Archiv für die Kategorie: “Lemuren”

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Wie immer stattete ich den Lemuren im Madagaskar-Haus einen Besuch ab und stellte fest, dass es nun einen dritten Bambuslemur gibt. Er ist im Moment noch allein untergebracht (oder ist es einer der alten und das Paar ist neu zusammengestellt worden?). Etwas mehr Platz gibt es ja jetzt, da die Rotbauchmakis nicht mehr in Köln sind.

Als ich das Haus gegen 15 Uhr betrat, herrschte noch Mittagsruhe, aber nach und nach erwachten die meisten Tiere und begannen zu fressen und bei den Roten Varis brach die gewohnte Unruhe aus, die immer mal wieder in einem husten-artigen Gebell mündet. Übrigens bin ich dann ausnahmsweise mal für die dicken Glasscheiben dankbar, die die Besucher von den Tieren trennen. In dem niederländischen Affenzoo Apenheul stand ich mal zusammen mit einer Gruppe Roter Varis in einer Hütte, als dieser Krach losging – ich war genau mitten zwischen den Tieren. Da blieb mir nur noch, die Ohren zuzuhalten, denn das Geräusch ist wirklich laut!

Die Bambuslemuren gähnten erst einmal herzhaft und wandten sich dann dem Bambus zu, der ihnen den Namen gibt.

Sie haben übrigens unterschiedliche Techniken beim Fressen. Während der eine Blätter abzupft und gleich frisst, reißt ein anderer erst vier oder fünf Blätter mit dem Maul ab, dreht sie dann in den Händen zu einer Wurst und beißt davon ab.

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Vor einiger Zeit habe ich im NL-Blog einen Beitrag über Apenheul, den wunderbaren Affenzoo in Apeldoorn, veröffentlicht. Da er recht ausführlich ist, will ich hier nur einige weitere Bilder posten, die dort keinen Platz mehr hatten.

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Ich freu mich schon sehr sehr sehr! Morgen geht’s in die Niederlande, dort werde ich mir mindestens zwei Zoos ansehen. Der erste ist Apenheul in Apeldoorn, dort leben hauptsächlich Affen: Menschenaffen, Lemuren, Neuweltaffen, Altweltaffen, … Ich war schon zweimal dort und freue mich sehr. Viele Tiere leben relativ frei dort, das gefällt mir besonders gut. Unten findet Ihr ein paar Fotos zur Einstimmung.

Weiterhin will ich auf jeden Fall den Rotterdamer Zoo besuchen, von dem mir mein Leser Peter Trantz in höchsten Tönen vorschwärmte.

Eventuell besuche ich dann auf dem Rückweg noch den Papageienpark Veldhoven, dort gibt es außer den Namensgebern auch noch andere Tiere, z. B. Lemuren!

Nun, wie versprochen, die uralten Apenheul-Fotos:

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Großer Bambuslemurhttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/05/grosser-bambuslemur-yoga-320x400.jpg 320w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/05/grosser-bambuslemur-yoga.jpg 480w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" />Die Körperhaltung, die ihr hier seht, entspricht einer Yoga-Übung, die ich als „Twist“ kenne. Nicht dass ich damit sagen will, dass die Lemuren Yoga machen. Gerade die Bambuslemuren sind aber sicher ein gutes Vorbild für so manchen Yogi, scheinen sie doch (fast) ständig zu meditieren ;-)

Dieses Mal haben sich die Bambuslemuren sehr aktiv gezeigt. Sie gingen in ihr Außengehege und kamen wieder zurück hinein, sie stritten sich und sie betrieben Fellpflege, wie man im animated gif unten gut sehen kann. Vielleicht können wir ja doch einmal Nachwuchs erwarten, das wäre schön!

Pfellflege bei den Bambuslemurenhttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/05/bambus-lemuren-284x300.gif 284w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/05/bambus-lemuren-350x369.gif 350w" sizes="(max-width: 487px) 100vw, 487px" />

Fellpflege bei den Bambuslemuren - anklicken, um das "Video" zu sehen

Artikel mit ähnlichen Themen:
http://zoo.blog-haus.net/2009/12/gurtelvari/
http://zoo.blog-haus.net/2009/10/allwetterzoo-munester-katta-insel/
http://zoo.blog-haus.net/2009/06/rotbauchmakis/
http://zoo.blog-haus.net/2009/07/grosse-bambuslemuren/

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Setzt euch mit einem Klick für das Duke Lemur Center ein

Setzt euch mit einem Klick für das Duke Lemur Center ein

Pepsi veranstaltet eine Aktion, bei der Geld für gute Zwecke gestiftet wird. Das Duke Lemur Center in den USA, das sich für den Erhalt der Lemuren auf Madagaskar einsetzt, nimmt teil. Wenn Ihr auch dazu beitragen wollt, dass Lemuren außerhalb von Madagaskar weiter gezüchtet werden und gleichzeitig auf Madagaskar geforscht und Umweltschutz betrieben wird, dann tragt doch auch mit einem Klick dazu bei, dass das Duke Lemur Center 50.000 $ von Pepsi bekommt. Allerdings muss man sich dafür einloggen, darf dann aber auch mehrmals mitwählen, auch für unterschiedliche Projekte.

Hier könnt ihr eure Stimme abgeben: http://www.refresheverything.com/thepathtosavinglemurs

Und hier findet Ihr den Artikel aus dem Duke-Lemur-Center-Blog, in dem sie auf die Aktion hinweisen:
http://dukelemurcenter.blogspot.com/2010/02/you-can-help-save-lemurs.html

Dort könnt Ihr auch das hier verwendete Bild in groß anschauen.

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Die Kattas im Duke Lemur Center sind umgezogen

Die Kattas im Duke Lemur Center sind umgezogen

Es gibt Neues aus dem Duke Lemur Center in North Carolina/USA. In diesen Tagen wurde eins von zwei neuen Gebäuden fertig, in denen 60 Lemuren leben werden. Der Umzug geht übrigens ganz einfach, wenn die Tiere gut trainiert sind: Sie steigen dann freiwillig in ihre Transportboxen. :-)

Das neue Gebäude hat mehrere Millionen Dollar gekostet und wurde zehn Jahre lang geplant. Die Lemuren können selbst entscheiden, wann sie hinausgehen – im Freien haben sie viel Platz. Zusätzlich gibt es einen beheizten kleineren Außenbereich und natürlich kuschelige Innengehege, die im Sommer wiederum durch Klimaanlagen heruntergekühlt werden können.

Die neuen Gebäude sind aber nicht nur luxuriös ausgestattet, sie sind auch sehr energieeffizient. Möglichst viel Tageslicht ersetzt künstliches Licht, der Wasserverbrauch wird gemindert, mehr als 20 Prozent des Baumaterials sind Recycling-Material und mindestens 70 Prozent der Bauabfälle werden ebenfalls recycelt.

Den längeren Originalartikel (mit noch mehr Bildern) findet ihr hier:
http://dukelemurcenter.blogspot.com/2010/01/energy-efficient-new-housing-for.html

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Unser Madagaskar-Haus ist einfach zu klein. Der Zoo tut, was er kann – es werden ja schon viel weniger Lemuren gehalten als früher und die Gehege wurden zusammengelegt. Trotzdem ist es zu klein – gerade die Roten Varis und die Gürtelvaris können ja wahnsinnig schnell springen, klettern und laufen und tun das auch, wenn sie Platz haben. Sie tun es sogar, wenn sie keinen Platz haben. Zwischendurch herrscht ein wildes Hin- und Herspringen, rauf und runter und wenn denn mal die Türchen in das winzige Außengehege aufgehen, dann springen sie auch schnell hinaus.

Nach dem Austoben oder Fressen kehrt dann wieder Ruhe ein.

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