Archiv für die Kategorie: “Tagesgeschehen im Zoo”

Vor Ungeduld scharrt er mit den Pfoten am Plexiglas

Vor Ungeduld scharrt er mit den Pfoten am Plexiglas

Otter sind, glaube ich, die hungrigsten Tiere der Welt. In Frankreich hat uns das Geschrei der Zwergotter fast zu Tränen gerührt. Und auch in Köln kennen die Fischotter kein Pardon, wenn es langsam Futterzeit wird. Sie warten am Eingang der Tierpfleger, scharren mit den Pfoten am Glas und wenden kaum einen Blick von dem Ort, wo der heiß ersehnte Futterbringer bald erscheinen muss.

Nur gelegentlich lassen sie sich voneinander ablenken, um sich anzufauchen oder eine Ohrfeige zu verteilen, wenn der andere nervt. Wahrscheinlich, weil er den Blick auf den Eingang verstellt oder so.

In Köln haben wir europäische Fischotter, die in Flusslandschaften und Auenwäldern vorkommen. In europäischen Zoos gibt es recht viele Exemplare, rund 270 Stück, im Freiland sind es aber kaum mehr – man schätzt 400 bis 600 Tiere in freier Wildbahn. Neben mangelndem Lebensraum ist der Autoverkehr ein großes Problem. Otter sind gut zu Fuß und wandern zwischen verschiedenen Gegenden. Wenn die Otterreviere von Straßen zerschnitten sind, werden viele Tiere überfahren.

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Der kleine Elefant Khin Yadanar Min ist jetzt wirklich kein Baby mehr, er tollt mit den anderen Elefantenkindern über die Anlage und hat ganz offensichtlich seinen Spaß.

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Herzhaftes Gähnen, ehe es zum Fressen geht

Herzhaftes Gähnen, ehe es zum Fressen geht

Wie immer stattete ich den Lemuren im Madagaskar-Haus einen Besuch ab und stellte fest, dass es nun einen dritten Bambuslemur gibt. Er ist im Moment noch allein untergebracht (oder ist es einer der alten und das Paar ist neu zusammengestellt worden?). Etwas mehr Platz gibt es ja jetzt, da die Rotbauchmakis nicht mehr in Köln sind.

Als ich das Haus gegen 15 Uhr betrat, herrschte noch Mittagsruhe, aber nach und nach erwachten die meisten Tiere und begannen zu fressen und bei den Roten Varis brach die gewohnte Unruhe aus, die immer mal wieder in einem husten-artigen Gebell mündet. Übrigens bin ich dann ausnahmsweise mal für die dicken Glasscheiben dankbar, die die Besucher von den Tieren trennen. In dem niederländischen Affenzoo Apenheul stand ich mal zusammen mit einer Gruppe Roter Varis in einer Hütte, als dieser Krach losging – ich war genau mitten zwischen den Tieren. Da blieb mir nur noch, die Ohren zuzuhalten, denn das Geräusch ist wirklich laut!

Die Bambuslemuren gähnten erst einmal herzhaft und wandten sich dann dem Bambus zu, der ihnen den Namen gibt.

Sie haben übrigens unterschiedliche Techniken beim Fressen. Während der eine Blätter abzupft und gleich frisst, reißt ein anderer erst vier oder fünf Blätter mit dem Maul ab, dreht sie dann in den Händen zu einer Wurst und beißt davon ab.

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Sonnenkollektoren am Hippodom

Sonnenkollektoren am Hippodom

Ein Bereich des Hippodoms ist mit Sonnenkollektoren versehen und man kann auch nachschauen, ob damit gerade Strom erzeugt wird und wie viel.

Mir fehlen zwar ein paar Zusatzinfos: Worauf bezieht sich die Gesamtenergie und die CO2-Einsparung? Aufs Jahr oder seit Bestehen des Hippodoms? Und dann wären noch ein paar Vergleichswerte nützlich.

Hier ein paar Infos aus der Wikipedia: Mit 1 kWh kann man 50 Stunden am Laptop arbeiten und 5 Stunden am PC oder 7 Stunden fernsehen oder 45 Minuten lang die Haare mit einem recht starken Fön malträtieren.

Schön zu sehen, dass man mit den Sonnenkollektoren auch an einem sonnigen Wintertag Strom erzeugt, auch wenn es nicht eben wahnsinnig viel ist.

Das Hippodom kann man damit allerdings nicht versorgen – es bezieht Fernwärme von Rheinenergie mit einer Anschlussleistung von 550 Kilowatt.

Infos zu den Sonnenkollektoren und den wechselwarmen Krokodilen

Infos zu den Sonnenkollektoren und den wechselwarmen Krokodilen

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Bei meinem letzten Besuch im Zoo fand ein Massenkuscheln bei den Bonobos statt – mehrere Tiere lagen zusammen und halb aufeinander. Dabei war auch Binti, die Mutter des Bonobokindes, von dem ich leider immer noch nicht weiß, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist – mag mich da jemand aufschlauen? Das Kleine lag jedenfalls auf ihrem Bauch, ließ sich vom Herumwälzen der Mama nicht stören und sah sich um.

Da die Zuschauer leider keinen besonders guten Blick auf die Bonobos haben, musste ich durch Pflanzen und eine ziemlich schmutzige Scheibe fotografieren – deswegen gibt es von mir erst jetzt Bilder des Bonobo-Nachwuchses und auch diese sind nicht gerade in Top-Qualität.

Der Sichtbereich wurde übrigens deswegen eingeschränkt, weil die Bonobos stark auf die Zoobesucher reagiert haben. Eine der Scheiben ist fast ganz mit Ästen verkleidet worden und der restliche Bereich besonders gut begrünt.

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Baustelle am neuen Seeschwalben-Gehege

Baustelle am neuen Seeschwalben-Gehege

Früher lebten hier die Zwergpinguine, die ich sehr mochte. Leider sind sie nach dem Umzug nach Wuppertal alle bis auf einen gestorben.

In ihr Gehege sollen Seeschwalben einziehen. Der Umbau scheint nun fast fertig zu sein.

Artikel mit ähnlichen Themen:
http://zoo.blog-haus.net/2009/10/baustelle-bei-den-pinguinen/
http://zoo.blog-haus.net/2010/03/verschiedene-wasser-voegel/

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Nachwuchs bei den Bonobos

Nachwuchs bei den Bonobos

Gestern fand ich im Menschenaffenhaus diesen Zettel vor. Neulich habe ich noch bei den Bonobos gerätselt, ob eine der Frauen nicht schwanger ist – sie war schon sehr rundlich. Nun die Bestätigung: Am 15. Juni 2010 kam ein Bonobo-Baby zur Welt. Herzlichen Glückwunsch! Ich bin schon sehr neugierig auf das Kleine!

Artikel mit ähnlichen Themen:
http://zoo.blog-haus.net/2010/06/orang-utans-lotti-gestorben-und-junge-familie-aus-arnheim/

http://zoo.blog-haus.net/2009/04/buchkritik-de-waal-ape-affe/

http://zoo.blog-haus.net/2010/03/gorillababy/

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Auch heute habe ich dem Hippodom wieder einen Besuch abgestattet. Ich hatte mehr Glück als beim letzten Mal, immerhin ein Flusspferd schwamm im Wasser und beeindruckte uns mit seinem Riesenmaul. Außerdem konnte ich sehr gut die Elefantenspitzmäuse sehen, von denen eine unter der Wärmelampe saß, während es sich die andere in einem Stück hohlen Baumstamm gemütlich gemacht hatte. Auch die Rotarm-Sonnenhörnchen konnte ich sehen, aber wegen der Spiegelung in der Glasscheibe leider nicht fotografieren. Ach ja, die Krokodile waren auch sehr agil – für ihre Verhältnisse. Als ich am späten Nachmittag wiederkam, war das Wasser bei den Hippos mittlerweile sehr trüb – das hat der Zoo noch nicht ganz in den Griff bekommen.

Artikel mit ähnlicher Thematik:
http://zoo.blog-haus.net/2010/06/im-nagelneuen-hippodom/
http://zoo.blog-haus.net/2009/04/grundsteinlegung-fuer-das-hippodom-nilpferde-krokodile/

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