Archiv für März 2010

Im Dezember bekamen unsere Capybaras Nachwuchs, drei gesunde Wasserschweinchen. Jetzt sehen sie schon fast wie ihre Eltern aus, nur noch etwas dunkler. Und die Frühlingssonne genießen sie auch gleichermaßen. :-)

Hier habe ich schonmal über sie gebloggt:
http://zoo.blog-haus.net/2009/10/capybara/

Wollt Ihr etwas über die Verdauung dieser Tiere erfahren? Sie haben, wie einige andere Nagetiere eine spezielle Methode  entwickelt, die ganz entfernt an das Wiederkäuen erinnert. Die Nahrung wird beim ersten Mal als weicher Blinddarmkot ausgeschieden und dann wieder gefressen. Nach diesem zweiten Verdauungsprozess scheiden sie ovalen trockeneren Kot aus – den lassen sie liegen, weil sie auf diese Weise optimal alle Nährstoffe verwertet haben.

Ein Elterntier und ein Junges in trauter Zweisamkeithttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/03/capybara-2-350x227.jpg 350w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/03/capybara-2.jpg 769w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" />

Ein Elterntier und ein Junges in trauter Zweisamkeit

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Nicht allzu weit vom Eingang entfernt leben im Kölner Zoo ja allerhand Vögel, nämlich in dem Gelände hinter den Kamelen, u. a. die Flamingos, und dann zwischen dem Madagaskar-Haus und den Kleinen Pandas. Hier eine kleine Galerie:

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Mir tut unser Tapir immer sehr leid, wenn er allein durch sein Gehege streift und dabei oft sehr gelangweilt wirkt. Zur Gesellschaft hat er Capybaras, das ist ja ganz schön, aber sie beschäftigen sich nicht miteinander.

Nun war das Haus abgesperrt und auf meine Frage erfuhr ich, dass sich dort gerade eine neue Tapirfrau eingewöhnt. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass sich die beiden Tapire auch verstehen! Wenn wir dann alle ganz viel Glück haben, gibt es demnächst Tapir-Junge, die sind ganz besonders niedlich!

Wir haben in Köln einen Flachlandtapir – diese Tiere leben in den Regenwäldern des Amazonas und Orinoco, sind Vegetarier und können bis zu 250 Kilogramm wiegen.

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Wir haben ja auch eine Auswahl hübscher Vögel im Zoo und heute möchte ich euch die Blauracke vorstellen. In Deutschland sind sie ausgestorben (die Verwendung von Pestiziden mag dazu beigetragen haben) und leben noch in Südwesteuropa, Asien und Afrika. Beim Balzen stürzt sich das Männchen aus großer Höhe seitlich nach unten und krächzt dazu – das wird man leider in den kleine Volieren in Köln nicht sehen können.

Die Wikipedia informiert ausführlich über die Blauracke:
http://de.wikipedia.org/wiki/Blauracke

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Am 4. März 2010 kam ein Gorillababy im Zoo zur Welt. Gina und Kim sind die Eltern. Natürlich wollte ich es auch gern sehen, aber mir war schon klar, dass die Chancen nicht so gut standen. Gina saß mit dem Rücken zum Fenster am Wasserfall und wippte vor und zurück. Von einem anderen Fenster aus konnte ich dann zwischen Pflanzen durchlinsen und die beiden auch von vorn sehen. Mama Gina schaukelte ihr Baby heftig, aber das mögen ja auch Menschenkinder. Kurze Zeit später stand sie auf und legte sich zusammen mit Papa Kim direkt unter eine Fensterscheibe. Mit akrobatischen Verrenkungen konnte man die beiden erwachsenen Gorillas sehen, nicht aber das Baby, das Gina liebevoll im Arm hielt.

Der Zoo selbst hat natürlich ein paar Bilder:
http://www.koelnerzoo.de/zoo-aktuell/neuigkeiten/gorilla-baby-im-koelner-zoo/

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Eine Transportbox am Nilpferdhaus

Eine Transportbox am Flusspferdhaus

Bei meinem gestrigen Zoobesuch war das Wasserbecken der Nilpferde (oder Flusspferde) leer und eine Transportbox stand am Eingang. Ziehen die Flusspferde etwa schon in ihr Hippodom um? Von außen sieht es ja schon lange fertig aus, aber es sollte doch erstam 23. Juli eröffnet werden. Fragen über Fragen! Bei meinem nächsten Spaziergang im Zoo erfahre ich vielleicht mehr.

Es kann natürlich auch sein, dass eines der Nilpferde in einen anderen Zoo umzieht oder wohlmöglich ein neues kommt…

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Ich finde Elefanten auch von hinten sehr attraktiv. Die in der Mitte ist doch trächtig, oder nicht?http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/03/elefanten-dsc01904-650x487.jpg 650w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/03/elefanten-dsc01904.jpg 800w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />

Ich finde Elefanten auch von hinten sehr attraktiv. Die in der Mitte ist doch trächtig, oder nicht?

Heute war seit Tagen Frühlingswetter angekündigt worden und deswegen waren ich und geschätzte 2 Millionen anderer Menschen im Zoo. Dort war es herrlich warm und überall blühten die ersten beiden Sorten Narzissen (vom letzten Jahr weiß ich, dass noch viele andere Sorten nachkommen werden).

Ich war mal wieder ganz lange bei den Elefanten, die ich sehr gerne mag. Weniger gern mag ich das dumme Geschwätz, das die Menschen dort von sich geben. Abgesehen von wenigen Stammbesuchern, die tatsächlich alle Elefanten erkennen und benennen können, zeigt garantiert immer jemand auf Marlar, das älteste Elefantenkind und behauptet, das sei die Kleinste oder sowas. Einfach weil Khin Yadanar Min nicht immer zu sehen ist – er ist nämlich mit einem halben Jahr der jüngste und natürlich mit Abstand der kleinste Kölner Elefant! Allerdings habe ich eine andere Elefantendame in Verdacht, demnächst auch für Nachwuchs zu sorgen, denn sie ist fast so breit wie hoch. Allerdings dauert die Schwangerschaft bei Elefanten fast zwei Jahre, da kann das noch dauern, auch wenn ich Recht habe.

Eine andere beliebte Beschäftigung ist, den größten Elefant in der Gruppe auszusuchen und zu behaupten, das sei der Vater der Kleinen. Dabei sind, wenn ich mich nicht sehr irre, die Bullen im hinteren Teil des Geheges allein untergebracht, während die Kids nur mit Kühen zusammenstehen. Und Marlars Vater lebt sowieso gar nicht mehr in Köln.

Nett ist, dass ich rechtzeitig zum Elefantensnack da war – da kommen die Pfleger mit Möhren und irgend etwas kleinem (Nüsse?) und werfen es in den Elefantenpark. Da kann man die Tiere dann ganz aus der Nähe sehen, denn sie kommen sofort, um die Leckerlis einzusammeln.

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Friedolin, der Ziegenbock im Pferdeschutzhofhttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/03/friedolin.jpg 600w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />

Fridolin, der Ziegenbock im Pferdeschutzhof

Darf ich bekannt machen? Das ist mein neuer Freund Fridolin. Er lebt auf dem Pferdeschutzhof, der in dem Naturschutzgebiet zwischen Longerich und Weidenpesch liegt und ständig ums Überleben kämpft. Hier werden hauptsächlich Pferde abgegeben, die unter unwürdigen oder sogar gesundheitsschädigenden Gegebenheiten lebten oder die zu alt sind, um noch Rennen zu laufen oder die aus anderen Gründen niemand mehr haben will. Aber auch etliche Hunde haben hier ihr Zuhause sowie Katzen und Ziegen. Einer der Neuzugänge ist Fridolin, dieser prachtvolle Ziegenbock. Seine Lebensgefährtin ist verstorben, und weil Ziegen nicht allein leben mögen, wohnt er jetzt auf dem Schutzhof mit zwei weiteren Ziegen zusammen.

Das besondere an Fridolin ist, dass er Menschen total klasse findet und gern an der Leine spazieren geht. Damit er das im Schutzhof nicht verlernt, wurden dort Leute gesucht, die ihn ab und zu ausführen. Hier komme ich ins Spiel. Ich gehe gerne spazieren, weiß aber oft nicht wo, dann kann ich ja auch mit Fridolin ein bisschen rausgehen.

Wenn man eher an Hunde gewöhnt ist, dann muss man schon ein bisschen umdenken. Fridolin läuft einem nicht schwanzwedelnd entgegen. Aber man merkt, dass er Menschen toll findet daran, dass er ziemlich an der Leine zieht, wenn er irgendwo Leute sieht. Ist man dann bei dem entsprechenden Mann oder der Frau angekommen, bleibt er stehen. Er lässt sich auch gerne kraulen und streicheln.

Außerdem spielt er gerne „drücken“. Dazu rammt er seinen harten Schädel gegen das Bein eines Menschen. Wenn man Glück hat, dann am Oberschenkel, wenn man Pech hat, am Knie oder Schienbein. Da nimmt man dann am besten je ein Horn in eine Hand und drückt zurück. Das macht ihm ziemlich lange Spaß, während Menschen das meistens schon nach kurzer Zeit ermüdend finden …

Mit einer Ziege spazieren zu gehen, ist übrigens ziemlich lustig. Ein Radfahrer fuhr kichernd an uns vorbei und eine Frau sagte: „Ich habe eben zu meinem Mann gesagt, aus der Ferne sieht es aus wie eine Ziege!“

Liebe Leute, dies ist der hundertste Artikel im ZooBlog! :-)

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