Archiv für die Kategorie: “Tierbeobachtung”

Immer wenn ich rechtzeitig da bin, schaue ich mir die Flugshow an. Es ist einfach ein Erlebnis, diesen tollen Vögeln zuzusehen. Und es macht mir Spaß, dass sie frei fliegen und immer wieder zurück kommen.

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Auch heute habe ich dem Hippodom wieder einen Besuch abgestattet. Ich hatte mehr Glück als beim letzten Mal, immerhin ein Flusspferd schwamm im Wasser und beeindruckte uns mit seinem Riesenmaul. Außerdem konnte ich sehr gut die Elefantenspitzmäuse sehen, von denen eine unter der Wärmelampe saß, während es sich die andere in einem Stück hohlen Baumstamm gemütlich gemacht hatte. Auch die Rotarm-Sonnenhörnchen konnte ich sehen, aber wegen der Spiegelung in der Glasscheibe leider nicht fotografieren. Ach ja, die Krokodile waren auch sehr agil – für ihre Verhältnisse. Als ich am späten Nachmittag wiederkam, war das Wasser bei den Hippos mittlerweile sehr trüb – das hat der Zoo noch nicht ganz in den Griff bekommen.

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Drei unserer Giraffen

Drei unserer Giraffen

Unsere Giraffen sind sehr freundlich miteinander und pflegen sich gegenseitig das Fell. Wahrscheinlich “unterhalten” sie sich auch, wir können sie aber nicht hören. Giraffen verständigen sich nämlich in einem für Menschen nicht hörbaren Schallbereich mit Frequenzen unter 20 Hertz, dem so genannten Infraschallbereich. Auch andere Tiere geben sehr tiefe Laute von sich, z. B. Elefanten – die allerdings können verschiedene Töne von sich geben, von denen wir etliche auch hören können, z. B. das Trompeten und ein ziemlich lautes Brüllen!

Liebevolle Giraffen

Liebevolle Giraffen

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Auch Pferde sind mal müde. Allerdings legen sie sich nicht oft so entspannt hin, wie dieses Przewalski-Pferd. :-)

Przewalski-Pferd

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Nun habe ich endlich auch mal unser schönes neues Hippodom besucht, das seit Ende Mai den Besuchern offen steht. Darin wohnen einige Vögel, die Flughunde, Rüsselspringer, natürlich die Flusspferde und Nilkrokodile.

So sieht das Hippodom von außen aus

So sieht das Hippodom von außen aus

Ich finde es sehr gelungen, und natürlich ist es toll, den Flusspferden und Krokos beim Schwimmen zusehen zu können – wenn sie denn schwimmen. Die Krokodile liegen ja gern regungslos neben- und übereinander. Auch die Flusspferde hielten ein kuscheliges Nickerchen als ich da war. Leider hat man nur an einer Stelle die Möglichkeit, von oben auf die Nilpferde zu gucken, und dieser Ausguck ist sehr klein. Auch der Bereich vor dem Liegeplatz der Krokodile ist recht eingeschränkt. Aber insgesamt ist es ein sehr schönes und interessant angelegtes Haus.

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Großer BambuslemurDie Körperhaltung, die ihr hier seht, entspricht einer Yoga-Übung, die ich als “Twist” kenne. Nicht dass ich damit sagen will, dass die Lemuren Yoga machen. Gerade die Bambuslemuren sind aber sicher ein gutes Vorbild für so manchen Yogi, scheinen sie doch (fast) ständig zu meditieren ;-)

Dieses Mal haben sich die Bambuslemuren sehr aktiv gezeigt. Sie gingen in ihr Außengehege und kamen wieder zurück hinein, sie stritten sich und sie betrieben Fellpflege, wie man im animated gif unten gut sehen kann. Vielleicht können wir ja doch einmal Nachwuchs erwarten, das wäre schön!

Pfellflege bei den Bambuslemuren

Fellpflege bei den Bambuslemuren - anklicken, um das "Video" zu sehen

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Eben komme ich von meiner kleinen Stralsundreise zurück. Die sechs Tage waren wunderschön: Ich hatte perfektes Wetter, die Stadt ist herrlich und für mich ist es immer etwas Besonderes, am Meer zu sein!

Das Gehege der Kängurus dürfen Besucher betreten - als ich kam, frühstückten sie gerade

Das Gehege der Kängurus dürfen Besucher betreten - als ich kam, frühstückten sie gerade

Gleich am ersten Tag habe ich den Stralsunder Zoo besucht und war erst etwas irritiert. Er liegt am Rande einer großen Plattenbausiedlung gleich gegenüber eines Einkaufszentrums. Erstmal wandert man immer parallel zu einer Hauptverkehrsstraße und blickt durch die noch laublosen Bäume auf den Parkplatz und das Zentrum. An diesem Weg sind die Gehege diverser Esel (die jedes Mal, wenn ein Feuerwehr- oder Rettungswagen mit Sirenengeheul vorbeifährt, ein ohrenbetäubendes Geblöke anstimmen), Büffel, Kängurus, die aber wegen ihres Frühstücks nicht gewillt waren und schließlich zweier Pferde, die neben einem Bauerngarten weiden. Das Gärtchen macht zu dieser Zeit auch noch nicht allzu viel her und der Blick schweift immer wieder zur Baustelle einer Mühle, die wiederaufgebaut wird. Und zum Strelapark – so der Name des Shopping-Centers.

Felsenhörnchen

Felsenhörnchen

Verlässt man aber erst einmal diesen Weg, so wird es schön grün und mit den hübschen Stachelschweinen auch gleich recht interessant. Bunt durcheinander erwarten den Besucher nun verschiedene Hühner, Truthahngeier, lachende Hänse und Felsenhörnchen. Und Schafe und Ziegen – ein Schwerpunkt des Zoos sind nämlich Haustierrassen. Hühner und Gänse spazieren auch überall frei herum – das hat mir sehr gut gefallen. Dazu gibt’s demnächst einen eigenen Artikel.

Polarwölfe

Polarwölfe

Zwischen Zoo und Stadtwald befindet sich dann noch ein ganz netter Weg, der einen Lehrpfad über Vögel und Nistkästen darstellt sowie einen Tastpfad mit Boxen, in die man hereingreifen kann und einen Barfußpfad, der allerdings derzeit nicht in Betrieb ist. Am Wald wurde eine Dohlenkolonie eingerichtet und die Tiere fliegen natürlich überall im Zoo herum. In der Nähe liegt auch ein relativ großes Polarwolf-Gehege.

Zebrafinken

Zebrafinken

Nach etlichen Raubvögeln, Diamanttäubchen und Zebrafinken erreichte ich eines der Highlights des Zoos, das Südamerika-Haus, in dem Weißbüscheläffchen frei herumspringen. Dazu kommt demnächst ein Extra-Artikel. Ich verbrachte bestimmt eine Dreiviertelstunde in der tropischen Wärme und beobachtete die kleine Gesellen, die übrigens kein bisschen scheu sind.

Am hinteren Rand des Zoos liegt eine Wiese, auf der zweimal wöchentlich die Zoo-Show stattfindet, auch dazu demnächst mehr. Hier ist ein auch ein großer Spielplatz zu finden sowie ein Imbiss. Nebenan befindet sich ein großer Schau-Bauernhof. Ein begehbares Ackerbürgerhaus, viele viele alte Bauerngeräte, mehr Hühner und Ziegen, ein Storchenpaar – auch dazu lest ihr hier bald mehr.

Lisztaffe

Lisztaffe

Anschließend besuchte ich die Liszt-Affen, die Schimpansen, die Löwen, den syrischen Braunbär, das Ozelot, den Luchs, das Stinktier und die Waschbären und ein großes Damwildgehege. Natürlich habe ich nun nicht alle Tiere erwähnt, aber der Zoo ist auch nicht riesig.

Er bietet eine Vielzahl an Stellen, an denen man einfach nett im Grünen sitzen kann. Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene 5 EUR, da kann man wirklich nicht meckern. Wer gerne Zoos besucht, sollte den in Stralsund auf jeden Fall mit auf seine Liste setzen – es ist noch nicht alles ideal, aber vieles wurde sehr liebevoll gestaltet und es gibt genug interessante Tiere und Einrichtungen, auch für Kinder. Übrigens dürfen auch Hunde mit hinein.

Luchs

Luchs

Öffnungszeiten:
Oktober – Februar  9:00 Uhr – 16:00 Uhr
März – September 9:00 Uhr – 18.30 Uhr

Preise:
Erwachsene 5,00 EUR
Kinder 3,00 EUR
Im Winter ist es billiger, außerdem gibt es zahlreiche Sondertarife

Eingang:
Grünhufer Bogen
18437 Stralsund


Website des Stralsunder Zoos *klick*

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Überall kann man jetzt Schwäne brüten sehen. Am Fühlinger See habe ich allerdings etwas besonders hübsches beobachten können, dort “graste” ein Schwan das frische grüne Laub der Hängeweide ab. Lecker!

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