Der kleine Ringo ist jetzt knapp vier Wochen alt und spielt jetzt richtig – mit seinem Bruder, mit seiner Mama oder mit Menschen. Er fängt Hände und Füße, wedelt und fällt ab und zu völlig ohne Grund um. Ich hab noch nie sowas niedliches gesehen. Das Video ist schlecht, aber guckt doch trotzdem mal:
Na, wartet ihr schon auf Nachrichten von Doran und Ringo? Sie wachsen und wachsen, man kann sie kaum noch mit einer Hand hochheben.Ich bin jetzt fest davon überzeugt, dass sie deutlich größer werden als ihre Mama.
Außerdem haben sie inzwischen seit einigen Tagen die Augen geöffnet. Nachdem es anfangs so wirkte, als sähen sie aber noch nichts, gucken sie jetzt schon recht zielgerichtet. Außerdem bekommen sie nun außer Muttermilch schon ein paar Hapse zusätzlich – es wirkt so, als könne Rica ihre Riesenbabys nicht mehr ausreichend versorgen, jedenfalls nicht so, dass sie in dem Tempo weiterwachsen. Sie dürfen Quark und Frischkäse schlabbern und ganz kleine Hackfleischstückchen. Ringo leckt einem die schon vom Finger, während Doran das alles noch nicht ganz durchschaut und man ihm ein Stück ins Mäulchen schieben muss.
Außerdem fangen sie an zu laufen. Das ist das süßeste überhaupt. Sie stemmen die Füßchen rechts und links vom Körper in den Boden und heben die moppeligen Körper hoch und haben dann eine Art Kriechgang, bei dem aber der Bauch nicht mehr auf dem Boden hängt! Damit können sie sich erstaunlich schnell fortbewegen und auf diese Weise prima neben die Plastikunterlage pinkeln. ;-) Denn nachdem die Mama bisher durch Lecken alle Ausscheidungen aufgenommen hat, klappt das jetzt wohl nicht mehr. Kurz, sie wachsen und gedeihen!
Darf ich vorstellen, ich bin's, Frau ZooBlog mit den beiden Süßen auf dem Arm
Ich habe die Süßen nun schon zwei weitere Male besucht und es ist unglaublich, wie sie wachsen. Aber sie trinken ja auch auch wie kleine Weltmeister, dazu fiepen, quietschen und gurren sie, dass es eine Freude ist!
Der kleine dicke Ringo hat z. B. am 5. Tag 500 Gramm gewogen und am 10. Tag bereits 800 Gramm! In den ersten Wochen ihres Lebens werden sie ihr Geburtsgewicht vervielfachen!
Äußerlich ist am Auffälligsten, dass der weiße Doran nun eine dunkle Nase bekommt, bisher war sie ganz rosa. Außerdem entwickeln sich die Augen, man sieht jetzt genau, wo Ober- und Unterlid enden und dazwischen haben sie Wimpern. Bestimmt gucken sie sich bald ihre Welt an. Auch die Ohren öffnen sich langsam. Die Beinchen, die vorher ganz dünn waren, werden immer kräftiger, so dass man sich vorstellen kann, dass sie in einiger Zeit damit auch laufen können, nicht nur robben, wie jetzt. Auch die Pfoten wachsen ganz enorm.
Bei Doran kann man sehen, dass die Nase sich dunkel färbt
Schön ist, dass man jetzt noch alles anfassen darf: Pfoten, Ohren, Bauch – später werden sie da an viele Stellen kitzelig sein.
Überhaupt sind sie sehr unkompliziert. Wenn die Hundemama weg ist, dann liegen sie zwar recht friedlich in der Kiste, aber oft krabbeln sie auch herum und quieken. Nimmt man sie auf den Arm, wo es weich und warm ist (und sie vielleicht auch den Herzschlag wahrnehmen?), dann werden sie sofort ganz ruhig und entspannt und schlafen ein. Man merkt auch genau, wann sie träumen. Was so kleine Geschöpfe wohl träumen? Sehen und hören können sie noch nichts, wie nehmen sie wohl die Welt wahr?
Ich freue mich sehr, dass ich an der Entwicklung der beiden teilhaben darf! :-)
Liebe Leser, ich weiß gar nicht, ob ich im Moment regelmäßig zum bloggen komme – ich habe viel Arbeit… Aber auch wenn ich nicht oft in den Zoo gehe, habe ich für Dich jetzt immer mal wieder ein Leckerli, auch wenn die Tiere nicht aus Südamerika oder dem Kongo kommen.
Zwei Freundinnen von mir haben sich nämlich vor kurzem entschlossen, eine kleine Hündin zu adoptieren, die in Polen ausgesetzt worden war. Die Hundedame kam nach der Reise ein bisschen verwirrt in Köln an, hat sich aber schnell an die neuen Frauchen gewöhnt (kein Wunder, besser kann man es als Hund auch kaum treffen!). Neuen Dingen gegenüber ist sie nicht unbedingt aufgeschlossen, z. B. konnte sie sich überhaupt nicht für meinen ersten Besuch erwärmen und als ich das erste Mal mit spazieren ging, wollte sie anfangs gar nicht mitkommen. Dabei komme ich sonst eigentlich immer ganz gut bei Tieren an (vor allem bei denen, gegen die ich allergisch bin…). Aber Rica gewöhnt sich dann auch schnell an die neue Situation und wenn sie merkt, dass alles nicht so schlimm ist, dann klappt es auch gut. :-) Wer weiß, was sie schon erlebt hat – bestimmt hat sie Gründe, erstmal vorsichtig zu sein!
Die beiden Winzlinge ohne Mama
Nunja, Rica nahm jedenfalls ganz ordentlich bei den neuen Frauchen zu und dann stellte sich heraus: Sie war nicht allein nach Deutschland gekommen, sondern hatte schon Nachwuchs im Bäuchlein. Am Donnerstag, dem 29. Oktober 2009 kamen fünf kleine Welpen zur Welt, von denen allerdings nur zwei die ersten Stunden überlebten. Die beiden trinken und schlafen den ganzen Tag, wie sich das für Hundebabys gehört. Zwischendurch robben sie herum und fiepsen etwas, das ist ja dann auch Aktion genug! Der Mama geht es auch wieder gut, nachdem sie erst nicht fressen wollte und Durchfall hatte.
Nachdem Rica vom Blitzlicht gar nicht angetan war und auch unruhig wurde, als wir die Welpen aus ihrer Kiste nahmen, um sie zu fotografieren, haben wir die Foto-Session ganz schnell wieder beendet – daher ist die Ausbeute nicht gerade riesig oder technisch wertvoll. Aber man kann ganz gut sehen, wie die Kleinen so aussehen.
Sueddeutsche Zeitung mit Fotostreckenreihe "10 Dinge über..."
In der Süddeutschen Zeitung (online) gibt es eine tolle Serie “10 Dinge über…”, bei der ich mich soeben über Vögel informiert habe. Es sind eigentlich Fotostrecken mit ein paar Infos dazu.
Wusstet ihr z. B. dass Krähen in Japan während der Rotphase der Ampel Nüsse auf die Straße legen, die sie sich dann von Autos knacken lassen? Außerdem werden alle meine Vorurteile über die Dummheit von Truthähnen bestätigt und es gibt ein sagenhaftes Bild eines Kasuars (von dessen Intelligenz ich übrigens auch nicht allzu viel halte).
In den anderen Kategorien lernt man etwas über die Wohnungssuche von Krebsdamen (ein Winkerkrabbenweibchen ließ sich über 100 Krebshöhlen zeigen, ehe sie sich auf ein dazugehöriges Männchen einließ), dass es auch bei den Ratten Gesellschaftstrinker gibt oder dass sich Bienen aufs Sprengstoff-Erkennen abrichten lassen.
Liebe Leser, heute habe ich mal was, das eigentlich nichts mit dem Zoo zu tun hat, wohl aber mit Tieren. In Thüringen lebt das Ehepaar Rheber und sie fertigen unglaublich hübsche Behausungen für Nagetiere an – ausschließlich aus Naturmaterialien. Alle Teile werden aus Laubholz, wie Esche, Linde oder Pappel gefertigt, die gut verträglich sind. Hamster, Mäuse oder Ratten können ihr neues Eigenheim dann nach Wunsch sogar aufessen. ;-)
Das wäre zwar einerseits schade, denn diese ZooArt-Produkte sind wirklich wunderhübsch, andererseits sind sie, vor allem für Handarbeit, sehr preisgünstig. Ein kleiner Spielplatz ist schon für 11,99 EUR zu haben und die spanische Finca kostet 20,99 EUR. Der XXL-Nagerspielplatz, der immerhin 40 x 60 Zentimeter groß ist, geht für 54,95 EUR über den Ladentisch. Da kann man nicht meckern, oder?
Hier könnt Ihr die schmucken Häuschen bestellen oder auch nur bewundern:
Wie Ihr alle sicher wisst, zieht sich Google zu besonderen Anlässen immer mal ein neues Kleid an. Heute ist Earth Day. Was ist das eigentlich? Es ist eine Kampagne zum Klimaschutz. Mehr könnt Ihr auf der Website dazu nachlesen: http://www.earthday.de/
Earth Day-Präsident Thomas E.W. Dannenmann erläutert dabei, dass Klimaschutz für ihn nicht bedeutet, dass wir unser “schönes” (technisiertes) Leben beenden sollen, sondern dass wir klug handeln sollen und unsere Erde respektieren. “Schafft Anreize für umweltverträgliches Leben im Großraum Stadt. Klug Kaufen um die Erde zu schützen, ist das Motto. Gebt der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen neue Lebenschancen. Nutzt die Sonne in den Schluchten der Hochhäuser. Reißt die Versiegelungen der Innenstädte auf und gebt Naturräumen Vorrang in der Innenstadt. Schafft Vorrechte für Fußgänger und Fahrräder und investiert in einen “Energiepark” mit erneuerbaren Energien.”
Nachdem ich an meiner Kamera den Modus “Shoot without flash in low light to reduce blur” entdeckt hatte, konnte ich bei der Tiefsee-Ausstellung auch recht ordentliche Bilder machen, obwohl wir uns größtenteils im Stockfinsteren bewegten.
Besonders beeindruckt hat uns der Anglerfisch, der überall als das Tiefsee-Grusel-Tier schlechthin angepriesen wird und auch die Plakate für diese Ausstellung ziert. Er ist nur ca. 5 Zentimeter groß! Allerdings ist seine Technik trotzdem gemein: Er hat am Kopf einen länglichen Auswuchs (wie eine kleine Angelrute) und am Ende baumelt ein kleiner beleuchteter Knubbel. Diesen halten die noch kleineren Tiefseefische für Beute, schwimmen darauf zu und landen direkt im weit aufgesperrten Maul des Anglerfisches!
Mich als Spinnen-Phobiker hat natürlich auch die japanische Riesenseespinne verschreckt, die eine Spannweite von 3 Metern hat! Gut, dass ich ihr wohl nie begegnen werden, denn da wäre ein Herzinfarkt vorprogrammiert. ;-)
Hier also die lieblichen Tiere, die sich tief unter der Meeresoberfläche tummeln:
Bei diesem zahnreichen Gesellen weiß ich leider den Namen nicht
Gorgonenhaupt, 2 bis 500 Meter
Alfonsino, 250 bis 600 Meter
Salpen, 300 bis 2000 Meter
Schwarzangler, 250 bis 2000 Meter
Pelikanaal, 500 bis 7000 Meter, zahnlos
Fangzahn, 500 bis 5000 Meter
Verwandte unserer Asseln und Spinnen
Japanische Riesenseespinne, 300 bis 400 Meter
Leider weiß ich nicht mehr, was das ist – eine Assel?
ohne Namen – wurde in einem Film gezeigt
diverse Exponate Tiefseeausstellung
Wie im anderen Artikel schon erwähnt, handelt es sich teilweise um Präparate in diversen Flüssigkeiten, teilweise um Nachbildungen, die oft aus Abgüssen hergestellt wurden.
Kleine Anekdote zum Schluss: Im letzten Bereich befanden sich beleuchtete Gläser mit allerhand nicht näher beschriebenen Exponaten (siehe letztes Bild). Dazu ein Kind: “Die sind in Öl eingelegt, kann man die essen?”
Seit zwei Jahren sammele ich jetzt Impressionen aus dem Kölner Zoo, anderen Zoos und verschiedene Tier-Fundstücke, die ich im Internet finde. Ich liebe Tiere, manche ganz besonders, so wie Lemuren, und ich fotografiere sie für mein Leben gern.