Posts Tagged “Allwetterzoo Münster”

Nasenbär in Münsterhttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/nasenbaer.jpg 484w" sizes="(max-width: 322px) 100vw, 322px" />

Nasenbär in Münster

Diese sehr niedlichen Nasenbärchen leben gleich im Eingangsbereich des Allwetterzoos. Dort wuseln ca. zehn von ihnen herum. Ihre Nase ähnelt ein ganz kleines bisschen Schweinenasen, und so ähnlich setzen sie sie auch ein, sie wühlen damit herum und suchen etwas leckeres zu essen. Die Nase kann auch bis zu 60 ° in jede Richtung gedreht werden. Achtet mal auf die Füßchen – daran sieht man, dass es sich tatsächlich um Kleinbären handelt: Es sind Bärentatzen, nur eben sehr klein. :-) Sie sind somit mit den Waschbären verwandt. Bären laufen, wie die Menschen, auf den Fußsohlen, während viele andere Tiere ja „auf den Zehen“ gehen, z. B. die Paarhufer, zu denen Schweine, Rinder, Schafe und Giraffen gehören. Aber auch Katzen und Hunde gehen auf den Zehen.

Nasenbären liebe ich, seit ich mal bei Vox in „Wildes Wohnzimmer“ gesehen habe, wie ein junger Mann ein Nasenbärbaby aufgezogen hat. Gott, war das niedlich.

Aber eigentlich leben sie nicht in deutschen Wohnzimmern ;-) – sie stammen aus Südamerika, wo man sie meistens in Wäldern antrifft, aber auch am Rand von Wüsten. Sie sind Allesfresser, fressen aber am liebsten Fleisch. In Gefangenschaft können sie etwa 15 Jahre alt werden, in freier Natur werden es selten mehr als acht.

Nasenbären sind tagsüber aktiv – allerdings sollte man sie im Zoo nicht allzu früh besuchen, dann sind einige von ihnen doch noch sehr verschlafen.

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Der Allwetterzoo Münster hat sich ein besonderes Schmankerl ausgedacht: Die Besucher können selbst Elefanten füttern. Das ist natürlich der Hammer! Da können Kinder und Erwachsene gar nicht schnell genug herbeirennen! Gegen eine kleine Spende, die an Umweltschutzprojekte in Asien geht, darf man sich aus Kübeln mit Möhren, Gurken und Brot bedienen. Drei der Elefanten haben sich derweil so aufgestellt, dass sie mit ihren Rüsseln bis zu den Besuchern reichen können. Mehrere Tierpfleger passen auf, dass Menschen und Elefanten sich gegenseitig nichts tun.

Es ist faszinierend, den Elefantenrüssel einmal so aus der Nähe anschauen zu können. Man legt ja seine Futtergaben sozusagen auf die Nasenlöcher. Die Haut ist ganz rau und ziemlich hart und überall wachsen recht lange Haare. Der Elefant wartet geduldig, bis man drei oder vier Gemüsestückchen so platziert hat, dass er mit einem Griff alles ins Maul schieben kann und dann legt er den Rüssel anderen Zuschauern hin. Ein großer Spaß und eine tolle Idee!

Elefanten füttern macht Kindern und Erwachsenen Spaßhttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/muenster-ele-02-350x254.jpg 350w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/muenster-ele-02.jpg 700w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" />

Elefanten füttern macht Kindern und Erwachsenen Spaß

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Bei den Münsteraner Gorillas gab es Nachwuchs. Gorillaweibchen Gana brachte Anfang August ein kleines Mädchen zur Welt. Ich weiß, man soll nicht auf Äußerlichkeiten achten, aber hat die Kleine nicht eine unglaubliche Frisur??

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Im September habe ich zweieinhalb Wochen in Münster verbracht (wundervolle Stadt!) und dabei auch zwei Mal den Allwetterzoo besucht.

Hier der Link zu einem Artikel, den ich für den mitkid.de-Blog geschrieben habe:
http://blog.mitkid.de/der-allwetterzoo-in-muenster/

Hier möchte ich Euch mit mehr Bildern einzelne Tiere näher beschreiben. Die ersten sind meine geliebten Lemuren. In Münster gibt es seit etlichen Jahren (acht?) eine eigene Insel für Kattas, auf der sie frei herumlaufen können. Dabei kann man den kleinen Madegassen ganz nah kommen, auch wenn sie etwas zurückhaltender sind als z. B. die roten Varis im Gelsenkirchener ZOOM.

Bei beiden Zoobesuchen habe ich viel Zeit bei den possierlichen Kattas verbracht, die übrigens wie viele Lemuren in einer matriarchalisch strukturierten Gesellschaft leben. Besonders haben mich die Lautäußerungen beeindruckt: Mal klingen die Kattas wie maunzende Kätzchen, mal rufen sie guttural „wok, wok!“ Da dieses Jahr Drillinge geboren wurden, haben Besucher die Gelegenheit, auch halbwüchsige Kattas anzuschauen, die viel neugieriger sind als ihre älteren Genossen und dann auch mal direkt vor der Nase der Menschen herumturnen, um sie besser betrachten zu können.

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