Setzt euch mit einem Klick für das Duke Lemur Center ein
Pepsi veranstaltet eine Aktion, bei der Geld für gute Zwecke gestiftet wird. Das Duke Lemur Center in den USA, das sich für den Erhalt der Lemuren auf Madagaskar einsetzt, nimmt teil. Wenn Ihr auch dazu beitragen wollt, dass Lemuren außerhalb von Madagaskar weiter gezüchtet werden und gleichzeitig auf Madagaskar geforscht und Umweltschutz betrieben wird, dann tragt doch auch mit einem Klick dazu bei, dass das Duke Lemur Center 50.000 $ von Pepsi bekommt. Allerdings muss man sich dafür einloggen, darf dann aber auch mehrmals mitwählen, auch für unterschiedliche Projekte.
Es gibt Neues aus dem Duke Lemur Center in North Carolina/USA. In diesen Tagen wurde eins von zwei neuen Gebäuden fertig, in denen 60 Lemuren leben werden. Der Umzug geht übrigens ganz einfach, wenn die Tiere gut trainiert sind: Sie steigen dann freiwillig in ihre Transportboxen. :-)
Das neue Gebäude hat mehrere Millionen Dollar gekostet und wurde zehn Jahre lang geplant. Die Lemuren können selbst entscheiden, wann sie hinausgehen - im Freien haben sie viel Platz. Zusätzlich gibt es einen beheizten kleineren Außenbereich und natürlich kuschelige Innengehege, die im Sommer wiederum durch Klimaanlagen heruntergekühlt werden können.
Die neuen Gebäude sind aber nicht nur luxuriös ausgestattet, sie sind auch sehr energieeffizient. Möglichst viel Tageslicht ersetzt künstliches Licht, der Wasserverbrauch wird gemindert, mehr als 20 Prozent des Baumaterials sind Recycling-Material und mindestens 70 Prozent der Bauabfälle werden ebenfalls recycelt.
Hier präsentiere ich Euch einen Clip über Sandkatzen im Zoo von Cincinnati. Der Pfleger erzählt, dass es 37 Arten von Wildkatzen in der Welt gibt und dass sie in Cincinnati auf die kleineren Arten spezialisiert sind. Die im Video vorgestellten Katzen sind Sandkatzen, die in den Wüstenregionen in Nordafrika leben. Das Team des Zoos arbeitet auch dort, vor Ort, um für den Erhalt dieser Tiere zu sorgen.
Sandkatzen sind für das Leben in der Wüste geschaffen, z. B. haben sie Fell unter den Pfoten, um besser auf dem heißen Sand laufen zu können.
Wenn Ihr auf den Youtube-Link klickt, kommt ihr zu weiteren Videos des Cincinnatti Zoos, z. B. mit einer Pinguinparade, Gepardenjungen, Erdmännchen, einem Binturong und Eisbären.
“Enrichment” ist ein wichtiger Bestandteil des Zoolebens. Wörtlich übersetzt bedeutet es “Bereicherung” und steht für Beschäftigungsmaßnahmen. Zootiere, die sich nicht um die Nahrungsbeschaffung, Flucht vor Feinden und manchmal sogar Aufzucht von Nachwuchs kümmern müssen, langweilen sich im Zoo. Einige schlafen dann einfach den ganzen Tag, andere zeigen deutlichere Verhaltensauffälligkeiten.
In den meisten Zoos bemüht man sich daher redlich, die Tiere artgerecht oder auch anders zu beschäftigen. Meistens drehen sich solche Beschäftigungen um das Futter, das auf dem ganzen Gelände verteilt oder sogar versteckt wird oder so angebracht wird, dass die Tiere sich körperlich und geistig anstrengen müssen, um es zu erobern. Manchmal geht es auch einfach darum, andere Eindrücke zu bekommen, z. B. wenn im Raubkatzengehege Säcke mit Zimt verteilt werden.
Die Totenkopfäffchen im Bronx Zoo bekamen zu diesem Zweck Wackelpudding mit Blaubeeren:
Als beinharter Lemuren-Fan lese ich mit Begeisterung den Blog des Duke Lemur Centers. Das Zentrum befindet sich in den USA, genauer gesagt in Durham, North Carolina. In einem größeren Waldgrundstück leben etwa 250 Tiere. Die meisten sind Lemuren (die nur auf Madagaskar vorkommen), es werden jedoch auch einige Loris aus Asien und Bushbabys aus Afrika gehalten.
Das Ziel des Duke Lemur Centers ist dabei die Erforschung dieser Tiere und die Unterstützung beim Schutz und der Arterhaltung. Was mir an dem Blog gut gefällt ist, dass hier verschiedene Mitarbeiter von ihrem Arbeitsalltag berichten. Auch wenn oft wissenschaftliche Themen transportiert werden, ist der Schreibstil immer sehr locker und angenehm zu lesen. Außerdem erdreisten sich selbst hochrangige Wissenschaftler, darauf hinzuweisen, wie “cute” die Tiere seien. ;-)
Der aktuelle Blogbeitrag erzählt übrigens von der schwierigen Reise, die neun Mausmakis aus Frankreich machen mussten, ehe sie im Duke Lemur Center ankamen, um dort bei der Forschung und Zucht zu helfen (die bisher in den USA lebenden Mausmakis sind nämlich mittlerweile zu alt, um noch Nachwuchs zu bekommen).
Wir sind ja in Köln nicht die einzigen Glücklichen mit einem kleinen Elefanten, die Londoner haben auch einen. Der muss sich noch entscheiden ob Duschen gut oder schlecht ist:
Aufmerksam wurde ich auf das Video übrigens durch die Seite http://zooborns.com - die möchte ich Euch nochmal wärmstens ans Herz legen - fast jeden Tag gibt es hier Fotos und Videos vom Zoo-Nachwuchs weltweit. Derzeit z. B. ein unglaublich niedlicher Tiger, vier entzückende Tasmanische Teufel und ganz neue Fotos eines kleinen Orang-Utan-Mädchens aus Kansas.
In Münster leben Brillenpinguine in einer nicht besonders dollen Anlage. Einmal am Tag verlassen einige von ihnen ihre Gehege, um zusammen mit zwei Pflegern eine Runde durch die dafür versammelte Menschenmenge zu drehen.
Die Pfleger achten darauf, dass die Menschen sich nicht hinhocken oder den kleinen Gesellen zu nah kommen - die Besucher müssen sich nur an dieser Veranstaltung erfreuen.
Obwohl der Hauptzweck natürlich ist, Menschen zu begeistern, schadet ein kleiner Spaziergang die Pinguinen gar nicht - wie die meisten Zootiere bewegen sie sich sonst eher zu wenig.
Diese sehr niedlichen Nasenbärchen leben gleich im Eingangsbereich des Allwetterzoos. Dort wuseln ca. zehn von ihnen herum. Ihre Nase ähnelt ein ganz kleines bisschen Schweinenasen, und so ähnlich setzen sie sie auch ein, sie wühlen damit herum und suchen etwas leckeres zu essen. Die Nase kann auch bis zu 60 ° in jede Richtung gedreht werden. Achtet mal auf die Füßchen - daran sieht man, dass es sich tatsächlich um Kleinbären handelt: Es sind Bärentatzen, nur eben sehr klein. :-) Sie sind somit mit den Waschbären verwandt. Bären laufen, wie die Menschen, auf den Fußsohlen, während viele andere Tiere ja “auf den Zehen” gehen, z. B. die Paarhufer, zu denen Schweine, Rinder, Schafe und Giraffen gehören. Aber auch Katzen und Hunde gehen auf den Zehen.
Nasenbären liebe ich, seit ich mal bei Vox in “Wildes Wohnzimmer” gesehen habe, wie ein junger Mann ein Nasenbärbaby aufgezogen hat. Gott, war das niedlich.
Nasenbären haben immer Hunger
Aber eigentlich leben sie nicht in deutschen Wohnzimmern ;-) - sie stammen aus Südamerika, wo man sie meistens in Wäldern antrifft, aber auch am Rand von Wüsten. Sie sind Allesfresser, fressen aber am liebsten Fleisch. In Gefangenschaft können sie etwa 15 Jahre alt werden, in freier Natur werden es selten mehr als acht.
Nasenbären sind tagsüber aktiv - allerdings sollte man sie im Zoo nicht allzu früh besuchen, dann sind einige von ihnen doch noch sehr verschlafen.
Seit einem Jahr sammele ich jetzt Impressionen aus dem Kölner Zoo, anderen Zoos und verschiedene Tier-Fundstücke, die ich im Internet finde. Ich liebe Tiere, manche ganz besonders, so wie Lemuren, und ich fotografiere sie für mein Leben gern.