Archiv für die Kategorie: “Nicht ganz Zoo”
 Oktopus Paul in einer Fotostrecke der Münsterland-Zeitung (Klick führt zur Fotostrecke)
Im SeaLife Oberhausen lebt ein zweijähriger Tintenfisch, der seit der EM vor zwei Jahren Fußballergebnisse voraussagt – mit einer erstaunlichen Treffsicherheit. Seine Tierpfleger stellen ihm dazu zwei Behälter mit Leckerchen (Muschelstücken) ins Becken. Jedes ist mit der Flagge einer Fußballmannschaft versehen. Tintenfisch Paul wählt dann einen Behälter aus, um die Muschel herauszuholen – den der siegreichen Fußball Elf. Bisher hat er alle Deutschlandspiele der diesjährigen FIFA WM korrekt vorhergesagt, auch das verlorene Spiel gegen Serbien. Bei der EM vor zwei Jahren soll er zu 80 Prozent richtig gelegen haben.
Für das Viertelfinale setzte er auf Deutschland als siegreiche Mannschaft gegen Argentinien – allerdings nach langer Überlegung. Seine Pfleger gehen deswegen davon aus, dass es zum Elfmeterschießen kommen wird. ;-)
Übrigens werden in Zoos auch viele andere Tiere als Orakel eingesetzt, allerdings sind sie alle weniger zuverlässig als Paul. n24.de berichtet von einem Springtamarin aus dem Chemnitzer Tierpark, der beim Deutschland – Ghana Spiel daneben lag, von Stachelschwein Leon, das beim ersten Spiel gegen Australien falsch tippte und von Zwergflusspferd Petty, das die Niederlage gegen Serbien nicht voraussah.
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Liebt ihr auch das Vogelgezwitscher, das jetzt vor allem morgens und abends ertönt? Auf BirdsongRadio.com könnt ihr euch das jetzt den ganzen Tag lang anhören!
Auf Facebook und Twitter findet ihr sie auch:
http://www.facebook.com/birdsongradio
http://twitter.com/birdsongradio
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 Ein Shirt aus meinem Shop
Ich habe bei Spreadshirt einen Shop eröffnet, in dem man T-Shirts, Tassen und anderes mit meinen Motiven kaufen kann. Vielleicht eine Geschenkidee?
http://blog-haus.spreadshirt.de/
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Überall kann man jetzt Schwäne brüten sehen. Am Fühlinger See habe ich allerdings etwas besonders hübsches beobachten können, dort “graste” ein Schwan das frische grüne Laub der Hängeweide ab. Lecker!
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 Fridolin, der Ziegenbock im Pferdeschutzhof
Darf ich bekannt machen? Das ist mein neuer Freund Fridolin. Er lebt auf dem Pferdeschutzhof, der in dem Naturschutzgebiet zwischen Longerich und Weidenpesch liegt und ständig ums Überleben kämpft. Hier werden hauptsächlich Pferde abgegeben, die unter unwürdigen oder sogar gesundheitsschädigenden Gegebenheiten lebten oder die zu alt sind, um noch Rennen zu laufen oder die aus anderen Gründen niemand mehr haben will. Aber auch etliche Hunde haben hier ihr Zuhause sowie Katzen und Ziegen. Einer der Neuzugänge ist Fridolin, dieser prachtvolle Ziegenbock. Seine Lebensgefährtin ist verstorben, und weil Ziegen nicht allein leben mögen, wohnt er jetzt auf dem Schutzhof mit zwei weiteren Ziegen zusammen.
Das besondere an Fridolin ist, dass er Menschen total klasse findet und gern an der Leine spazieren geht. Damit er das im Schutzhof nicht verlernt, wurden dort Leute gesucht, die ihn ab und zu ausführen. Hier komme ich ins Spiel. Ich gehe gerne spazieren, weiß aber oft nicht wo, dann kann ich ja auch mit Fridolin ein bisschen rausgehen.
Wenn man eher an Hunde gewöhnt ist, dann muss man schon ein bisschen umdenken. Fridolin läuft einem nicht schwanzwedelnd entgegen. Aber man merkt, dass er Menschen toll findet daran, dass er ziemlich an der Leine zieht, wenn er irgendwo Leute sieht. Ist man dann bei dem entsprechenden Mann oder der Frau angekommen, bleibt er stehen. Er lässt sich auch gerne kraulen und streicheln.
 Fridolins Mitbewohner
Außerdem spielt er gerne “drücken”. Dazu rammt er seinen harten Schädel gegen das Bein eines Menschen. Wenn man Glück hat, dann am Oberschenkel, wenn man Pech hat, am Knie oder Schienbein. Da nimmt man dann am besten je ein Horn in eine Hand und drückt zurück. Das macht ihm ziemlich lange Spaß, während Menschen das meistens schon nach kurzer Zeit ermüdend finden …
Mit einer Ziege spazieren zu gehen, ist übrigens ziemlich lustig. Ein Radfahrer fuhr kichernd an uns vorbei und eine Frau sagte: “Ich habe eben zu meinem Mann gesagt, aus der Ferne sieht es aus wie eine Ziege!”
Liebe Leute, dies ist der hundertste Artikel im ZooBlog! :-)
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 Setzt euch mit einem Klick für das Duke Lemur Center ein
Pepsi veranstaltet eine Aktion, bei der Geld für gute Zwecke gestiftet wird. Das Duke Lemur Center in den USA, das sich für den Erhalt der Lemuren auf Madagaskar einsetzt, nimmt teil. Wenn Ihr auch dazu beitragen wollt, dass Lemuren außerhalb von Madagaskar weiter gezüchtet werden und gleichzeitig auf Madagaskar geforscht und Umweltschutz betrieben wird, dann tragt doch auch mit einem Klick dazu bei, dass das Duke Lemur Center 50.000 $ von Pepsi bekommt. Allerdings muss man sich dafür einloggen, darf dann aber auch mehrmals mitwählen, auch für unterschiedliche Projekte.
Hier könnt ihr eure Stimme abgeben: http://www.refresheverything.com/thepathtosavinglemurs
Und hier findet Ihr den Artikel aus dem Duke-Lemur-Center-Blog, in dem sie auf die Aktion hinweisen:
http://dukelemurcenter.blogspot.com/2010/02/you-can-help-save-lemurs.html
Dort könnt Ihr auch das hier verwendete Bild in groß anschauen.
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 Ringo im Schnee
Lieber Ringo,
Du bist wirklich ein kleiner Herzensbrecher! Deine Frauchen und ich weinen, weil wir Dich so lieb gewonnen haben und sehr vermissen werden.
Ich denke daran, wie Du zufrieden unter meinem Schreibtisch auf der Decke lagst, an meine Füße gekuschelt. Wie Du im Garten aufgeregt herumgeschnuffelt hast. Wie Du mir hier in meiner Wohnung auf Schritt und Tritt gefolgt bist, wenn ich herumlief, um Wäsche aufzuhängen oder etwas zu holen. Wie Du nach unseren Spaziergängen wie ein Verrückter an der Leine gezogen hast, um möglichst schnell wieder in unsere Wohnung zu kommen – dabei warst Du nur drei Mal bei uns! Natürlich werde ich nie vergessen, wie Du mich stürmisch begrüßt hast, wenn ich Dich bei Deinen Frauchen besucht habe – du wusstest gar nicht, wo Du mit Deiner ganzen Freude hin solltest, wolltest mich von oben bis unten ablecken. Und wenn du Angst hattest, z. B. vor anderen Hunden, hast Du Dich ganz dicht an mein Bein gedrängt.
Immer wieder wird mir einfallen, wie Du als drei Tage altes Baby auf meinem Arm lagst, pechschwarz, blind und aussehend wie ein Meerschweinchen, mit großem Kopf und ganz kurzen Stummelbeinchen. Und wehe, man legte Dich irgendwo hin, wo es Dir nicht gefiel, z. B. um ein Foto zu machen, da hast Du sofort gewinselt, zum Steinerweichen. Dagegen bist Du auf meinem Arm sofort eingeschlafen. Und später hast Du erst ganz stämmige Beinchen gehabt und bist manchmal einfach so beim Laufen umgefallen. Da hast Du schon mit Begeisterung mit unseren Füßen gekämpft. Dann hast Du diese eleganten hohen Modelbeine bekommen – du bist wirklich ein ganz Hübscher geworden!
Jetzt bist Du seit Sonntag bei Deiner neuen Familie. Sie haben Deine Fotos gesehen und waren gleich begeistert von Dir. Es hat viele andere Anfragen gegeben, wir haben ja verzweifelt nach den perfekten Leuten für Dich gesucht. Aber die einen wollten dann doch nicht, andere durften nur Hunde in Dackelgröße in ihren Wohnungen halten, eine Frau hat sich sogar an dem Tag, als sie Dich kennen lernen wollte, das Bein gebrochen! Aber diese Familie hat angerufen, Dich gleich am nächsten Tag besucht und Ihr wart Euch sofort sympathisch. Naja, du fandest sie nett und sie wussten sofort, dass sie unbedingt Dich als ihren Hund haben wollten. Kein Wunder – wenn ich einen Hund wollte, dann wärst Du ja auch meine erste Wahl!
Als Deine Frauchen nach kurzer Bedenkzeit bei Deinen neuen Menschen anriefen und ihnen sagten, dass sie Dich haben könnten, da habe sie sich unbändig gefreut und sind sofort losgezogen, um Futternäpfe und dergleichen zu kaufen. Seit Sonntag bist Du nun bei ihnen. Bestimmt schnuffelst Du voller Entdeckerfreude in ihrem Garten herum, kuschelst Dich schon an Dein Lieblingsfamilienmitglied und fiepst manchmal noch, wenn Dir alles etwas fremd ist. Aber das wird in ganz wenigen Tagen verflogen sein und dann wirst Du mit Deinen neuen Leuten viele schöne Dinge erleben, lernen, Dich nicht mehr vor anderen Hunden zu fürchten und ein ganz glücklicher und zufriedener Hund sein.
Und ich werde hoffentlich genau so schnell lernen, nur noch mit Freude an Dich zu denken und nicht mehr dabei weinen zu müssen. Aber an Dich denken werde ich zweifellos oft, denn Du bist ein ganz besonderes kleines Geschöpf! Von Dir habe ich gelernt, dass ich, wenn sich meine Lebenssituation noch mehr stabilisiert hat, vielleicht doch einmal einen eigenen Hund haben möchte.
 Ich wünsche Dir das glücklichste Hundeleben der Welt!
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 Ringo bei uns auf dem Sofa. Dass er nicht aufs Bett darf, hat er schon verstanden. :-)
Das ist Ringo. Einige von euch kennen ihn schon aus diversen Artikeln hier im Blog. Er sucht dringend ein neues Zuhause. Er ist schon fast stubenrein, sehr sehr lieb und manchmal auch ein kleiner Angsthase. Er ist sehr sportlich und läuft und springt gern. Seine neuen Leute sollten also gern spazieren gehen und vielleicht auch Interesse an Agility oder anderem Hundesport haben.
Ringo ist jetzt dreieinhalb Monate alt. Er ist der Sohn von Rica, einer kleinen Hündin, die meine Freundin Kerstin im letzten Jahr adoptierte. Rica wurde in Polen ausgesetzt und kam im Oktober bei Kerstin an. Sie ist sehr schüchtern, hat wohl schon einiges mitgemacht, aber sie gewöhnte sich sehr schnell an Kerstin und liebt sie heiß und innig.
Kaum war Rica in Köln, stellte sich heraus, dass sie trächtig war. Zwei Welpen aus dem Wurf überlebten. Der kleine weiße Doran wurde mit acht Wochen in ein tolles neues Zuhause vermittelt. Er heißt jetzt Bim und besitzt einen eigenen Garten und eine große Familie, die ihn sehr liebt.
Kerstin überlegte, Ringo als Gefährten für Rica zu behalten, aber schnell stellte sich heraus, dass das keine gute Idee war. Vor einigen Wochen waren wir noch auf einer Hundefreilauffläche, da tollte Ringo todesmutig mit großen Hunden herum. Jetzt hat sich Ricas Ängstlichkeit auf ihn übertragen: Er versteckt sich vor anderen Hunden oder bellt sie an – auch kleine Kinder sind ihm unheimlich. Beide Hunde zusammen verstärken sich in ihrem negativen Verhalten. Außerdem kann man sie kaum gemeinsam ausführen, weil sie nur umeinander toben und ihre Leinen verheddern.
 Ringo wird einmal ungefähr kniehoch werden
Im Moment gehe ich deswegen einmal am Tag mit Ringo allein spazieren und mehrfach war er auch schon mit bei mir in meiner Wohnung. Er ist ein ganz lieber Hund und ringelt sich unter meinem Schreibtisch zusammen, während ich arbeite. Natürlich will er zwischendurch herumtoben und spielen, er ist ja noch ein Hundekind! Das macht uns beiden Spaß.
Es ist ganz wichtig, dass er jetzt möglichst bald ein eigenes Zuhause findet und Menschen, die ihm helfen zu verstehen, dass andere Hunde gute Spielkameraden sind, vor denen man keine Angst haben muss. Ringo ist ein kluges Kerlchen, der das schnell begreifen wird, wenn er nicht ständig seine ängstliche Mama um sich hat. Auch sie, Rica, fühlt sich sicherer, wenn er nicht dabei ist. Aber wer konnte das ahnen?
Ich wollte nie einen Hund haben, weil ich so gern in Zoos und botanische Gärten gehe, nicht dreimal am Tag raus möchte und auch nicht immer kann, wenn ich krank bin, weil ich oft im Urlaub dahin fahre, wo Hunde nicht so gut mitkönnen usw. Aber ich muss sagen: Wäre ich gegen Ringo nicht auch noch allergisch, ich hätte ihn schon genommen, so ein einnehmendes Wesen hat er! Umso wichtiger ist es mir und natürlich auch Kerstin, dass er möglichst bald ein eigenes schönes Zuhause findet.
Wenn Du Interesse an Ringo als neuem Familienmitglied hast, dann melde Dich bei mir, ich leite alle Anfragen sofort an Kerstin weiter: jal@jaleh.de
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