Archiv für die Kategorie: “Andere Zoos”

Marsch der Brillenpinguine

Marsch der Brillenpinguine

In Münster leben Brillenpinguine in einer nicht besonders dollen Anlage. Einmal am Tag verlassen einige von ihnen ihre Gehege, um zusammen mit zwei Pflegern eine Runde durch die dafür versammelte Menschenmenge zu drehen.

Die Pfleger achten darauf, dass die Menschen sich nicht hinhocken oder den kleinen Gesellen zu nah kommen – die Besucher müssen sich nur an dieser Veranstaltung erfreuen.

Obwohl der Hauptzweck natürlich ist, Menschen zu begeistern, schadet ein kleiner Spaziergang die Pinguinen gar nicht – wie die meisten Zootiere bewegen sie sich sonst eher zu wenig.

Pinguinmarsch im Allwetterzoo Münster

Pinguinmarsch im Allwetterzoo Münster

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Nasenbär in Münster

Nasenbär in Münster

Diese sehr niedlichen Nasenbärchen leben gleich im Eingangsbereich des Allwetterzoos. Dort wuseln ca. zehn von ihnen herum. Ihre Nase ähnelt ein ganz kleines bisschen Schweinenasen, und so ähnlich setzen sie sie auch ein, sie wühlen damit herum und suchen etwas leckeres zu essen. Die Nase kann auch bis zu 60 ° in jede Richtung gedreht werden. Achtet mal auf die Füßchen – daran sieht man, dass es sich tatsächlich um Kleinbären handelt: Es sind Bärentatzen, nur eben sehr klein. :-) Sie sind somit mit den Waschbären verwandt. Bären laufen, wie die Menschen, auf den Fußsohlen, während viele andere Tiere ja “auf den Zehen” gehen, z. B. die Paarhufer, zu denen Schweine, Rinder, Schafe und Giraffen gehören. Aber auch Katzen und Hunde gehen auf den Zehen.

Nasenbären liebe ich, seit ich mal bei Vox in “Wildes Wohnzimmer” gesehen habe, wie ein junger Mann ein Nasenbärbaby aufgezogen hat. Gott, war das niedlich.

Nasenbären haben immer Hunger

Nasenbären haben immer Hunger

Aber eigentlich leben sie nicht in deutschen Wohnzimmern ;-) – sie stammen aus Südamerika, wo man sie meistens in Wäldern antrifft, aber auch am Rand von Wüsten. Sie sind Allesfresser, fressen aber am liebsten Fleisch. In Gefangenschaft können sie etwa 15 Jahre alt werden, in freier Natur werden es selten mehr als acht.

Nasenbären sind tagsüber aktiv – allerdings sollte man sie im Zoo nicht allzu früh besuchen, dann sind einige von ihnen doch noch sehr verschlafen.

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Zoobesucher füttern die Elefanten

Zoobesucher füttern die Elefanten

Der Allwetterzoo Münster hat sich ein besonderes Schmankerl ausgedacht: Die Besucher können selbst Elefanten füttern. Das ist natürlich der Hammer! Da können Kinder und Erwachsene gar nicht schnell genug herbeirennen! Gegen eine kleine Spende, die an Umweltschutzprojekte in Asien geht, darf man sich aus Kübeln mit Möhren, Gurken und Brot bedienen. Drei der Elefanten haben sich derweil so aufgestellt, dass sie mit ihren Rüsseln bis zu den Besuchern reichen können. Mehrere Tierpfleger passen auf, dass Menschen und Elefanten sich gegenseitig nichts tun.

Es ist faszinierend, den Elefantenrüssel einmal so aus der Nähe anschauen zu können. Man legt ja seine Futtergaben sozusagen auf die Nasenlöcher. Die Haut ist ganz rau und ziemlich hart und überall wachsen recht lange Haare. Der Elefant wartet geduldig, bis man drei oder vier Gemüsestückchen so platziert hat, dass er mit einem Griff alles ins Maul schieben kann und dann legt er den Rüssel anderen Zuschauern hin. Ein großer Spaß und eine tolle Idee!

Elefanten füttern macht Kindern und Erwachsenen Spaß

Elefanten füttern macht Kindern und Erwachsenen Spaß

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Gorillababy in Münster

Gorillababy in Münster

Bei den Münsteraner Gorillas gab es Nachwuchs. Gorillaweibchen Gana brachte Anfang August ein kleines Mädchen zur Welt. Ich weiß, man soll nicht auf Äußerlichkeiten achten, aber hat die Kleine nicht eine unglaubliche Frisur??

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Im September habe ich zweieinhalb Wochen in Münster verbracht (wundervolle Stadt!) und dabei auch zwei Mal den Allwetterzoo besucht.

Hier der Link zu einem Artikel, den ich für den mitkid.de-Blog geschrieben habe:
http://blog.mitkid.de/der-allwetterzoo-in-muenster/

Hier möchte ich Euch mit mehr Bildern einzelne Tiere näher beschreiben. Die ersten sind meine geliebten Lemuren. In Münster gibt es seit etlichen Jahren (acht?) eine eigene Insel für Kattas, auf der sie frei herumlaufen können. Dabei kann man den kleinen Madegassen ganz nah kommen, auch wenn sie etwas zurückhaltender sind als z. B. die roten Varis im Gelsenkirchener ZOOM.

Bei beiden Zoobesuchen habe ich viel Zeit bei den possierlichen Kattas verbracht, die übrigens wie viele Lemuren in einer matriarchalisch strukturierten Gesellschaft leben. Besonders haben mich die Lautäußerungen beeindruckt: Mal klingen die Kattas wie maunzende Kätzchen, mal rufen sie guttural “wok, wok!” Da dieses Jahr Drillinge geboren wurden, haben Besucher die Gelegenheit, auch halbwüchsige Kattas anzuschauen, die viel neugieriger sind als ihre älteren Genossen und dann auch mal direkt vor der Nase der Menschen herumturnen, um sie besser betrachten zu können.

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Die Normandie mit Jurques

Die Normandie mit Jurques

Außerhalb des Örtchens Jurques, das so klein ist, dass es auf den meisten Karten gar nicht zu finden ist, befindet sich der Zoo, den ich natürlich unbedingt besuchen musste. Leider hatte ich mir dafür den kältesten Tag unserer Ferienwoche ausgesucht und manchmal regnete es sogar etwas. Trotzdem freue ich mich, dort gewesen zu sein.

Der Vorgänger dieses Zoos wurde in den 1950er Jahren in Lessay gegründet. 1977 zog der gesamte Zoo dann etwa 40 Kilometer südöstlich in die Umgebung des Ortes Jurques. Der heutige Zoodirektor ist der Sohn des Gründers.

Papageienshow im Zoo Jurques in der Normandie

Papageienshow im Zoo Jurques in der Normandie

Die Bedingungen sind soweit ganz ok, einige Gehege allerdings sehr klein und die Haltung von Wildkatzen – eine Spezialität des Zoos – ist ja immer so eine Sache. Besonders stolz ist man auf die weißen Löwen, die dann auch sehr majestätisch auf ihrer Hütte lagen und huldvoll guckten. Ihre Kinder (im Oktober geboren) befanden sich derweil im Haus und schauten etwas weniger königlich. Aber fangen wir am Anfang an.

Wir trafen gerade rechtzeitig zur Papageien-Show ein und wurden so Zeugen, wie Aras Ringe aufsammelten und auf einen Spieß steckten, Bälle in Basketballkörbe räumten, auf dem Roller und Skateboard fuhren (und es war schon den Besuch wert, die nette Zoowärterin das Wort “Skateboard” aussprechen zu hören!) und schließlich mit einem Auto fuhren. Da wurde es wirklich albern, weil der Papagei die Strecke nicht zurückfahren wollte und wir erfuhren, dass das Auto nicht funktionierte. Also wurde schnell aus dem Motorraum ein Benzinkanister geholt, der Ara lief zu einer Pumpe und mit dem Kanister im Schnabel wieder zum Auto und bald konnte das Problem behoben werden. Dieser Spaß wird wohl hauptsächlich für die Kinder veranstaltet und natürlich zur Beschäftigung der klugen Vögel.

Der Herr Löwe begattet seine halb schlafende Frau

Der Herr Löwe begattet seine halb schlafende Frau

Nach der Show besuchten wir die anderen Papageien in ihren Gehegen, die Afrika-Anlage, auf der sich eine Giraffe vor dem Regen in ihrem Haus unterstellte, zwei Zebras miteinander kuschelten und ein Oryx und eine weitere Antilopenart zu sehen waren. Wie schon erwähnt werden in Jurques viele Raubkatzen gehalten: Neben den weißen Löwen sind auch weitere afrikanische Löwen zu sehen, sibirische Tiger, Servale, Pumas, Luchse, Panther, Geparde und Schneeleoparde. Die Gehege waren etwa so groß wie in Köln – tendenziell vielleicht etwas kleiner, allerdings war nicht zu erkennen, dass die Tiere viel beschäftigt werden. Wir sahen daher außer den hyperaktiven Pumas viele Schläfer. Der Löwe begattete immerhin eine seiner Frauen und brach danach erschöpft zusammen – gerade von Löwen hat man im Zoo ja meist wenig Aktion zu erwarten.

Erwähnenswert sind sonst noch die Humboldt-Pinguine, die Wallabys, etliche Eulen, eine kleine Wolfsgruppe, mehrere Pythons, Flughunde und die üblichen Verdächtigen eines jeden Zoos wie Erdmännchen, Waschbären, Pelikane, Flamingos etc. Nicht unerwähnt sollen außerdem die asiatischen Otter bleiben, die wir kurz vor ihrer Fütterungszeit besuchten und die so erbärmlich schrien und jammerten, als wären sie alle vier dem Hungertod nah!

Für mich am interessantesten waren die Primaten und Lemuren: Makaken, Totenkopfäffchen, Mandrille, Weißhandgibbons, Geoffrey Klammeraffen und drei Kapuzineräffchen, mit eiserner Hand vom Ranghöchsten regiert; seine Untertanen sahen entsprechend zerrupft und verunsichert aus. Lemuren waren vertreten durch Mohrenmakis, Rote Varis, Schwarzweiße Varis und Kattas – sie haben eine schöne große Anlage, die sich alle außer den Mohrenmakis teilen und in der die Kattas nach dem Essen in den hohen Bäumen verschwinden.

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