Archiv für die Kategorie: “Andere Zoos”
 Takine sind gute Kletterer
Im Zoo in Rotterdam traf ich auch den Takin an. Es handelt sich um ein Tier aus der Gruppe der Ziegenartigen; bei dem Aussehen darf er sich allerdings auch nicht über Namen wie “Rindergämse” wundern – er ist schwer einzuordnen!
Takine sind im Himalaya-Gebiet zu Hause, ebenso im nordöstlichen Indien, Bhutan, Nord-Myanmar und im südwestlichen China. Je nachdem wo sie vorkommen, sind sie zwischen 70 und 140 Zentimetern hoch (Schulterhöhe) und wiegen zwischen 150 und 400 Kilogramm. Männchen und Weibchen tragen Hörner. Im Sommer bilden sie große Herden, die sich im Winter in kleinere Gruppen auflösen.
Der Takin, den ich in Rotterdam fotografiert habe, ist ein Sichuan-Takin. Junge Takine sehen übrigens unheimlich niedlich aus, hier findet ihr hübsche Bilder, ebenfalls von einem Sichuan-Takin:
http://www.zooborns.com/zooborns/2011/01/baby-takin-is-king-of-the-hill-at-san-diego-zoo.html
 Takin - ein merkwürdiges Tier zwischen Ziege und Moschusochse
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 Klippspringer im Zoo Rotterdam
Darf ich vorstellen? Dies ist ein Klippspringer. Ich traf ihn im letzten Sommer im Zoo von Rotterdam. Dort gibt es ein ganzes Afrika-Haus, in dem allerhand Tiere leben, die man nicht so gut kennt, z. B. auch der Klippschliefer.
Klippspringer haben eine Schulterhöhe von knapp 60 Zentimeter, fressen ausschließlich Pflanzen, besonders gerne Sukkulenten, die sie mit genügend Wasser versorgen, so dass diese Tiere nie trinken müssen.
Die Böckchen haben Hörner, die Weibchen nicht; nur bei den ganz im Norden vorkommenden Klippspringern sind auch die Weibchen gehörnt. Die Tiere stehen auf den Spitzen ihrer Hufe und sehen damit ein bisschen wie Ballerinas aus. Wie viele Huftiere können sie hervorragend in felsigem Gelände herumklettern und springen – aus dem Stand schaffen Klippspringer bis zu 8 Metern und haben damit ihren Namen redlich verdient.
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Bei unserer kleinen Niederlande-Reise in den Herbstferien durfte auch ein Besuch im Dierenpark Amersfoort nicht fehlen. Dummerweise wählten wir (wegen des Wetters) den Sonntag am ersten Herbstferienwochenende – da war der Zoo sehr gut besucht, um mal gnadenlos zu untertreiben.
 Siamang - ein Affe aus der Familie der Gibbons
Insgesamt muss man sagen, dass dieser Tierpark aus zoologischer Sicht nicht unbedingt der Renner ist. Viele Tiere kennt man natürlich aus anderen Zoos, und ihre Unterbringung ist auch nicht immer optimal. So leben z. B. die Kapuzineraffen und die Siamangs in ganz gewöhnlichen Käfigen. Dort, wo die Unterbringung origineller gestaltet ist, hat man den Eindruck, dass es dabei weniger darum geht, den Bewohnern einen besseren Lebensraum zu gestalten, sondern die menschlichen Besucher zu erfreuen, z. B. wenn man über einen Baumstamm ins Innere der Tigeranlage klettern kann oder wenn die japanischen Makaken auf einer hübschen Insel in einem See mit Springbrunnen wohnen. Damit will ich nicht sagen, dass dieser Zoo ein Hort der Tierquälerei ist – bestimmt nicht – aber die artgerechte Haltung und das Tier selbst stehen nicht im Zentrum des Interesses.
 Im Nachthaus leben verschiedene Affen, Faultiere und andere Nachtaktive
Das einzig wirklich faszinierende ist das Nacht-Haus, das 2003 eröffnet wurde, und in dem viele ungewöhnliche Tiere leben, die man sonst nur selten sieht. Wenn man sie denn sieht! Denn natürlich befinden sich viele Tiere auch tagsüber, sprich in der simulierten Nacht, in ihren Behausungen, z. B. bei meinem Besuch die Mausmakis. Wären nicht viele Tierpfleger vor Ort, die den Besuchern die Tiere zeigen, so würde man wahrscheinlich kaum eines sehen. Denn im Haus “De Nacht” leben einige Tiere relativ frei in größeren Räumen und in der Dunkelheit kann man sie wirklich schlecht entdecken, z. B. die Nachtaffen, aber auch die meistens regungslos dahängenden Faultiere. Fuchskusus habe ich nicht gesehen, ebenso wenig wie die Loris und einige andere Tierchen. Deswegen steht für mich fest: Ich muss einmal wochentags wiederkommen, den ziemlich gesalzenen Eintrittspreis von 18 EUR zahlen und am besten gleich mehrere Stunden in dem Haus verbringen.
 Im Dinopark brüllen und bewegen sich lebensgroße Nachbildungen
Wenn nun schon nicht die Tiere im Zentrum des Interesses stehen, wer dann? Nun, die Kinder! Der Dierenpark Amersfoort ist eher ein Erlebnispark mit vielen Tieren plus Spielplätzen, einem Kindertheater, Karussells, einer Mini-Eisenbahn, Pferdewagen, kleinen Labyrinth-Anlagen und an den Gehegen immer wieder Möglichkeiten, durch eine Röhre zu robben und dann einen anderen Blickpunkt zum Tier zu haben, oder auf etwas draufzuklettern usw. Übrigens dürfen auch Hunde mit in den Zoo. Außerdem gehört zum Gelände der Dinopark, in dem lebensgroße Dino-Nachbildungen brüllen und sich bewegen.
Ich persönlich schätze dieses Konzept gar nicht. Zootiere müssen schon auf ihre Freiheit verzichten, um sozusagen als Botschafter für ihre Art dafür zu werben, dass man sie schätzt und respektiert – und ihnen hilft, zu überleben. Dieser Aspekt kommt mir in einem Vergnügungspark, der nebenher Tiere vorstellt, viel zu kurz. So lernen Kinder eher, dass diese Geschöpfe zu ihrer Unterhaltung da sind und dass man sie ebenso gut links liegen lassen kann, um sich der vielen anderen Attraktionen zu widmen.
 Mehrere schöne Spielplätze
Damit will ich nicht sagen, dass Zoos auf Spielplätze und dergleichen verzichten sollen. Kinder können sich nicht endlos auf eine Sache konzentrieren und müssen sich austoben können. Aber der Zoo sollte doch hauptsächlich Zoo sein und keine Kirmes mit Tierkäfigen.
Nun noch ein paar Impressionen aus dem Zoo (mehr Fotos und einen kleinen Bericht findet ihr auch auf
http://www.nl-blog.de/2010/niederlande/ausflugsziel-fur-eltern-und-kinder-zoo-in-amersfoort/:

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Wallaby Känguru
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Tiger
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Karussell
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Japanischer Makak
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Eule
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Elefanten-Nachwuchs
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Eine schöne Seenanlage
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Ein Kindertheater
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Ich habe in meinem Archiv gekramt und noch Bilder aus dem ZOOM in Gelsenkirchen gefunden. Dort gaben die Bären (ich glaube, es wären die Kodiak-Bären?!) eine interessante Vorstellung. Leider kann ich nicht beurteilen, wie ernst das Gerangel war. Seht selbst:
Auf dem letzten Bild sehr ihr, wie die Anlagen in Gelsenkirchen insgesamt sind: relativ groß und für die Zuschauer nicht immer gut einsehbar – so haben die Bären auch Privatsphäre.
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Geschrieben von Petra Schulten in Andere Zoos, Lemuren, Websites, tags: Apenheul, Bonobo, Katta, Klammeraffe, Niederlande, Rotbauchmaki, Schwarzweißer Vari, Totenkopfäffchen, Wollaffe
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 Riesenseeadler aus Asien
Mein Leser Peter Trantz schwärmte mir schon vom Rotterdamer Zoo Diergaarde Blijdorp vor. Deswegen war ich auch voller Erwartung, als ich meine 18,50 EUR bezahlt hatte. Anfangs wollte sich keine rechte Begeisterung einstellen, obwohl die Rivierahal gleich am östlichen Eingang riesig ist und man geradezu überwältigt wird von den vielen Terrarien, den Innenbereichen einiger Säugetiere (Gorillas, Zwergflusspferd, Kamele, Lisztäffchen usw.), Aufzuchtstationen für Schildkröten, selten in Zoos anzutreffenden Tieren wie Komodo-Waranen (der Erwachsene schläft leider vormittags unterirdisch), Aquarien, einem großen Café und vielen Räumen mit tropischer Vegetation, in denen Vögel frei herumfliegen.
Aber spätestens beim Besuch der riesigen begehbaren Freiflugvoliere mit den Zugvögeln und in der wundervollen Schmetterlingshalle wuchs die Freude an diesem Zoo. Überall kann man Vögel in Häusern und Freifluganlagen besuchen, ohne störende Zäune und Scheiben zwischen sich und den Tieren zu haben.
Da ich schon viel über den Zoo in meinem Niederlande-Blog unter http://www.nl-blog.de/2010/niederlande/der-zoo-in-rotterdam-diergaarde-blijdorp geschrieben habe, will ich mich hier auf meine persönlichen Eindrücke beschränken.
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 Das Ozeaneum beherbergt zwei Tunnel, Fische, Reptilien und Säugetiere
Die Architektur des Giraffenhauses ist sehr beeindruckend.
- Die Halle mit den Krokodilen und Klippschliefern sieht unserem Hippodom sehr ähnlich – wahrscheinlich war sie das Vorbild.
- Die Gorillas haben gute Versteckmöglichkeiten: Ihr Außengehege ist nur von wenigen Stellen aus einsehbar, so dass sie sich ganz leicht vor den Besuchern verbergen können.
- Besonders nett waren die Liszt-Äffchen in der Riviera-Halle, mit denen ich bestimmt 10 Minuten lang Verstecken gespielt habe – wenn ich mich hinter einem Ast oder zwischen den Fenstern versteckte, kamen sie sofort angelaufen und guckten, wo ich blieb. Legte ich den Kopf nach links, taten sie das auch – oder nach rechts! Dass Zootiere so mit Menschen interagieren sieht man selten!
- Die Infrastruktur ist wunderbar: Restaurants, Toiletten, Kioske und Bänke gibt es überall.
- Wunderschöne kleine Wege abseits der Hauptrouten führen durch Schilflandschaften und andere Gebiete, die entzückend angelegt sind. Hier ist es auch bei einem ansonsten überfüllten Zoo relativ ruhig.
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 Der afrikanische Klipspringer
Kinder finden überall Spielplätze, kleine Spielstationen und viele Informationen extra für sie.
- Immer wieder stößt man auf Durchgänge, die mit Kunststoffbahnen abgetrennt sind und weiß: Hier gibt es wieder direkten Kontakt mit Tieren, meistens Vögeln.
- Besonders Asien und Afrika sind sehr schön und abwechslungsreich gestaltet.
- Das Ozeaneum ist schon ganz allein einen Besuch wert. Wie überall im Zoo wird hier auch hinter die Kulissen geschaut: Wie werden junge Tiere aufgezogen, womit werden Tiere gefüttert usw.
- Andere Stationen sind: Aufzucht der Schmetterlinge, die Tierklinik des Zoos, Brutstation für Vögel usw.
- Man muss unglaublich viel laufen
- Ich war nachher völlig erschöpft und hatte manches gar nicht gesehen – entweder weil ich wohl den Weg dahin nicht entdeckt hatte, oder weil das entsprechende Tier gerade nicht zu sehen war, als ich bei seinem Gehege stand. Eigentlich hatte ich einige Orte nochmal besuchen wollen, aber das war einfach nicht zu schaffen.
Kurz gesagt: Wenn Ihr einen oder besser zwei Tage Zeit habt, dann besucht diesen Zoo – er gehört ganz bestimmt zu den interessantesten in Europa.
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Viele Reptile, Amphibien und Insekten
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Schmetterlingshalle
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Rotflossen-Antennen-Wels
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Lustige Ideen und viele Bänke
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Komodowaran-Nachwuchs
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Jungfernkranich
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Heuschrecken ganz aus der Nähe
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Eisbär und Besucherkind

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Ich freu mich schon sehr sehr sehr! Morgen geht’s in die Niederlande, dort werde ich mir mindestens zwei Zoos ansehen. Der erste ist Apenheul in Apeldoorn, dort leben hauptsächlich Affen: Menschenaffen, Lemuren, Neuweltaffen, Altweltaffen, … Ich war schon zweimal dort und freue mich sehr. Viele Tiere leben relativ frei dort, das gefällt mir besonders gut. Unten findet Ihr ein paar Fotos zur Einstimmung.
Weiterhin will ich auf jeden Fall den Rotterdamer Zoo besuchen, von dem mir mein Leser Peter Trantz in höchsten Tönen vorschwärmte.
Eventuell besuche ich dann auf dem Rückweg noch den Papageienpark Veldhoven, dort gibt es außer den Namensgebern auch noch andere Tiere, z. B. Lemuren!
Nun, wie versprochen, die uralten Apenheul-Fotos:
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Zwergseidenäffchen
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Totenkopfäffchen
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Katta
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ein Wollaffe?
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 Oktopus Paul in einer Fotostrecke der Münsterland-Zeitung (Klick führt zur Fotostrecke)
Im SeaLife Oberhausen lebt ein zweijähriger Tintenfisch, der seit der EM vor zwei Jahren Fußballergebnisse voraussagt – mit einer erstaunlichen Treffsicherheit. Seine Tierpfleger stellen ihm dazu zwei Behälter mit Leckerchen (Muschelstücken) ins Becken. Jedes ist mit der Flagge einer Fußballmannschaft versehen. Tintenfisch Paul wählt dann einen Behälter aus, um die Muschel herauszuholen – den der siegreichen Fußball Elf. Bisher hat er alle Deutschlandspiele der diesjährigen FIFA WM korrekt vorhergesagt, auch das verlorene Spiel gegen Serbien. Bei der EM vor zwei Jahren soll er zu 80 Prozent richtig gelegen haben.
Für das Viertelfinale setzte er auf Deutschland als siegreiche Mannschaft gegen Argentinien – allerdings nach langer Überlegung. Seine Pfleger gehen deswegen davon aus, dass es zum Elfmeterschießen kommen wird. ;-)
Übrigens werden in Zoos auch viele andere Tiere als Orakel eingesetzt, allerdings sind sie alle weniger zuverlässig als Paul. n24.de berichtet von einem Springtamarin aus dem Chemnitzer Tierpark, der beim Deutschland – Ghana Spiel daneben lag, von Stachelschwein Leon, das beim ersten Spiel gegen Australien falsch tippte und von Zwergflusspferd Petty, das die Niederlage gegen Serbien nicht voraussah.
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