Hier präsentiere ich Euch einen Clip über Sandkatzen im Zoo von Cincinnati. Der Pfleger erzählt, dass es 37 Arten von Wildkatzen in der Welt gibt und dass sie in Cincinnati auf die kleineren Arten spezialisiert sind. Die im Video vorgestellten Katzen sind Sandkatzen, die in den Wüstenregionen in Nordafrika leben. Das Team des Zoos arbeitet auch dort, vor Ort, um für den Erhalt dieser Tiere zu sorgen.
Sandkatzen sind für das Leben in der Wüste geschaffen, z. B. haben sie Fell unter den Pfoten, um besser auf dem heißen Sand laufen zu können.
Wenn Ihr auf den Youtube-Link klickt, kommt ihr zu weiteren Videos des Cincinnatti Zoos, z. B. mit einer Pinguinparade, Gepardenjungen, Erdmännchen, einem Binturong und Eisbären.
Ringo ist jetzt ein Einzelkind, weil sein Brüderchen eine eigene Familie gefunden hat und ausgezogen ist. Das hat für seine Frauchen Vorteile: Jetzt ist nachts niemand mehr zum Spielen da, so dass es viel ruhiger geworden ist.
Dafür stürzt er sich tagsüber um so eifriger auf alle Menschen (und ihre Füße).
Außerdem fängt jetzt der Ernst des Lebens an, Ringo geht spazieren und wie! Entweder hupst er übermütig herum und schnuppert an allem, bestaunt die vielen Menschen und nimmt alles ins Schnäuzchen oder aber er sieht gar nicht ein, was er da draußen soll und winselt herzzerreißend.
Und nächste Woche kommt er sogar in die Schule! Sein Frauchen und er werden die Welpenschule besuchen – mal gucken, was die beiden da lernen! :-)
Auf diesem Foto sind die kleinen Racker sieben Wochen alt. Nichts ist mehr von den kleinen knödeligen Babys übriggeblieben – jetzt stürzen sich freudig zwei echte kleine Hunde auf jeden Besucher. Nichts ist vor ihnen sicher: Stuhlbeine, Besucherfüße, Spielzeug, Kleidung, Taschen – alles ist spannend, sie untersuchen es, nagen es an und wenn es sich bewegt, wird gnadenlos damit gespielt. Dann merken sie urplötzlich, dass sie müde sind, fallen auf der Stelle um und machen ein Nickerchen. Sonst ähneln sie Menschen-Kleinkindern – sie leben ganz im Moment und das, was gerade passiert ist ganz wichtig. Wenn ein Frauchen geht oder wenn man aufs Bett will, aber es nicht schafft, wird herzerweichend gefiept und gequiekt, als wäre es das Ende der Welt. Zwei Sekunden später ist es dann schon wieder vergessen.
Sie essen jetzt auch schon richtig – höchste Zeit, denn Mama Rica wäre jetzt wohl nicht mehr in der Lage, genug Nahrung zu liefern. Wenn man Leckerchen verteilt, drängen sich drei Hundeschnauzen in die Hand und wollen etwas abhaben.
Am Dienstag aber wird sich das ändern, dann kommt ein großer Moment im Leben der Hunde und ihrer Frauchen: Doran wird abgeholt und zieht in sein neues Heim um. Die Eltern eines Freundes werden Doran adoptieren und freuen sich schon sehr. Er hat es dort sicher gut und wird sogar einen eigenen Garten besitzen! Erfreulicherweise wohnt der Freund in der Nähe von Rica und Ringo, so wird man sich immer mal sehen und auch erfahren, wie Doran denn einmal aussehen wird!
Der kleine Ringo ist jetzt knapp vier Wochen alt und spielt jetzt richtig – mit seinem Bruder, mit seiner Mama oder mit Menschen. Er fängt Hände und Füße, wedelt und fällt ab und zu völlig ohne Grund um. Ich hab noch nie sowas niedliches gesehen. Das Video ist schlecht, aber guckt doch trotzdem mal:
Darf ich vorstellen, ich bin's, Frau ZooBlog mit den beiden Süßen auf dem Arm
Ich habe die Süßen nun schon zwei weitere Male besucht und es ist unglaublich, wie sie wachsen. Aber sie trinken ja auch auch wie kleine Weltmeister, dazu fiepen, quietschen und gurren sie, dass es eine Freude ist!
Der kleine dicke Ringo hat z. B. am 5. Tag 500 Gramm gewogen und am 10. Tag bereits 800 Gramm! In den ersten Wochen ihres Lebens werden sie ihr Geburtsgewicht vervielfachen!
Äußerlich ist am Auffälligsten, dass der weiße Doran nun eine dunkle Nase bekommt, bisher war sie ganz rosa. Außerdem entwickeln sich die Augen, man sieht jetzt genau, wo Ober- und Unterlid enden und dazwischen haben sie Wimpern. Bestimmt gucken sie sich bald ihre Welt an. Auch die Ohren öffnen sich langsam. Die Beinchen, die vorher ganz dünn waren, werden immer kräftiger, so dass man sich vorstellen kann, dass sie in einiger Zeit damit auch laufen können, nicht nur robben, wie jetzt. Auch die Pfoten wachsen ganz enorm.
Bei Doran kann man sehen, dass die Nase sich dunkel färbt
Schön ist, dass man jetzt noch alles anfassen darf: Pfoten, Ohren, Bauch – später werden sie da an viele Stellen kitzelig sein.
Überhaupt sind sie sehr unkompliziert. Wenn die Hundemama weg ist, dann liegen sie zwar recht friedlich in der Kiste, aber oft krabbeln sie auch herum und quieken. Nimmt man sie auf den Arm, wo es weich und warm ist (und sie vielleicht auch den Herzschlag wahrnehmen?), dann werden sie sofort ganz ruhig und entspannt und schlafen ein. Man merkt auch genau, wann sie träumen. Was so kleine Geschöpfe wohl träumen? Sehen und hören können sie noch nichts, wie nehmen sie wohl die Welt wahr?
Ich freue mich sehr, dass ich an der Entwicklung der beiden teilhaben darf! :-)
Liebe Leser, ich weiß gar nicht, ob ich im Moment regelmäßig zum bloggen komme – ich habe viel Arbeit… Aber auch wenn ich nicht oft in den Zoo gehe, habe ich für Dich jetzt immer mal wieder ein Leckerli, auch wenn die Tiere nicht aus Südamerika oder dem Kongo kommen.
Zwei Freundinnen von mir haben sich nämlich vor kurzem entschlossen, eine kleine Hündin zu adoptieren, die in Polen ausgesetzt worden war. Die Hundedame kam nach der Reise ein bisschen verwirrt in Köln an, hat sich aber schnell an die neuen Frauchen gewöhnt (kein Wunder, besser kann man es als Hund auch kaum treffen!). Neuen Dingen gegenüber ist sie nicht unbedingt aufgeschlossen, z. B. konnte sie sich überhaupt nicht für meinen ersten Besuch erwärmen und als ich das erste Mal mit spazieren ging, wollte sie anfangs gar nicht mitkommen. Dabei komme ich sonst eigentlich immer ganz gut bei Tieren an (vor allem bei denen, gegen die ich allergisch bin…). Aber Rica gewöhnt sich dann auch schnell an die neue Situation und wenn sie merkt, dass alles nicht so schlimm ist, dann klappt es auch gut. :-) Wer weiß, was sie schon erlebt hat – bestimmt hat sie Gründe, erstmal vorsichtig zu sein!
Die beiden Winzlinge ohne Mama
Nunja, Rica nahm jedenfalls ganz ordentlich bei den neuen Frauchen zu und dann stellte sich heraus: Sie war nicht allein nach Deutschland gekommen, sondern hatte schon Nachwuchs im Bäuchlein. Am Donnerstag, dem 29. Oktober 2009 kamen fünf kleine Welpen zur Welt, von denen allerdings nur zwei die ersten Stunden überlebten. Die beiden trinken und schlafen den ganzen Tag, wie sich das für Hundebabys gehört. Zwischendurch robben sie herum und fiepsen etwas, das ist ja dann auch Aktion genug! Der Mama geht es auch wieder gut, nachdem sie erst nicht fressen wollte und Durchfall hatte.
Nachdem Rica vom Blitzlicht gar nicht angetan war und auch unruhig wurde, als wir die Welpen aus ihrer Kiste nahmen, um sie zu fotografieren, haben wir die Foto-Session ganz schnell wieder beendet – daher ist die Ausbeute nicht gerade riesig oder technisch wertvoll. Aber man kann ganz gut sehen, wie die Kleinen so aussehen.
Wir sind ja in Köln nicht die einzigen Glücklichen mit einem kleinen Elefanten, die Londoner haben auch einen. Der muss sich noch entscheiden ob Duschen gut oder schlecht ist:
Aufmerksam wurde ich auf das Video übrigens durch die Seite http://zooborns.com – die möchte ich Euch nochmal wärmstens ans Herz legen – fast jeden Tag gibt es hier Fotos und Videos vom Zoo-Nachwuchs weltweit. Derzeit z. B. ein unglaublich niedlicher Tiger, vier entzückende Tasmanische Teufel und ganz neue Fotos eines kleinen Orang-Utan-Mädchens aus Kansas.
Seit einem Jahr sammele ich jetzt Impressionen aus dem Kölner Zoo, anderen Zoos und verschiedene Tier-Fundstücke, die ich im Internet finde. Ich liebe Tiere, manche ganz besonders, so wie Lemuren, und ich fotografiere sie für mein Leben gern.