Archiv für die Kategorie: “Andere Zoos”

Im Lindenthaler Wildpark lebt auch eine kleine Schottische-Hochlandrind-Familie. Das Kalb ist erst einige Wochen alt und schaut manchmal so, als hätte es noch nicht alles verstanden, was in der Welt so passiert. Aber es bemüht sich eifrig, die Mama zu imitieren – die wird schon wissen, wie alles so funktioniert. Der Papa lag derweil am Zaun, wirkte wie ein mittelgroßer Berg und kaute wieder. Sie müssen extrem ungefährlich sein, denn sie sind nur durch einen niedrigen Zaun von den Besuchern getrennt.

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Im Wildpark leben auch eine ganze Reihe Vögel, z. B. Mandarinenten, diverse Gänse und einige Hühnerrassen. Leider kenne ich mich nicht gut aus und weiß nicht, wen ich da abgelichtet habe. Der große Schwarze ist ein Truthahn und das puschelige Huhn ist möglicherweise ein Brahmahuhn.

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So, da bin ich wieder. :-) Nach langer Pause wollte ich euch einmal wieder mit Tierfotos erfreuen. Sie stammen nicht aus dem Zoo, sondern dem Wildpark in Köln Lindenthal. Diesen Wildpark kann man kostenlos besuchen und das sollte man auch ruhig machen, denn es ist dort sehr schön.

Zu den Tieren, die ganz frei herumlaufen, gehören die Soayschafe, eine sehr alte Nutztierrasse. Sie müssen nicht geschoren werden, sondern werfen ihr Winterfell von allein ab, das kann man auf den Fotos auch ganz gut sehen. Wenn ihr mit kleinen Kindern in den Wildpark geht und Futter kauft, dann macht euch drauf gefasst, die Kinder eventuell auf den Arm nehmen zu müssen, denn gelegentlich werden Fütternde ganz schön von den Tieren bedrängt.

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Im Zoo in Rotterdam traf ich auch den Takin an. Es handelt sich um ein Tier aus der Gruppe der Ziegenartigen; bei dem Aussehen darf er sich allerdings auch nicht über Namen wie „Rindergämse“ wundern – er ist schwer einzuordnen!

Takine sind im Himalaya-Gebiet zu Hause, ebenso im nordöstlichen Indien, Bhutan, Nord-Myanmar und im südwestlichen China. Je nachdem wo sie vorkommen, sind sie zwischen 70 und 140 Zentimetern hoch (Schulterhöhe) und wiegen zwischen 150 und 400 Kilogramm. Männchen und Weibchen tragen Hörner. Im Sommer bilden sie große Herden, die sich im Winter in kleinere Gruppen auflösen.

Der Takin, den ich in Rotterdam fotografiert habe, ist ein Sichuan-Takin. Junge Takine sehen übrigens unheimlich niedlich aus, hier findet ihr hübsche Bilder, ebenfalls von einem Sichuan-Takin:
http://www.zooborns.com/zooborns/2011/01/baby-takin-is-king-of-the-hill-at-san-diego-zoo.html

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Darf ich vorstellen? Dies ist ein Klippspringer. Ich traf ihn im letzten Sommer im Zoo von Rotterdam. Dort gibt es ein ganzes Afrika-Haus, in dem allerhand Tiere leben, die man nicht so gut kennt, z. B. auch der Klippschliefer.

Klippspringer haben eine Schulterhöhe von knapp 60 Zentimeter, fressen ausschließlich Pflanzen, besonders gerne Sukkulenten, die sie mit genügend Wasser versorgen, so dass diese Tiere nie trinken müssen.

Die Böckchen haben Hörner, die Weibchen nicht; nur bei den ganz im Norden vorkommenden Klippspringern sind auch die Weibchen gehörnt. Die Tiere stehen auf den Spitzen ihrer Hufe und sehen damit ein bisschen wie Ballerinas aus. Wie viele Huftiere können sie hervorragend in felsigem Gelände herumklettern und springen – aus dem Stand schaffen Klippspringer bis zu 8 Metern und haben damit ihren Namen redlich verdient.

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Bei unserer kleinen Niederlande-Reise in den Herbstferien durfte auch ein Besuch im Dierenpark Amersfoort nicht fehlen. Dummerweise wählten wir (wegen des Wetters) den Sonntag am ersten Herbstferienwochenende – da war der Zoo sehr gut besucht, um mal gnadenlos zu untertreiben.

Insgesamt muss man sagen, dass dieser Tierpark aus zoologischer Sicht nicht unbedingt der Renner ist. Viele Tiere kennt man natürlich aus anderen Zoos, und ihre Unterbringung ist auch nicht immer optimal. So leben z. B. die Kapuzineraffen und die Siamangs in ganz gewöhnlichen Käfigen. Dort, wo die Unterbringung origineller gestaltet ist, hat man den Eindruck, dass es dabei weniger darum geht, den Bewohnern einen besseren Lebensraum zu gestalten, sondern die menschlichen Besucher zu erfreuen, z. B. wenn man über einen Baumstamm ins Innere der Tigeranlage klettern kann oder wenn die japanischen Makaken auf einer hübschen Insel in einem See mit Springbrunnen wohnen. Damit will ich nicht sagen, dass dieser Zoo ein Hort der Tierquälerei ist – bestimmt nicht – aber die artgerechte Haltung und das Tier selbst stehen nicht im Zentrum des Interesses.

Das einzig wirklich faszinierende ist das Nacht-Haus, das 2003 eröffnet wurde, und in dem viele ungewöhnliche Tiere leben, die man sonst nur selten sieht. Wenn man sie denn sieht! Denn natürlich befinden sich viele Tiere auch tagsüber, sprich in der simulierten Nacht, in ihren Behausungen, z. B. bei meinem Besuch die Mausmakis. Wären nicht viele Tierpfleger vor Ort, die den Besuchern die Tiere zeigen, so würde man wahrscheinlich kaum eines sehen. Denn im Haus „De Nacht“ leben einige Tiere relativ frei in größeren Räumen und in der Dunkelheit kann man sie wirklich schlecht entdecken, z. B. die Nachtaffen, aber auch die meistens regungslos dahängenden Faultiere. Fuchskusus habe ich nicht gesehen, ebenso wenig wie die Loris und einige andere Tierchen. Deswegen steht für mich fest: Ich muss einmal wochentags wiederkommen, den ziemlich gesalzenen Eintrittspreis von 18 EUR zahlen und am besten gleich mehrere Stunden in dem Haus verbringen.

Wenn nun schon nicht die Tiere im Zentrum des Interesses stehen, wer dann? Nun, die Kinder! Der Dierenpark Amersfoort ist eher ein Erlebnispark mit vielen Tieren plus Spielplätzen, einem Kindertheater, Karussells, einer Mini-Eisenbahn, Pferdewagen, kleinen Labyrinth-Anlagen und an den Gehegen immer wieder Möglichkeiten, durch eine Röhre zu robben und dann einen anderen Blickpunkt zum Tier zu haben, oder auf etwas draufzuklettern usw. Übrigens dürfen auch Hunde mit in den Zoo. Außerdem gehört zum Gelände der Dinopark, in dem lebensgroße Dino-Nachbildungen brüllen und sich bewegen.

Ich persönlich schätze dieses Konzept gar nicht. Zootiere müssen schon auf ihre Freiheit verzichten, um sozusagen als Botschafter für ihre Art dafür zu werben, dass man sie schätzt und respektiert – und ihnen hilft, zu überleben. Dieser Aspekt kommt mir in einem Vergnügungspark, der nebenher Tiere vorstellt, viel zu kurz. So lernen Kinder eher, dass diese Geschöpfe zu ihrer Unterhaltung da sind und dass man sie ebenso gut links liegen lassen kann, um sich der vielen anderen Attraktionen zu widmen.

Damit will ich nicht sagen, dass Zoos auf Spielplätze und dergleichen verzichten sollen. Kinder können sich nicht endlos auf eine Sache konzentrieren und müssen sich austoben können. Aber der Zoo sollte doch hauptsächlich Zoo sein und keine Kirmes mit Tierkäfigen.

Nun noch ein paar Impressionen aus dem Zoo (mehr Fotos und einen kleinen Bericht findet ihr auch auf
http://www.nl-blog.de/2010/niederlande/ausflugsziel-fur-eltern-und-kinder-zoo-in-amersfoort/:

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Ich habe in meinem Archiv gekramt und noch Bilder aus dem ZOOM in Gelsenkirchen gefunden. Dort gaben die Bären (ich glaube, es wären die Kodiak-Bären?!) eine interessante Vorstellung. Leider kann ich nicht beurteilen, wie ernst das Gerangel war. Seht selbst:

Auf dem letzten Bild sehr ihr, wie die Anlagen in Gelsenkirchen insgesamt sind: relativ groß und für die Zuschauer nicht immer gut einsehbar – so haben die Bären auch Privatsphäre.

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Vor einiger Zeit habe ich im NL-Blog einen Beitrag über Apenheul, den wunderbaren Affenzoo in Apeldoorn, veröffentlicht. Da er recht ausführlich ist, will ich hier nur einige weitere Bilder posten, die dort keinen Platz mehr hatten.

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