Posts Tagged “Afrika”

Klippspringer im Zoo Rotterdam

Klippspringer im Zoo Rotterdam

Darf ich vorstellen? Dies ist ein Klippspringer. Ich traf ihn im letzten Sommer im Zoo von Rotterdam. Dort gibt es ein ganzes Afrika-Haus, in dem allerhand Tiere leben, die man nicht so gut kennt, z. B. auch der Klippschliefer.

Klippspringer haben eine Schulterhöhe von knapp 60 Zentimeter, fressen ausschließlich Pflanzen, besonders gerne Sukkulenten, die sie mit genügend Wasser versorgen, so dass diese Tiere nie trinken müssen.

Die Böckchen haben Hörner, die Weibchen nicht; nur bei den ganz im Norden vorkommenden Klippspringern sind auch die Weibchen gehörnt. Die Tiere stehen auf den Spitzen ihrer Hufe und sehen damit ein bisschen wie Ballerinas aus. Wie viele Huftiere können sie hervorragend in felsigem Gelände herumklettern und springen – aus dem Stand schaffen Klippspringer bis zu 8 Metern und haben damit ihren Namen redlich verdient.

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Baustelle für das Hippodom zwischen Madagaskar-Haus und Restaurant

Baustelle für das Hippodom zwischen Madagaskar-Haus und Restaurant

Am letzten Donnerstag, dem 23. April 2009, fand die Grundsteinlegung für das Hippodom statt. Das Hippodom (nicht HippodRom!) wird das neue Zuhause für die Nilpferde, aber auch für Krokodile, Sitatungaantilopen (die bisher etwas versteckt stehen) und einige neue Tiere, z. B. sollen Rüsselspringer angeschafft werden. Der Bau wird aus viel Glas bestehen, 50 mal 60 Meter groß sein und den Besuchern ermöglichen, Krokodilen und Nilpferden beim schwimmen zuzusehen. Eine 750 Quadratmeter große Außenanlage ergänzt das Gebäude.

Noch im letzten Jahr war die Finanzierung nicht klar, aber nachdem u. a. das Energieversorgungsunternehmen RheinEnergie mit 1,5 Millionen Euro einsprang, konnte der Bau vor einigen Monaten begonnen werden.

RheinEnergie spendiert dabei auch einen Lehrpfad, in dem Zoobesucher sich über die Wasseraufbereitung und andere Details der Versorgung informieren können. Aber es geht dort nicht nur um den Zoo, sonder auch um allgemeine Informationen zu den Themen Wasserkraft, Weltenergieverbrauch oder Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht.  Für das Hippodom wurde ein Konzept entwickelt, in dem das Wasser so gefiltert wird, dass es nur noch etwa zehn Mal pro Jahr ausgetauscht werden muss. Auch die Beheizung wird durch Fernwärme vom Kölner Energieversorger übernommen.

Direktor Theo Pagel, sein Vorstandskollege Christopher Landsberg, Projektleiter Wolf Brass, Aufsichtsrats-Chef Walter Grau, Fördervereinsvorsitzender Klaus Josef Maus, RheinEnergie-Vorstand Dieter Hassel und  Oberbürgermeister Fritz Schramma legten am Donnerstag den Grundstein für das Hippodom.

Wenn alles klappt – und gute Wünsche dafür wurden von allen Anwesenden geäußert – wird das Hippodom im Frühsommer 2010 fertig. In diesem Jahr feiert der Kölner Zoo dann sein 150jähriges Jubiläum.

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