Herzhaftes Gähnen, ehe es zum Fressen geht

Herzhaftes Gähnen, ehe es zum Fressen geht

Wie immer stattete ich den Lemuren im Madagaskar-Haus einen Besuch ab und stellte fest, dass es nun einen dritten Bambuslemur gibt. Er ist im Moment noch allein untergebracht (oder ist es einer der alten und das Paar ist neu zusammengestellt worden?). Etwas mehr Platz gibt es ja jetzt, da die Rotbauchmakis nicht mehr in Köln sind.

Als ich das Haus gegen 15 Uhr betrat, herrschte noch Mittagsruhe, aber nach und nach erwachten die meisten Tiere und begannen zu fressen und bei den Roten Varis brach die gewohnte Unruhe aus, die immer mal wieder in einem husten-artigen Gebell mündet. Übrigens bin ich dann ausnahmsweise mal für die dicken Glasscheiben dankbar, die die Besucher von den Tieren trennen. In dem niederländischen Affenzoo Apenheul stand ich mal zusammen mit einer Gruppe Roter Varis in einer Hütte, als dieser Krach losging – ich war genau mitten zwischen den Tieren. Da blieb mir nur noch, die Ohren zuzuhalten, denn das Geräusch ist wirklich laut!

Die Bambuslemuren gähnten erst einmal herzhaft und wandten sich dann dem Bambus zu, der ihnen den Namen gibt.

Sie haben übrigens unterschiedliche Techniken beim Fressen. Während der eine Blätter abzupft und gleich frisst, reißt ein anderer erst vier oder fünf Blätter mit dem Maul ab, dreht sie dann in den Händen zu einer Wurst und beißt davon ab.


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