Archiv für die Kategorie: “Nachwuchs”

Nachwuchs bei den Bonobos

Nachwuchs bei den Bonobos

Gestern fand ich im Menschenaffenhaus diesen Zettel vor. Neulich habe ich noch bei den Bonobos gerätselt, ob eine der Frauen nicht schwanger ist – sie war schon sehr rundlich. Nun die Bestätigung: Am 15. Juni 2010 kam ein Bonobo-Baby zur Welt. Herzlichen Glückwunsch! Ich bin schon sehr neugierig auf das Kleine!

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http://zoo.blog-haus.net/2010/06/orang-utans-lotti-gestorben-und-junge-familie-aus-arnheim/

http://zoo.blog-haus.net/2009/04/buchkritik-de-waal-ape-affe/

http://zoo.blog-haus.net/2010/03/gorillababy/

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Der kleine Wousan aus ArnheimÜber unsere Orang Utans habe ich selten geschrieben. Alle unsere Menschenaffen (Gorillas, Orang Utans und Bonobos) leben in einem Haus, dort sind auch Kleideraffen, Bartaffen, angeblich Guerezas (ich sehe sie nie) und ein paar ältere Tamarine untergebracht. Alle haben auch größere Außengehege, die allerdings nicht besonders oft genutzt werden. Auch wenn die Türen geöffnet sind, lungern unsere Affen meistens lieber drinnen herum, sie sind richtige Stubenhocker.

Ich fange mit den schlechten Nachrichten an: Unsere ältere Orang Utan Dame Lotti ist Anfang des Monats gestorben, wahrscheinlich an Altersschwäche. Sie war 39 Jahre alt und lebte mit einer anderen Seniorin Tilda zusammen. Diese wird jetzt erstmal wieder allein bleiben müssen.

Die Gruppe, die im größeren Gehege zu sehen ist, besteht aus dem Kölner Orang Utan Mann Bornie. Dessen ehemalige Lebensgefährtin Nony zog im August 2009 mit ihrer Tochter Nala in den norwegischen Zoo Kristiansand.

Im Dezember kamen dann Cori und ihre Kinder Cajunga und Wousan aus Arnheim. Den kleinen Wousan seht ihr auf zwei Fotos. Auf dem anderen Bild ist entweder Lotti oder Tilda zu sehen – ich habe mich mit den beiden nicht genug beschäftigt, um sie auseinander halten zu können, vermute aber, dass es Tilda ist.

Hier gibt es noch eine Bilderstrecke zu unseren Orang Utans:
http://www.rundschau-online.de/html/fotolines/1271190204592/rahmen.shtml?1

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“Meine” ersten Entenküken dieses Jahr habe ich mal wieder im Zoo gesehen, und zwar bei den Hottentottenenten. Die sind kleiner als unsere Stockenten und dementsprechend sind auch die Babys kaum größer als eine Hummel (na gut, ich habe übertrieben, aber sie sind wirklich winzig).

Hottentottenenten kommen aus Afrika und haben eine Körperlänge von gut 30 Zentimetern.

Hottentottenenten

Hottentottenenten

Artikel mit ähnlichen Themen:
http://zoo.blog-haus.net/2010/03/verschiedene-wasser-voegel/
http://zoo.blog-haus.net/2010/01/heimische-voegel-im-botanischen-garten-der-flora/
http://zoo.blog-haus.net/2009/05/jungtier-bei-den-przewalski-pferden/
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Ein junges und ein älteres Capybara

Ein junges und ein älteres Capybara

Im Dezember bekamen unsere Capybaras Nachwuchs, drei gesunde Wasserschweinchen. Jetzt sehen sie schon fast wie ihre Eltern aus, nur noch etwas dunkler. Und die Frühlingssonne genießen sie auch gleichermaßen. :-)

Hier habe ich schonmal über sie gebloggt:
http://zoo.blog-haus.net/2009/10/capybara/

Wollt Ihr etwas über die Verdauung dieser Tiere erfahren? Sie haben, wie einige andere Nagetiere eine spezielle Methode  entwickelt, die ganz entfernt an das Wiederkäuen erinnert. Die Nahrung wird beim ersten Mal als weicher Blinddarmkot ausgeschieden und dann wieder gefressen. Nach diesem zweiten Verdauungsprozess scheiden sie ovalen trockeneren Kot aus – den lassen sie liegen, weil sie auf diese Weise optimal alle Nährstoffe verwertet haben.

Ein Elterntier und ein Junges in trauter Zweisamkeit

Ein Elterntier und ein Junges in trauter Zweisamkeit

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Gorilla-Dame Gina und ihr Baby

Gorilla-Dame Gina und ihr Baby

Am 4. März 2010 kam ein Gorillababy im Zoo zur Welt. Gina und Kim sind die Eltern. Natürlich wollte ich es auch gern sehen, aber mir war schon klar, dass die Chancen nicht so gut standen. Gina saß mit dem Rücken zum Fenster am Wasserfall und wippte vor und zurück. Von einem anderen Fenster aus konnte ich dann zwischen Pflanzen durchlinsen und die beiden auch von vorn sehen. Mama Gina schaukelte ihr Baby heftig, aber das mögen ja auch Menschenkinder. Kurze Zeit später stand sie auf und legte sich zusammen mit Papa Kim direkt unter eine Fensterscheibe. Mit akrobatischen Verrenkungen konnte man die beiden erwachsenen Gorillas sehen, nicht aber das Baby, das Gina liebevoll im Arm hielt.

Der Zoo selbst hat natürlich ein paar Bilder:
http://www.koelnerzoo.de/zoo-aktuell/neuigkeiten/gorilla-baby-im-koelner-zoo/

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Ich finde Elefanten auch von hinten sehr attraktiv. Die in der Mitte ist doch trächtig, oder nicht?

Ich finde Elefanten auch von hinten sehr attraktiv. Die in der Mitte ist doch trächtig, oder nicht?

Heute war seit Tagen Frühlingswetter angekündigt worden und deswegen waren ich und geschätzte 2 Millionen anderer Menschen im Zoo. Dort war es herrlich warm und überall blühten die ersten beiden Sorten Narzissen (vom letzten Jahr weiß ich, dass noch viele andere Sorten nachkommen werden).

Ich war mal wieder ganz lange bei den Elefanten, die ich sehr gerne mag. Weniger gern mag ich das dumme Geschwätz, das die Menschen dort von sich geben. Abgesehen von wenigen Stammbesuchern, die tatsächlich alle Elefanten erkennen und benennen können, zeigt garantiert immer jemand auf Marlar, das älteste Elefantenkind und behauptet, das sei die Kleinste oder sowas. Einfach weil Khin Yadanar Min nicht immer zu sehen ist – er ist nämlich mit einem halben Jahr der jüngste und natürlich mit Abstand der kleinste Kölner Elefant! Allerdings habe ich eine andere Elefantendame in Verdacht, demnächst auch für Nachwuchs zu sorgen, denn sie ist fast so breit wie hoch. Allerdings dauert die Schwangerschaft bei Elefanten fast zwei Jahre, da kann das noch dauern, auch wenn ich Recht habe.

Elefanten-Snack-Ausgabe

Elefanten-Snack-Ausgabe

Eine andere beliebte Beschäftigung ist, den größten Elefant in der Gruppe auszusuchen und zu behaupten, das sei der Vater der Kleinen. Dabei sind, wenn ich mich nicht sehr irre, die Bullen im hinteren Teil des Geheges allein untergebracht, während die Kids nur mit Kühen zusammenstehen. Und Marlars Vater lebt sowieso gar nicht mehr in Köln.

Nett ist, dass ich rechtzeitig zum Elefantensnack da war – da kommen die Pfleger mit Möhren und irgend etwas kleinem (Nüsse?) und werfen es in den Elefantenpark. Da kann man die Tiere dann ganz aus der Nähe sehen, denn sie kommen sofort, um die Leckerlis einzusammeln.

Khin Yadanar Min (und seine Mutter?)

Khin Yadanar Min (und seine Mutter?)

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Ringo im Schnee

Ringo im Schnee

Lieber Ringo,

Du bist wirklich ein kleiner Herzensbrecher! Deine Frauchen und ich weinen, weil wir Dich so lieb gewonnen haben und sehr vermissen werden.

Ich denke daran, wie Du zufrieden unter meinem Schreibtisch auf der Decke lagst, an meine Füße gekuschelt. Wie Du im Garten aufgeregt herumgeschnuffelt hast. Wie Du mir hier in meiner Wohnung auf Schritt und Tritt gefolgt bist, wenn ich herumlief, um Wäsche aufzuhängen oder etwas zu holen. Wie Du nach unseren Spaziergängen wie ein Verrückter an der Leine gezogen hast, um möglichst schnell wieder in unsere Wohnung zu kommen – dabei warst Du nur drei Mal bei uns! Natürlich werde ich nie vergessen, wie Du mich stürmisch begrüßt hast, wenn ich Dich bei Deinen Frauchen besucht habe – du wusstest gar nicht, wo Du mit Deiner ganzen Freude hin solltest, wolltest mich von oben bis unten ablecken. Und wenn du Angst hattest, z. B. vor anderen Hunden, hast Du Dich ganz dicht an mein Bein gedrängt.

Immer wieder wird mir einfallen, wie Du als drei Tage altes Baby auf meinem Arm lagst, pechschwarz, blind und aussehend wie ein Meerschweinchen, mit großem Kopf und ganz kurzen Stummelbeinchen. Und wehe, man legte Dich irgendwo hin, wo es Dir nicht gefiel, z. B. um ein Foto zu machen, da hast Du sofort gewinselt, zum Steinerweichen. Dagegen bist Du auf meinem Arm sofort eingeschlafen. Und später hast Du erst ganz stämmige Beinchen gehabt und bist manchmal einfach so beim Laufen umgefallen. Da hast Du schon mit Begeisterung mit unseren Füßen gekämpft. Dann hast Du diese eleganten hohen Modelbeine bekommen – du bist wirklich ein ganz Hübscher geworden!

Jetzt bist Du seit Sonntag bei Deiner neuen Familie. Sie haben Deine Fotos gesehen und waren gleich begeistert von Dir. Es hat viele andere Anfragen gegeben, wir haben ja verzweifelt nach den perfekten Leuten für Dich gesucht. Aber die einen wollten dann doch nicht, andere durften nur Hunde in Dackelgröße in ihren Wohnungen halten, eine Frau hat sich sogar an dem Tag, als sie Dich kennen lernen wollte, das Bein gebrochen!  Aber diese Familie hat angerufen, Dich gleich am nächsten Tag besucht und Ihr wart Euch sofort sympathisch. Naja, du fandest sie nett und sie wussten sofort, dass sie unbedingt Dich als ihren Hund haben wollten. Kein Wunder – wenn ich einen Hund wollte, dann wärst Du ja auch meine erste Wahl!

Als Deine Frauchen nach kurzer Bedenkzeit bei Deinen neuen Menschen anriefen und ihnen sagten, dass sie Dich haben könnten, da habe sie sich unbändig gefreut und sind sofort losgezogen, um Futternäpfe und dergleichen zu kaufen. Seit Sonntag bist Du nun bei ihnen. Bestimmt schnuffelst Du voller Entdeckerfreude in ihrem Garten herum, kuschelst Dich schon an Dein Lieblingsfamilienmitglied und fiepst manchmal noch, wenn Dir alles etwas fremd ist. Aber das wird in ganz wenigen Tagen verflogen sein und dann wirst Du mit Deinen neuen Leuten viele schöne Dinge erleben, lernen, Dich nicht mehr vor anderen Hunden zu fürchten und ein ganz glücklicher und zufriedener Hund sein.

Und ich werde hoffentlich genau so schnell lernen, nur noch mit Freude an Dich zu denken und nicht mehr dabei weinen zu müssen. Aber an Dich denken werde ich zweifellos oft, denn Du bist ein ganz besonderes kleines Geschöpf! Von Dir habe ich gelernt, dass ich, wenn sich meine Lebenssituation noch mehr stabilisiert hat, vielleicht doch einmal einen eigenen Hund haben möchte.

Ich wünsche Dir das glücklichste Hundeleben der Welt!

Ich wünsche Dir das glücklichste Hundeleben der Welt!

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Ringo bei uns auf dem Sofa. Dass er nicht aufs Bett darf, hat er schon verstanden. :-)

Ringo bei uns auf dem Sofa. Dass er nicht aufs Bett darf, hat er schon verstanden. :-)

Das ist Ringo. Einige von euch kennen ihn schon aus diversen Artikeln hier im Blog. Er sucht dringend ein neues Zuhause. Er ist schon fast stubenrein, sehr sehr lieb und manchmal auch ein kleiner Angsthase. Er ist sehr sportlich und läuft und springt gern. Seine neuen Leute sollten also gern spazieren gehen und vielleicht auch Interesse an Agility oder anderem Hundesport haben.

Ringo ist jetzt dreieinhalb Monate alt. Er ist der Sohn von Rica, einer kleinen Hündin, die meine Freundin Kerstin im letzten Jahr adoptierte. Rica wurde in Polen ausgesetzt und kam im Oktober bei Kerstin an. Sie ist sehr schüchtern, hat wohl schon einiges mitgemacht, aber sie gewöhnte sich sehr schnell an Kerstin und liebt sie heiß und innig.

Kaum war Rica in Köln, stellte sich heraus, dass sie trächtig war. Zwei Welpen aus dem Wurf überlebten. Der kleine weiße Doran wurde mit acht Wochen in ein tolles neues Zuhause vermittelt. Er heißt jetzt Bim und besitzt einen eigenen Garten und eine große Familie, die ihn sehr liebt.

Kerstin überlegte, Ringo als Gefährten für Rica zu behalten, aber schnell stellte sich heraus, dass das keine gute Idee war. Vor einigen Wochen waren wir noch auf einer Hundefreilauffläche, da tollte Ringo todesmutig mit großen Hunden herum. Jetzt hat sich Ricas Ängstlichkeit auf ihn übertragen: Er versteckt sich vor anderen Hunden oder bellt sie an – auch kleine Kinder sind ihm unheimlich. Beide Hunde zusammen verstärken sich in ihrem negativen Verhalten. Außerdem kann man sie kaum gemeinsam ausführen, weil sie nur umeinander toben und ihre Leinen verheddern.

Ringo wird einmal ungefähr kniehoch werden

Ringo wird einmal ungefähr kniehoch werden

Im Moment gehe ich deswegen einmal am Tag mit Ringo allein spazieren und mehrfach war er auch schon mit bei mir in meiner Wohnung. Er ist ein ganz lieber Hund und ringelt sich unter meinem Schreibtisch zusammen, während ich arbeite. Natürlich will er zwischendurch herumtoben und spielen, er ist ja noch ein Hundekind! Das macht uns beiden Spaß.

Es ist ganz wichtig, dass er jetzt möglichst bald ein eigenes Zuhause findet und Menschen, die ihm helfen zu verstehen, dass andere Hunde gute Spielkameraden sind, vor denen man keine Angst haben muss. Ringo ist ein kluges Kerlchen, der das schnell begreifen wird, wenn er nicht ständig seine ängstliche Mama um sich hat. Auch sie, Rica, fühlt sich sicherer, wenn er nicht dabei ist. Aber wer konnte das ahnen?

Ich wollte nie einen Hund haben, weil ich so gern in Zoos und botanische Gärten gehe, nicht dreimal am Tag raus möchte und auch nicht immer kann, wenn ich krank bin, weil ich oft im Urlaub dahin fahre, wo Hunde nicht so gut mitkönnen usw. Aber ich muss sagen: Wäre ich gegen Ringo nicht auch noch allergisch, ich hätte ihn schon genommen, so ein einnehmendes Wesen hat er! Umso wichtiger ist es mir und natürlich auch Kerstin, dass er möglichst bald ein eigenes schönes Zuhause findet.

Wenn Du Interesse an Ringo als neuem Familienmitglied hast, dann melde Dich bei mir, ich leite alle Anfragen sofort an Kerstin weiter: jal@jaleh.de

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