Archiv für Februar 2011

Wir haben im Kölner Zoo viele verschiedene hübsche Entenarten. Eine davon ist die Mandarinente.

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Vor Ungeduld scharrt er mit den Pfoten am Plexiglashttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2011/01/otter-1-339x400.jpg 339w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2011/01/otter-1-636x750.jpg 636w" sizes="(max-width: 254px) 100vw, 254px" />

Vor Ungeduld scharrt er mit den Pfoten am Plexiglas

Otter sind, glaube ich, die hungrigsten Tiere der Welt. In Frankreich hat uns das Geschrei der Zwergotter fast zu Tränen gerührt. Und auch in Köln kennen die Fischotter kein Pardon, wenn es langsam Futterzeit wird. Sie warten am Eingang der Tierpfleger, scharren mit den Pfoten am Glas und wenden kaum einen Blick von dem Ort, wo der heiß ersehnte Futterbringer bald erscheinen muss.

Nur gelegentlich lassen sie sich voneinander ablenken, um sich anzufauchen oder eine Ohrfeige zu verteilen, wenn der andere nervt. Wahrscheinlich, weil er den Blick auf den Eingang verstellt oder so.

In Köln haben wir europäische Fischotter, die in Flusslandschaften und Auenwäldern vorkommen. In europäischen Zoos gibt es recht viele Exemplare, rund 270 Stück, im Freiland sind es aber kaum mehr – man schätzt 400 bis 600 Tiere in freier Wildbahn. Neben mangelndem Lebensraum ist der Autoverkehr ein großes Problem. Otter sind gut zu Fuß und wandern zwischen verschiedenen Gegenden. Wenn die Otterreviere von Straßen zerschnitten sind, werden viele Tiere überfahren.

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Der kleine Elefant Khin Yadanar Min ist jetzt wirklich kein Baby mehr, er tollt mit den anderen Elefantenkindern über die Anlage und hat ganz offensichtlich seinen Spaß.

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Der Hippodom ist ausgezeichnet angenommen worden. Jetzt im Winter kann man sich dort angenehm aufwärmen, ohne dass es zu heiß ist. Zwischen den Becken der Krokodile und Flusspferde kann man nun sitzen – was gerade von Eltern und Kindern gerne angenommen wird. Die Pflanzen sind gut angewachsen und die Vögel haben sich sogar schon vermehrt. Auch das Wasser bei den Hippos ist jetzt so, dass man die Tiere gut erkennen kann, wenn sie unter Wasser schwimmen oder spazieren gehen.

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Die Flughunde, die früher im Südamerika-Haus lebten, wohnen ja nun auch schon seit Monaten im Hippodom. Dort sind sie eher noch schlechter zu sehen, weil das Dach noch höher ist. Bei meinem letzten Zoobesuch hatten sich zwei an einen Bananenbaum gehängt und der eine putzte sich. Leider hatten sie keine Lust zu fliegen. Ich war hoch erfreut, sie einmal aus der Nähe zu sehen.

In Köln werden Rodriguez-Flughunde gehalten, die vom Indischen Ozean stammen. Wie alle Flughunde sind sie Vegetarier.

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Wie immer stattete ich den Lemuren im Madagaskar-Haus einen Besuch ab und stellte fest, dass es nun einen dritten Bambuslemur gibt. Er ist im Moment noch allein untergebracht (oder ist es einer der alten und das Paar ist neu zusammengestellt worden?). Etwas mehr Platz gibt es ja jetzt, da die Rotbauchmakis nicht mehr in Köln sind.

Als ich das Haus gegen 15 Uhr betrat, herrschte noch Mittagsruhe, aber nach und nach erwachten die meisten Tiere und begannen zu fressen und bei den Roten Varis brach die gewohnte Unruhe aus, die immer mal wieder in einem husten-artigen Gebell mündet. Übrigens bin ich dann ausnahmsweise mal für die dicken Glasscheiben dankbar, die die Besucher von den Tieren trennen. In dem niederländischen Affenzoo Apenheul stand ich mal zusammen mit einer Gruppe Roter Varis in einer Hütte, als dieser Krach losging – ich war genau mitten zwischen den Tieren. Da blieb mir nur noch, die Ohren zuzuhalten, denn das Geräusch ist wirklich laut!

Die Bambuslemuren gähnten erst einmal herzhaft und wandten sich dann dem Bambus zu, der ihnen den Namen gibt.

Sie haben übrigens unterschiedliche Techniken beim Fressen. Während der eine Blätter abzupft und gleich frisst, reißt ein anderer erst vier oder fünf Blätter mit dem Maul ab, dreht sie dann in den Händen zu einer Wurst und beißt davon ab.

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Obwohl ich sie Euch noch nie gezeigt habe, haben wir auch Zebras im Zoo, sie wohnen mit den Straußen zusammen. Als ich diese Fotos machte, kam eine Gruppe von Rentnern vorbei und erzählte, wir hätten nur junge Zebra-Hengste in Köln. Das würde natürlich die Kabbelei erklären, denn gerade männliche Tiere müssen besonders oft um die Rangordnung kämpfen.

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