Eine Transportbox am Nilpferdhaus

Eine Transportbox am Flusspferdhaus

Bei meinem gestrigen Zoobesuch war das Wasserbecken der Nilpferde (oder Flusspferde) leer und eine Transportbox stand am Eingang. Ziehen die Flusspferde etwa schon in ihr Hippodom um? Von außen sieht es ja schon lange fertig aus, aber es sollte doch erstam 23. Juli eröffnet werden. Fragen über Fragen! Bei meinem nächsten Spaziergang im Zoo erfahre ich vielleicht mehr.

Es kann natürlich auch sein, dass eines der Nilpferde in einen anderen Zoo umzieht oder wohlmöglich ein neues kommt…

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17 Antworten zu “Umzug der Nilpferde?”
  1. Ferdinand Schulz sagt:

    Also die wahrscheinlichste Alternative ist ja wohl die, dass sich die Flusspferde mal eben 50 Meter auf der anderen Seite des Besucherwegs aufhalten – nämlich in ihrem neuen Zuhause um sich einzugewöhnen! Wie Dagmar (im „Elefanten-Blog“) schon schrieb: erst Gehirn einschalten, dann die Tastatur quälen! :-)

  2. Petra Schulten sagt:

    Hallo Ferdinand,

    verrätst Du mir, was Du mit „50 Meter auf der anderen Seite des Besucherwegs aufhalten – nämlich in ihrem neuen Zuhause“ meinst, wenn nicht das Hippodom? Und falls Du das meinst, dann ist das ja auch meine erste Vermutung gewesen – schön, dass Du mir zustimmst! Da wundere ich mich nur, dass das vier Monate vor der Eröffnung passiert. Schließlich sind Albert und seine Frauen-Bande bei den Zuschauern sehr beliebt. Möglicherweise kann man sie im Außenbereich des Hippodoms aber schon sehen, auch wenn das Gebäude selbst noch nicht geöffnet ist.

    Solltest Du etwas anderes gemeint haben, auf das mein scheinbar stets ausgeschaltetes Gehirn gar nicht kommt, so erhelle doch meine Dunkelheit…

  3. Ferdinand Schulz sagt:

    Man merkt immer mehr, dass Petra Schulten nichts, aber auch gar nichts von TIERHALTUNG versteht.
    Es geht hier NICHT darum, die Zuschauer zu belustigen und ihnen bis zur Hippodomeröffung zu einem möglichst langen Blick auf die Flusspferde zu verhelfen, sondern darum, den Tieren den Umzug so stressfrei wie möglich zu gestalten. Diese Tiere haben ja einen nicht unwesentlichen Teil, wenn nicht im Einzelfall sogar ihr ganzes Leben, in ihrer jetzigen Behausung verbracht und da kann man ja wohl kaum davon ausgehen, dass sie sich in ihrer neuen „Wohung“ – wie Sie, Frau Schulten, schon richtig vermuteten, 50 Meter auf der anderen Seite des Besucherweges – erst unmittelbar vor der Eröffnung schnellstmöglich und völlig komplikationslos eingewöhnen. Sowas braucht seine Zeit, damit die Besucher, wenn sie denn zur Eröffnung des Hippodoms in Scharen herbeiströmen werden, entspannte Hippos betrachten können und keine neurotischen Gesellen, die vor lauter „Neubau“ und hysterisch kreischenden Zuschauern nicht mehr wissen, wo sie sich verkriechen sollen.

  4. Petra Schulten sagt:

    In einem Zoo geht es sehr wohl auch um die „Belustigung“ der Zuschauer – davon lebt er. Zum Glück wird heute oft in erster Linie auf artgerechte Haltung geachtet, jedenfalls soweit das in einem Zoo möglich ist. Deswegen freue ich mich auch immer über Zoos, die in Kauf nehmen, dass Tiere mal stunden- oder tagelang gar nicht zu sehen sind; nämlich weil die Tiere genügend Rückzugsmöglichkeiten in ihren Gehegen haben. Auch Zuchterfolge erzielt man schließlich bei vielen Tieren nur dann, wenn sie sich wohl fühlen, und leider sind wir bei vielen Tieren darauf angewiesen, dass sie im Zoo erhalten werden, während sie in freier Wildbahn (fast) ausgestorben sind.

    Trotzdem kann sich wohl kaum ein Zoo es leisten, seine Publikumsmagnete monatelang zu „verstecken“ – es sei denn, es geht gar nicht anders. Und die Flusspferde halte ich, ebenso wie die Elefanten und Menschenaffen für die Lieblinge der Besucher. Ich lasse mich gern belehren, dass die Umgewöhnung bei Flusspferden (vielleicht speziell bei denen in Köln) tatsächlich vier Monate dauert. Denn hier gebe ich gerne zu: Die ganz bestimmten Haltungsbedingungen bei den unterschiedlichen Tieren kenne ich natürlich nicht – ich bin weder Zoologin noch Tierpflegerin.

    Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass man sich eben bemüht, einen Kompromiss zu finden wie den, über den ich hier spekulierte: Jetzt schon Umzug ins Hippodom und nach ein paar Tagen oder Wochen sind sie dann für die Zoobesucher immerhin im Außenbereich wieder zu sehen.

  5. Ferdinand Schulz sagt:

    Oi, oi, oi, jetzt ham Sie´s uns aber gegeben!
    Leider denkt der Kölner Zoo mittlerweile (genau genommen seit Feb 2007) vor allem an die „Belustigung der Zoobesucher“. Traurig, traurig, dass ausgerechnet häufige Besucher (Jahreskartenbesitzer) am meisten darauf pochen, bestimmte Tiere immerzu (ja, ja, schon gut, ich kann lesen: stunden- oder tagelang außer Sicht wird akzeptiert) sehen zu können.
    Da kann man ja von Glück sagen, wenn man als tierischer Zoobesucher zu den „unattraktiven“ Nicht-Publikumsmagneten zählt, da wird dann wenigstens der Tierschutz einigermaßen berücksichtigt und weniger der Zoobesucher-Schutz!

  6. Petra Schulten sagt:

    Meine Absicht ist es nicht, „es jemandem zu geben“ – im Gegenteil! Diesen Eindruck vermitteln Sie mir viel eher und ich frage mich, warum. Vor allem falls sie mich mit den Jahreskartenbesitzern meinen, die angeblich darauf pochen, bestimmte Tiere immerzu sehen zu können. Dann würde mich interessieren, woher Sie diese Information über mich (und andere Besucher) beziehen. Nur weil ich darauf hinweise, dass Zoos wirtschaftlich arbeiten müssen, heißt das noch lange nicht, dass ich diese Tatsache begrüße.

    Ich verbringe wohl die meiste Zeit nicht bei den typischen Publikumsmagneten, sondern bei den Lemuren, die sich ganz bestimmt nicht glücklich schätzen können, „unattraktiv“ zu sein – sie gehören leider nicht zu den Tieren, die in Köln besonders artgerecht gehalten werden. Ich gehe im Gegenteil davon aus, dass die beliebten Tiere besser untergebracht werden, weil sich alle Aufmerksamkeit auf sie richtet.

    Was mich an dieser wenig fruchtbaren Diskussion ärgert ist, dass wir hier gegeneinander argumentieren, obwohl es mir scheint, dass wir eigentlich auf der gleichen Seite stehen, nämlich bei den Menschen, die FÜR Tierschutz sind.

    Ich bin unbedingt für Zoos, aber nur, weil ich es wichtig finde, gerade Kindern die Tiere „persönlich“ vorzustellen, um ihnen ein Gefühl für Tiere zu vermitteln und dafür, wie wichtig Naturschutz ist. Und weil das Aussterben vieler Tiere unmittelbar bevorsteht und ich es wünschenswert finde, sie wenigstens in Zoos zu erhalten, so lange das geht. Wären diese Gründe plötzlich nicht mehr gegeben, würde es mir für mich persönlich zwar sehr leidtun, aber ich würde liebend gern darauf verzichten, diese Tiere aus der Nähe zu sehen und wäre die erste, die dafür plädiert, alle Tiere – soweit möglich – wieder auszuwildern.

  7. Sal sagt:

    Herr Schulz, wie wäre es denn mit »erst die Antwort richtig lesen, dann die Tastatur quälen«? Und was soll denn bitte dieser Pluralis majestatis? „Uns“? (Vom in der Bloggosphäre völlig unüblichen ‚Sie‘ will ich erst gar nicht anfangen). Ich werde nicht von Ihnen vertreten, Ihr Gemecker in diesem (und vermutlich in einigen anderen) Blog(s) ist mehr als befremdlich: Wer bloggt, der gibt einen Teil seiner Meinung, seines Wissens, seiner Gedanken preis. Nicht mehr, nicht weniger. Es ist offensichtlich, dass die Einträge in diesem Blog nach bestem Wissen und Gewissen entstehen, inhaltliche Fehler sind nicht auszuschließen. Wenn Sie im wiederholten Maße hier mit unüberlesbarer Süffisanz auf Frau Schulten verbal einprügeln (und reden Sie sich jetzt nicht billig raus), dann spiegelt das vor allem Ihre Respektlosigkeit wieder – und nicht ihr ach-so-enormes-Wissen. Es ist leicht, den advocatus diaboli zu spielen und andere (vermeintliche) Fehler begehen zu lassen. Die Überschrift des Blogs lautet »Geschichten aus dem Kölner Zoo…« und nicht „Wissenschaftliche Dissertation über biologisch-soziologische Tendenzen der Tierhaltung am Fallbeispiel des Kölner Zoos“.

  8. heidi sagt:

    Sehr geehrter Herr Sal,
    der Kommentar ist ja wohl komplett daneben und ein zeichen dafür, dass Sie der oben aufgeführten Diskussion trotz ihrer vielen Fremdworte geistig nicht folgen können/wollen?

  9. Petra Schulten sagt:

    Hallo Heidi,

    verstehe ich das richtig, dass Du Sals Kommentar blöd findest, weil er inhaltlich nicht auf die Diskussion eingeht? Darf ich kurz bemerken, dass Du das auch nicht tust?

    Liebe Leser meines Blogs,

    ich bin für Kritik offen und finde Diskussionen toll. Ich würde mir aber sehr wünschen, dass hier
    a) ein etwas freundlicherer Ton herrscht,
    b) wenn Kritik geäußert wird, sie ein bisschen konkreter gehalten wird als „der Kommentar ist total daneben“ und
    c) dass vor allem weder mir noch Menschen, die kommentieren, irgendeine Haltung oder Meinung unterstellt wird, die der entsprechende Autor gar nicht geäußert hat.

    Danke!

  10. Peter Trantz sagt:

    Also ich möchte noch einmal auf das egentliche Thema zurückkommen: Die Flusspferde werden, genau wie die Nilkrokodile, derzeit auf die Kistentrainiert. Im April werden sie dann ins Hippodom umziehen und dort können sie sich ersteinmal eingewöhnen. Das ist das Ziel! Die Tiere sollen ohne Stress umziehen! Die Filteranlagen hatten nun schon einige Zeit sich einzugewöhnen. Die Belastung wird ja wahrscheinlich nicht gerade klein sein. Wen es interessiert: Bei google einfach „Heinz Fritz Hippodom“ eingeben. Dort gibt es (fast) aktuelle Bilder(sind ungefähr 2 Wochen alt).

  11. Petra Schulten sagt:

    Herzlichen Dank für Information! Die Bilder habe ich mir auch gleich angesehen – dann ist das Hippodom ja (baulich) wirklich schon fertig.

    Die Belastung für die Filteranlagen wird sicher enorm sein – im alten Becken wurde ja dauernd das Wasser komplett gewechselt, das soll ja im neuen nur noch äußerst selten passieren.

    Weißt Du denn, ob man die Flusspferde dann wirklich zwischen April und Juli gar nicht zu sehen bekommt? (Für alle Kritiker: Das meine ich nicht als Drängelei, sondern mich interessiert es einfach!)

  12. Peter Trantz sagt:

    Wahrscheinlich nicht, außer sie sind auf der Außenanlage. Die Frage ist inwiefern die Außenaanlage überhaupt benutzt wird, da dort ja kein Becken ist und so ja relativ unattraktiv ist für die Flußpferde. Naja der Hippodom wird mit Sicherheit eine tolle Sache. Ich sehe es nich als Drängelei, ich habe uch lange gewartet bis ich die Rotducker sehne konnte, da im Winter sie ja komplett eingesperrt waren, was ich sehr schade fand, obwohl die Begründung auf der Hand liegt. Man muss allerdings die Argumente von Herrn Sal und Schulz verstehen.

  13. Peter Trantz sagt:

    Entschuldigung an Sal ich habe den Kommentar zu nächst falsch verstanden!

  14. Kathy sagt:

    Um mal auf die ursprüngliche Frage (wann die Hippos umziehen) zurückzukommen ;-): ich habe gestern einen Bericht aufm WDR gesehen wo der Umzug der Hippos gezeigt wurde. Sie sind seit gestern (? oder ein paar Tagen?) im Hippodom und dürfen sich jetzt in aller Ruhe dort eingewöhnen.

    Und zwar bis zur Eröffnung des Hippodoms, sie haben also 3 Monate Zeit, sich an ihr neues Zuhause zu gewöhnen. Und ja, ohne Besucher ;-). Wir werden sie wohl erst zur Eröffnung wiedersehen wenn ich das richtig verstanden habe. Find ich super, dass ihnen die Zeit gegeben wird und ich freu mich total für die 4, dass sie jetzt ein schönes, großes Zuhause haben.

  15. Kathy sagt:

    Wens interessiert:

    http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/lokalzeit_koeln.xml und dann unten auf „Flusspferde ziehen um“ klicken ;-).

  16. Peter Trantz sagt:

    Wen es interessiert: Am Dienstag sind die Flusspferde ins Hippodom umgezogen. Es gab wohl keine Probleme, außer, dass Kavango( das nun schon etwas ältere männliche Jungtier) sich irendwie in der Box gedreht hatte und nur mit Problemen wieder aus der Box kam. Naja, wer jetzt nach Köln fährt wird zumindest keine Flusspferde mehr sehen.

  17. […] sich eine lange Diskussion zu meinem superkurzen Artikel über die Transportkisten bei den Flusspferden entspannt hat, gibt’s jetzt Neuigkeiten. Ich […]

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