau, was im Gehege vor sich geht

Vom letzten Jahr kenne ich es so, dass man am Panda-Gehege vorbei geht, einen Blick in die Kiefer wirft, dort einen rötlichen Knubbel erkennt und dann weitergeht.

Seit einiger Zeit ist aber öfter mal was los und dann hilft mir auch die neue Kamera sehr, die mir nach dem Zoobesuch Bilder zeigt, über die ich staune – denn vor Ort habe ich nicht so viel erkennen können!

Jedenfalls war heute eine junge Tierpflegerin im Gehege und harkte alte Blätter und Panda-Kot auf. Hoch über ihr war der wohlbekannte schlafende Panda-Knubbel in der Kiefer zu sehen, aber nur einen Meter über der Pflegerin hampelte ein weiterer Panda durchs Gebüsch und beobachtete genau, was da passierte.

Als ich die junge Frau ansprach, erzählte sie, dass das Weibchen tatsächlich recht neugierig ist. Eine Weile war das Männchen allein, weil es sich mit der vorigen Gefährtin nicht so gut verstanden hatte. Die neue Pandadame scheint jetzt wohl eher seinen Geschmack zu treffen. Kein Wunder, ich finde sie auch wunderhübsch!

Herr Panda schläft in der Kiefer - so kenne ich ihn seit einem Jahrhttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/02/roter-panda-1-350x279.jpg 350w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/02/roter-panda-1.jpg 800w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" />

Herr Panda schläft in der Kiefer - so kenne ich ihn seit einem Jahr

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Lieber Ringo,

Du bist wirklich ein kleiner Herzensbrecher! Deine Frauchen und ich weinen, weil wir Dich so lieb gewonnen haben und sehr vermissen werden.

Ich denke daran, wie Du zufrieden unter meinem Schreibtisch auf der Decke lagst, an meine Füße gekuschelt. Wie Du im Garten aufgeregt herumgeschnuffelt hast. Wie Du mir hier in meiner Wohnung auf Schritt und Tritt gefolgt bist, wenn ich herumlief, um Wäsche aufzuhängen oder etwas zu holen. Wie Du nach unseren Spaziergängen wie ein Verrückter an der Leine gezogen hast, um möglichst schnell wieder in unsere Wohnung zu kommen – dabei warst Du nur drei Mal bei uns! Natürlich werde ich nie vergessen, wie Du mich stürmisch begrüßt hast, wenn ich Dich bei Deinen Frauchen besucht habe – du wusstest gar nicht, wo Du mit Deiner ganzen Freude hin solltest, wolltest mich von oben bis unten ablecken. Und wenn du Angst hattest, z. B. vor anderen Hunden, hast Du Dich ganz dicht an mein Bein gedrängt.

Immer wieder wird mir einfallen, wie Du als drei Tage altes Baby auf meinem Arm lagst, pechschwarz, blind und aussehend wie ein Meerschweinchen, mit großem Kopf und ganz kurzen Stummelbeinchen. Und wehe, man legte Dich irgendwo hin, wo es Dir nicht gefiel, z. B. um ein Foto zu machen, da hast Du sofort gewinselt, zum Steinerweichen. Dagegen bist Du auf meinem Arm sofort eingeschlafen. Und später hast Du erst ganz stämmige Beinchen gehabt und bist manchmal einfach so beim Laufen umgefallen. Da hast Du schon mit Begeisterung mit unseren Füßen gekämpft. Dann hast Du diese eleganten hohen Modelbeine bekommen – du bist wirklich ein ganz Hübscher geworden!

Jetzt bist Du seit Sonntag bei Deiner neuen Familie. Sie haben Deine Fotos gesehen und waren gleich begeistert von Dir. Es hat viele andere Anfragen gegeben, wir haben ja verzweifelt nach den perfekten Leuten für Dich gesucht. Aber die einen wollten dann doch nicht, andere durften nur Hunde in Dackelgröße in ihren Wohnungen halten, eine Frau hat sich sogar an dem Tag, als sie Dich kennen lernen wollte, das Bein gebrochen!  Aber diese Familie hat angerufen, Dich gleich am nächsten Tag besucht und Ihr wart Euch sofort sympathisch. Naja, du fandest sie nett und sie wussten sofort, dass sie unbedingt Dich als ihren Hund haben wollten. Kein Wunder – wenn ich einen Hund wollte, dann wärst Du ja auch meine erste Wahl!

Als Deine Frauchen nach kurzer Bedenkzeit bei Deinen neuen Menschen anriefen und ihnen sagten, dass sie Dich haben könnten, da habe sie sich unbändig gefreut und sind sofort losgezogen, um Futternäpfe und dergleichen zu kaufen. Seit Sonntag bist Du nun bei ihnen. Bestimmt schnuffelst Du voller Entdeckerfreude in ihrem Garten herum, kuschelst Dich schon an Dein Lieblingsfamilienmitglied und fiepst manchmal noch, wenn Dir alles etwas fremd ist. Aber das wird in ganz wenigen Tagen verflogen sein und dann wirst Du mit Deinen neuen Leuten viele schöne Dinge erleben, lernen, Dich nicht mehr vor anderen Hunden zu fürchten und ein ganz glücklicher und zufriedener Hund sein.

Und ich werde hoffentlich genau so schnell lernen, nur noch mit Freude an Dich zu denken und nicht mehr dabei weinen zu müssen. Aber an Dich denken werde ich zweifellos oft, denn Du bist ein ganz besonderes kleines Geschöpf! Von Dir habe ich gelernt, dass ich, wenn sich meine Lebenssituation noch mehr stabilisiert hat, vielleicht doch einmal einen eigenen Hund haben möchte.

Ich wünsche Dir das glücklichste Hundeleben der Welt!http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/02/ringo-dsc06735-350x269.jpg 350w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/02/ringo-dsc06735.jpg 800w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" />

Ich wünsche Dir das glücklichste Hundeleben der Welt!

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Eigentlich gehe ich an den Malaienbären immer recht schnell vorbei und finde sie nicht so schön und interessant. Man kann ja auch nicht alle Tiere gleich mögen. Aber dieser da hat heute meine Aufmerksamkeit erregt. Auf den Bildern kann man schön sehen, wie er den Ast zerlegt – im Holz suchen sie nach kleinen Käfern und Larven. Das letzte zeigt die tollen Bärentatzen – mit den enormen Krallen, mit denen sie ebenfalls Äste und Baumstämme zerlegen.

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Ringo bei uns auf dem Sofa. Dass er nicht aufs Bett darf, hat er schon verstanden. :-)http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/02/ringo-dsc06669.jpg 479w" sizes="(max-width: 319px) 100vw, 319px" />

Ringo bei uns auf dem Sofa. Dass er nicht aufs Bett darf, hat er schon verstanden. :-)

Das ist Ringo. Einige von euch kennen ihn schon aus diversen Artikeln hier im Blog. Er sucht dringend ein neues Zuhause. Er ist schon fast stubenrein, sehr sehr lieb und manchmal auch ein kleiner Angsthase. Er ist sehr sportlich und läuft und springt gern. Seine neuen Leute sollten also gern spazieren gehen und vielleicht auch Interesse an Agility oder anderem Hundesport haben.

Ringo ist jetzt dreieinhalb Monate alt. Er ist der Sohn von Rica, einer kleinen Hündin, die meine Freundin Kerstin im letzten Jahr adoptierte. Rica wurde in Polen ausgesetzt und kam im Oktober bei Kerstin an. Sie ist sehr schüchtern, hat wohl schon einiges mitgemacht, aber sie gewöhnte sich sehr schnell an Kerstin und liebt sie heiß und innig.

Kaum war Rica in Köln, stellte sich heraus, dass sie trächtig war. Zwei Welpen aus dem Wurf überlebten. Der kleine weiße Doran wurde mit acht Wochen in ein tolles neues Zuhause vermittelt. Er heißt jetzt Bim und besitzt einen eigenen Garten und eine große Familie, die ihn sehr liebt.

Kerstin überlegte, Ringo als Gefährten für Rica zu behalten, aber schnell stellte sich heraus, dass das keine gute Idee war. Vor einigen Wochen waren wir noch auf einer Hundefreilauffläche, da tollte Ringo todesmutig mit großen Hunden herum. Jetzt hat sich Ricas Ängstlichkeit auf ihn übertragen: Er versteckt sich vor anderen Hunden oder bellt sie an – auch kleine Kinder sind ihm unheimlich. Beide Hunde zusammen verstärken sich in ihrem negativen Verhalten. Außerdem kann man sie kaum gemeinsam ausführen, weil sie nur umeinander toben und ihre Leinen verheddern.

Ringo wird einmal ungefähr kniehoch werden

Ringo wird einmal ungefähr kniehoch werden

Im Moment gehe ich deswegen einmal am Tag mit Ringo allein spazieren und mehrfach war er auch schon mit bei mir in meiner Wohnung. Er ist ein ganz lieber Hund und ringelt sich unter meinem Schreibtisch zusammen, während ich arbeite. Natürlich will er zwischendurch herumtoben und spielen, er ist ja noch ein Hundekind! Das macht uns beiden Spaß.

Es ist ganz wichtig, dass er jetzt möglichst bald ein eigenes Zuhause findet und Menschen, die ihm helfen zu verstehen, dass andere Hunde gute Spielkameraden sind, vor denen man keine Angst haben muss. Ringo ist ein kluges Kerlchen, der das schnell begreifen wird, wenn er nicht ständig seine ängstliche Mama um sich hat. Auch sie, Rica, fühlt sich sicherer, wenn er nicht dabei ist. Aber wer konnte das ahnen?

Ich wollte nie einen Hund haben, weil ich so gern in Zoos und botanische Gärten gehe, nicht dreimal am Tag raus möchte und auch nicht immer kann, wenn ich krank bin, weil ich oft im Urlaub dahin fahre, wo Hunde nicht so gut mitkönnen usw. Aber ich muss sagen: Wäre ich gegen Ringo nicht auch noch allergisch, ich hätte ihn schon genommen, so ein einnehmendes Wesen hat er! Umso wichtiger ist es mir und natürlich auch Kerstin, dass er möglichst bald ein eigenes schönes Zuhause findet.

Wenn Du Interesse an Ringo als neuem Familienmitglied hast, dann melde Dich bei mir, ich leite alle Anfragen sofort an Kerstin weiter: jal@jaleh.de

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Zootiere-Quiz des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags

Zootiere-Quiz des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags

Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag hat auf seinen Seiten ein nettes Quiz über Zootiere im Winter. Es ist zwar eigentlich für Kinder, aber ich denke, die meisten Erwachsenen erfahren dabei auch noch etwas neues über das Zooleben in der kalten Jahreszeit!

Danke an Marcus für den Tipp!

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Die Kattas im Duke Lemur Center sind umgezogen

Die Kattas im Duke Lemur Center sind umgezogen

Es gibt Neues aus dem Duke Lemur Center in North Carolina/USA. In diesen Tagen wurde eins von zwei neuen Gebäuden fertig, in denen 60 Lemuren leben werden. Der Umzug geht übrigens ganz einfach, wenn die Tiere gut trainiert sind: Sie steigen dann freiwillig in ihre Transportboxen. :-)

Das neue Gebäude hat mehrere Millionen Dollar gekostet und wurde zehn Jahre lang geplant. Die Lemuren können selbst entscheiden, wann sie hinausgehen – im Freien haben sie viel Platz. Zusätzlich gibt es einen beheizten kleineren Außenbereich und natürlich kuschelige Innengehege, die im Sommer wiederum durch Klimaanlagen heruntergekühlt werden können.

Die neuen Gebäude sind aber nicht nur luxuriös ausgestattet, sie sind auch sehr energieeffizient. Möglichst viel Tageslicht ersetzt künstliches Licht, der Wasserverbrauch wird gemindert, mehr als 20 Prozent des Baumaterials sind Recycling-Material und mindestens 70 Prozent der Bauabfälle werden ebenfalls recycelt.

Den längeren Originalartikel (mit noch mehr Bildern) findet ihr hier:
http://dukelemurcenter.blogspot.com/2010/01/energy-efficient-new-housing-for.html

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Die letzte Woche haben wir in einem Ferienpark in der niederländischen Provinz Limburg verbracht, gleich hinter der Grenze. Dort wohnten wir im Landal Greenpark De Lommerbergen bei Reuver. Das liegt ungefähr zwischen Roermond und Venlo.

Der Park liegt komplett in einem herrlichen Wald, verfügt über jede Menge Restaurants, ein Schwimmbad, viele schöne Kinderspielplätze und einen Kinderbauernhof mit Streicheltieren.

Ich mochte aber die Wildtiere lieber und kaufte sofort eine Packung Vogelfutter. Kaum hingen die Meisenknödel, Futterringe und Erdnusssäckchen, schon machte sich die hungrige Meute darüber her – kein Wunder in diesem schneereichen Winter. Vier Meisenarten waren vertreten: Haubenmeisen, Blaumeisen, Kohlmeisen und Schwanzmeisen – letztere kamen immer in großen Gruppen an und schafften es, sich zu fünft an einen Futterring zu hängen. Buchfinken und Rotkehlchen suchten den Boden unter dem Futter ab und gelegentlich schaute auch ein Eichhörnchen vorbei! :-)

Das Wetter war nicht optimal zum fotografieren und in den hellen Mittagsstunden waren wir meistens unterwegs, daher hier erstmal nur eine kleine Haubenmeise am Futter. Wenn Ihr auf das Bild klickt, sehr Ihr eine Animation:

Haubenmeise im Ferienparkhttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/02/haubenmeise-350x291.gif 350w" sizes="(max-width: 574px) 100vw, 574px" />

Haubenmeise im Ferienpark

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