Archiv für Januar 2011

Ein Bereich des Hippodoms ist mit Sonnenkollektoren versehen und man kann auch nachschauen, ob damit gerade Strom erzeugt wird und wie viel.

Mir fehlen zwar ein paar Zusatzinfos: Worauf bezieht sich die Gesamtenergie und die CO2-Einsparung? Aufs Jahr oder seit Bestehen des Hippodoms? Und dann wären noch ein paar Vergleichswerte nützlich.

Hier ein paar Infos aus der Wikipedia: Mit 1 kWh kann man 50 Stunden am Laptop arbeiten und 5 Stunden am PC oder 7 Stunden fernsehen oder 45 Minuten lang die Haare mit einem recht starken Fön malträtieren.

Schön zu sehen, dass man mit den Sonnenkollektoren auch an einem sonnigen Wintertag Strom erzeugt, auch wenn es nicht eben wahnsinnig viel ist.

Das Hippodom kann man damit allerdings nicht versorgen – es bezieht Fernwärme von Rheinenergie mit einer Anschlussleistung von 550 Kilowatt.

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Bei meinem letzten Besuch im Zoo fand ein Massenkuscheln bei den Bonobos statt – mehrere Tiere lagen zusammen und halb aufeinander. Dabei war auch Binti, die Mutter des Bonobokindes, von dem ich leider immer noch nicht weiß, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist – mag mich da jemand aufschlauen? Das Kleine lag jedenfalls auf ihrem Bauch, ließ sich vom Herumwälzen der Mama nicht stören und sah sich um.

Da die Zuschauer leider keinen besonders guten Blick auf die Bonobos haben, musste ich durch Pflanzen und eine ziemlich schmutzige Scheibe fotografieren – deswegen gibt es von mir erst jetzt Bilder des Bonobo-Nachwuchses und auch diese sind nicht gerade in Top-Qualität.

Der Sichtbereich wurde übrigens deswegen eingeschränkt, weil die Bonobos stark auf die Zoobesucher reagiert haben. Eine der Scheiben ist fast ganz mit Ästen verkleidet worden und der restliche Bereich besonders gut begrünt.

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Im Zoo in Rotterdam traf ich auch den Takin an. Es handelt sich um ein Tier aus der Gruppe der Ziegenartigen; bei dem Aussehen darf er sich allerdings auch nicht über Namen wie „Rindergämse“ wundern – er ist schwer einzuordnen!

Takine sind im Himalaya-Gebiet zu Hause, ebenso im nordöstlichen Indien, Bhutan, Nord-Myanmar und im südwestlichen China. Je nachdem wo sie vorkommen, sind sie zwischen 70 und 140 Zentimetern hoch (Schulterhöhe) und wiegen zwischen 150 und 400 Kilogramm. Männchen und Weibchen tragen Hörner. Im Sommer bilden sie große Herden, die sich im Winter in kleinere Gruppen auflösen.

Der Takin, den ich in Rotterdam fotografiert habe, ist ein Sichuan-Takin. Junge Takine sehen übrigens unheimlich niedlich aus, hier findet ihr hübsche Bilder, ebenfalls von einem Sichuan-Takin:
http://www.zooborns.com/zooborns/2011/01/baby-takin-is-king-of-the-hill-at-san-diego-zoo.html

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Darf ich vorstellen? Dies ist ein Klippspringer. Ich traf ihn im letzten Sommer im Zoo von Rotterdam. Dort gibt es ein ganzes Afrika-Haus, in dem allerhand Tiere leben, die man nicht so gut kennt, z. B. auch der Klippschliefer.

Klippspringer haben eine Schulterhöhe von knapp 60 Zentimeter, fressen ausschließlich Pflanzen, besonders gerne Sukkulenten, die sie mit genügend Wasser versorgen, so dass diese Tiere nie trinken müssen.

Die Böckchen haben Hörner, die Weibchen nicht; nur bei den ganz im Norden vorkommenden Klippspringern sind auch die Weibchen gehörnt. Die Tiere stehen auf den Spitzen ihrer Hufe und sehen damit ein bisschen wie Ballerinas aus. Wie viele Huftiere können sie hervorragend in felsigem Gelände herumklettern und springen – aus dem Stand schaffen Klippspringer bis zu 8 Metern und haben damit ihren Namen redlich verdient.

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