Archiv für die Kategorie: “Nachwuchs”

Am 4. März 2010 kam ein Gorillababy im Zoo zur Welt. Gina und Kim sind die Eltern. Natürlich wollte ich es auch gern sehen, aber mir war schon klar, dass die Chancen nicht so gut standen. Gina saß mit dem Rücken zum Fenster am Wasserfall und wippte vor und zurück. Von einem anderen Fenster aus konnte ich dann zwischen Pflanzen durchlinsen und die beiden auch von vorn sehen. Mama Gina schaukelte ihr Baby heftig, aber das mögen ja auch Menschenkinder. Kurze Zeit später stand sie auf und legte sich zusammen mit Papa Kim direkt unter eine Fensterscheibe. Mit akrobatischen Verrenkungen konnte man die beiden erwachsenen Gorillas sehen, nicht aber das Baby, das Gina liebevoll im Arm hielt.

Der Zoo selbst hat natürlich ein paar Bilder:
http://www.koelnerzoo.de/zoo-aktuell/neuigkeiten/gorilla-baby-im-koelner-zoo/

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Ich finde Elefanten auch von hinten sehr attraktiv. Die in der Mitte ist doch trächtig, oder nicht?http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/03/elefanten-dsc01904-650x487.jpg 650w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/03/elefanten-dsc01904.jpg 800w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />

Ich finde Elefanten auch von hinten sehr attraktiv. Die in der Mitte ist doch trächtig, oder nicht?

Heute war seit Tagen Frühlingswetter angekündigt worden und deswegen waren ich und geschätzte 2 Millionen anderer Menschen im Zoo. Dort war es herrlich warm und überall blühten die ersten beiden Sorten Narzissen (vom letzten Jahr weiß ich, dass noch viele andere Sorten nachkommen werden).

Ich war mal wieder ganz lange bei den Elefanten, die ich sehr gerne mag. Weniger gern mag ich das dumme Geschwätz, das die Menschen dort von sich geben. Abgesehen von wenigen Stammbesuchern, die tatsächlich alle Elefanten erkennen und benennen können, zeigt garantiert immer jemand auf Marlar, das älteste Elefantenkind und behauptet, das sei die Kleinste oder sowas. Einfach weil Khin Yadanar Min nicht immer zu sehen ist – er ist nämlich mit einem halben Jahr der jüngste und natürlich mit Abstand der kleinste Kölner Elefant! Allerdings habe ich eine andere Elefantendame in Verdacht, demnächst auch für Nachwuchs zu sorgen, denn sie ist fast so breit wie hoch. Allerdings dauert die Schwangerschaft bei Elefanten fast zwei Jahre, da kann das noch dauern, auch wenn ich Recht habe.

Eine andere beliebte Beschäftigung ist, den größten Elefant in der Gruppe auszusuchen und zu behaupten, das sei der Vater der Kleinen. Dabei sind, wenn ich mich nicht sehr irre, die Bullen im hinteren Teil des Geheges allein untergebracht, während die Kids nur mit Kühen zusammenstehen. Und Marlars Vater lebt sowieso gar nicht mehr in Köln.

Nett ist, dass ich rechtzeitig zum Elefantensnack da war – da kommen die Pfleger mit Möhren und irgend etwas kleinem (Nüsse?) und werfen es in den Elefantenpark. Da kann man die Tiere dann ganz aus der Nähe sehen, denn sie kommen sofort, um die Leckerlis einzusammeln.

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Lieber Ringo,

Du bist wirklich ein kleiner Herzensbrecher! Deine Frauchen und ich weinen, weil wir Dich so lieb gewonnen haben und sehr vermissen werden.

Ich denke daran, wie Du zufrieden unter meinem Schreibtisch auf der Decke lagst, an meine Füße gekuschelt. Wie Du im Garten aufgeregt herumgeschnuffelt hast. Wie Du mir hier in meiner Wohnung auf Schritt und Tritt gefolgt bist, wenn ich herumlief, um Wäsche aufzuhängen oder etwas zu holen. Wie Du nach unseren Spaziergängen wie ein Verrückter an der Leine gezogen hast, um möglichst schnell wieder in unsere Wohnung zu kommen – dabei warst Du nur drei Mal bei uns! Natürlich werde ich nie vergessen, wie Du mich stürmisch begrüßt hast, wenn ich Dich bei Deinen Frauchen besucht habe – du wusstest gar nicht, wo Du mit Deiner ganzen Freude hin solltest, wolltest mich von oben bis unten ablecken. Und wenn du Angst hattest, z. B. vor anderen Hunden, hast Du Dich ganz dicht an mein Bein gedrängt.

Immer wieder wird mir einfallen, wie Du als drei Tage altes Baby auf meinem Arm lagst, pechschwarz, blind und aussehend wie ein Meerschweinchen, mit großem Kopf und ganz kurzen Stummelbeinchen. Und wehe, man legte Dich irgendwo hin, wo es Dir nicht gefiel, z. B. um ein Foto zu machen, da hast Du sofort gewinselt, zum Steinerweichen. Dagegen bist Du auf meinem Arm sofort eingeschlafen. Und später hast Du erst ganz stämmige Beinchen gehabt und bist manchmal einfach so beim Laufen umgefallen. Da hast Du schon mit Begeisterung mit unseren Füßen gekämpft. Dann hast Du diese eleganten hohen Modelbeine bekommen – du bist wirklich ein ganz Hübscher geworden!

Jetzt bist Du seit Sonntag bei Deiner neuen Familie. Sie haben Deine Fotos gesehen und waren gleich begeistert von Dir. Es hat viele andere Anfragen gegeben, wir haben ja verzweifelt nach den perfekten Leuten für Dich gesucht. Aber die einen wollten dann doch nicht, andere durften nur Hunde in Dackelgröße in ihren Wohnungen halten, eine Frau hat sich sogar an dem Tag, als sie Dich kennen lernen wollte, das Bein gebrochen!  Aber diese Familie hat angerufen, Dich gleich am nächsten Tag besucht und Ihr wart Euch sofort sympathisch. Naja, du fandest sie nett und sie wussten sofort, dass sie unbedingt Dich als ihren Hund haben wollten. Kein Wunder – wenn ich einen Hund wollte, dann wärst Du ja auch meine erste Wahl!

Als Deine Frauchen nach kurzer Bedenkzeit bei Deinen neuen Menschen anriefen und ihnen sagten, dass sie Dich haben könnten, da habe sie sich unbändig gefreut und sind sofort losgezogen, um Futternäpfe und dergleichen zu kaufen. Seit Sonntag bist Du nun bei ihnen. Bestimmt schnuffelst Du voller Entdeckerfreude in ihrem Garten herum, kuschelst Dich schon an Dein Lieblingsfamilienmitglied und fiepst manchmal noch, wenn Dir alles etwas fremd ist. Aber das wird in ganz wenigen Tagen verflogen sein und dann wirst Du mit Deinen neuen Leuten viele schöne Dinge erleben, lernen, Dich nicht mehr vor anderen Hunden zu fürchten und ein ganz glücklicher und zufriedener Hund sein.

Und ich werde hoffentlich genau so schnell lernen, nur noch mit Freude an Dich zu denken und nicht mehr dabei weinen zu müssen. Aber an Dich denken werde ich zweifellos oft, denn Du bist ein ganz besonderes kleines Geschöpf! Von Dir habe ich gelernt, dass ich, wenn sich meine Lebenssituation noch mehr stabilisiert hat, vielleicht doch einmal einen eigenen Hund haben möchte.

Ich wünsche Dir das glücklichste Hundeleben der Welt!http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/02/ringo-dsc06735-350x269.jpg 350w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/02/ringo-dsc06735.jpg 800w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" />

Ich wünsche Dir das glücklichste Hundeleben der Welt!

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Ringo bei uns auf dem Sofa. Dass er nicht aufs Bett darf, hat er schon verstanden. :-)http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/02/ringo-dsc06669.jpg 479w" sizes="(max-width: 319px) 100vw, 319px" />

Ringo bei uns auf dem Sofa. Dass er nicht aufs Bett darf, hat er schon verstanden. :-)

Das ist Ringo. Einige von euch kennen ihn schon aus diversen Artikeln hier im Blog. Er sucht dringend ein neues Zuhause. Er ist schon fast stubenrein, sehr sehr lieb und manchmal auch ein kleiner Angsthase. Er ist sehr sportlich und läuft und springt gern. Seine neuen Leute sollten also gern spazieren gehen und vielleicht auch Interesse an Agility oder anderem Hundesport haben.

Ringo ist jetzt dreieinhalb Monate alt. Er ist der Sohn von Rica, einer kleinen Hündin, die meine Freundin Kerstin im letzten Jahr adoptierte. Rica wurde in Polen ausgesetzt und kam im Oktober bei Kerstin an. Sie ist sehr schüchtern, hat wohl schon einiges mitgemacht, aber sie gewöhnte sich sehr schnell an Kerstin und liebt sie heiß und innig.

Kaum war Rica in Köln, stellte sich heraus, dass sie trächtig war. Zwei Welpen aus dem Wurf überlebten. Der kleine weiße Doran wurde mit acht Wochen in ein tolles neues Zuhause vermittelt. Er heißt jetzt Bim und besitzt einen eigenen Garten und eine große Familie, die ihn sehr liebt.

Kerstin überlegte, Ringo als Gefährten für Rica zu behalten, aber schnell stellte sich heraus, dass das keine gute Idee war. Vor einigen Wochen waren wir noch auf einer Hundefreilauffläche, da tollte Ringo todesmutig mit großen Hunden herum. Jetzt hat sich Ricas Ängstlichkeit auf ihn übertragen: Er versteckt sich vor anderen Hunden oder bellt sie an – auch kleine Kinder sind ihm unheimlich. Beide Hunde zusammen verstärken sich in ihrem negativen Verhalten. Außerdem kann man sie kaum gemeinsam ausführen, weil sie nur umeinander toben und ihre Leinen verheddern.

Ringo wird einmal ungefähr kniehoch werden

Ringo wird einmal ungefähr kniehoch werden

Im Moment gehe ich deswegen einmal am Tag mit Ringo allein spazieren und mehrfach war er auch schon mit bei mir in meiner Wohnung. Er ist ein ganz lieber Hund und ringelt sich unter meinem Schreibtisch zusammen, während ich arbeite. Natürlich will er zwischendurch herumtoben und spielen, er ist ja noch ein Hundekind! Das macht uns beiden Spaß.

Es ist ganz wichtig, dass er jetzt möglichst bald ein eigenes Zuhause findet und Menschen, die ihm helfen zu verstehen, dass andere Hunde gute Spielkameraden sind, vor denen man keine Angst haben muss. Ringo ist ein kluges Kerlchen, der das schnell begreifen wird, wenn er nicht ständig seine ängstliche Mama um sich hat. Auch sie, Rica, fühlt sich sicherer, wenn er nicht dabei ist. Aber wer konnte das ahnen?

Ich wollte nie einen Hund haben, weil ich so gern in Zoos und botanische Gärten gehe, nicht dreimal am Tag raus möchte und auch nicht immer kann, wenn ich krank bin, weil ich oft im Urlaub dahin fahre, wo Hunde nicht so gut mitkönnen usw. Aber ich muss sagen: Wäre ich gegen Ringo nicht auch noch allergisch, ich hätte ihn schon genommen, so ein einnehmendes Wesen hat er! Umso wichtiger ist es mir und natürlich auch Kerstin, dass er möglichst bald ein eigenes schönes Zuhause findet.

Wenn Du Interesse an Ringo als neuem Familienmitglied hast, dann melde Dich bei mir, ich leite alle Anfragen sofort an Kerstin weiter: jal@jaleh.de

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Hier präsentiere ich Euch einen Clip über Sandkatzen im Zoo von Cincinnati. Der Pfleger erzählt, dass es 37 Arten von Wildkatzen in der Welt gibt und dass sie in Cincinnati auf die kleineren Arten spezialisiert sind. Die im Video vorgestellten Katzen sind Sandkatzen, die in den Wüstenregionen in Nordafrika leben. Das Team des Zoos arbeitet auch dort, vor Ort, um für den Erhalt dieser Tiere zu sorgen.

Sandkatzen sind für das Leben in der Wüste geschaffen, z. B. haben sie Fell unter den Pfoten, um besser auf dem heißen Sand laufen zu können.

Wenn Ihr auf den Youtube-Link klickt, kommt ihr zu weiteren Videos des Cincinnatti Zoos, z. B. mit einer Pinguinparade, Gepardenjungen, Erdmännchen, einem Binturong und Eisbären.

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Ringo geht demnächst in die Welpenschulehttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2010/01/ringo-kl.jpg 374w" sizes="(max-width: 299px) 100vw, 299px" />

Ringo geht demnächst in die Welpenschule

Ringo ist jetzt ein Einzelkind, weil sein Brüderchen eine eigene Familie gefunden hat und ausgezogen ist. Das hat für seine Frauchen Vorteile: Jetzt ist nachts niemand mehr zum Spielen da, so dass es viel ruhiger geworden ist.

Dafür stürzt er sich tagsüber um so eifriger auf alle Menschen (und ihre Füße).

Außerdem fängt jetzt der Ernst des Lebens an, Ringo geht spazieren und wie! Entweder hupst er übermütig herum und schnuppert an allem, bestaunt die vielen Menschen und nimmt alles ins Schnäuzchen oder aber er sieht gar nicht ein, was er da draußen soll und winselt herzzerreißend.

Und nächste Woche kommt er sogar in die Schule! Sein Frauchen und er werden die Welpenschule besuchen – mal gucken, was die beiden da lernen! :-)

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Auf diesem Foto sind die kleinen Racker sieben Wochen alt. Nichts ist mehr von den kleinen knödeligen Babys übriggeblieben – jetzt stürzen sich freudig zwei echte kleine Hunde auf jeden Besucher. Nichts ist vor ihnen sicher: Stuhlbeine, Besucherfüße, Spielzeug, Kleidung, Taschen – alles ist spannend, sie untersuchen es, nagen es an und wenn es sich bewegt, wird gnadenlos damit gespielt. Dann merken sie urplötzlich, dass sie müde sind, fallen auf der Stelle um und machen ein Nickerchen. Sonst ähneln sie Menschen-Kleinkindern – sie leben ganz im Moment und das, was gerade passiert ist ganz wichtig. Wenn ein Frauchen geht oder wenn man aufs Bett will, aber es nicht schafft, wird herzerweichend gefiept und gequiekt, als wäre es das Ende der Welt. Zwei Sekunden später ist es dann schon wieder vergessen.

Sie essen jetzt auch schon richtig – höchste Zeit, denn Mama Rica wäre jetzt wohl nicht mehr in der Lage, genug Nahrung zu liefern. Wenn man Leckerchen verteilt, drängen sich drei Hundeschnauzen in die Hand und wollen etwas abhaben.

Am Dienstag aber wird sich das ändern, dann kommt ein großer Moment im Leben der Hunde und ihrer Frauchen: Doran wird abgeholt und zieht in sein neues Heim um. Die Eltern eines Freundes werden Doran adoptieren und freuen sich schon sehr. Er hat es dort sicher gut und wird sogar einen eigenen Garten besitzen! Erfreulicherweise wohnt der Freund in der Nähe von Rica und Ringo, so wird man sich immer mal sehen und auch erfahren, wie Doran denn einmal aussehen wird!

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Ich bin hundemüde (haha!), will aber noch ein paar Bilder in den Blog stellen. Die Kleinen sind jetzt genau vier Wochen alt.

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