Posts Tagged “Bär”

Ich habe in meinem Archiv gekramt und noch Bilder aus dem ZOOM in Gelsenkirchen gefunden. Dort gaben die Bären (ich glaube, es wären die Kodiak-Bären?!) eine interessante Vorstellung. Leider kann ich nicht beurteilen, wie ernst das Gerangel war. Seht selbst:

Auf dem letzten Bild sehr ihr, wie die Anlagen in Gelsenkirchen insgesamt sind: relativ groß und für die Zuschauer nicht immer gut einsehbar – so haben die Bären auch Privatsphäre.

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Der Rote Panda besitzt mehrere Namen (siehe Titel) und ist tatsächlich mit dem Großen Panda verwandt, obwohl sie sich nicht sehr ähnlich sehen. Zwar schlafen sie beide gern und fressen Bambus, aber sonst sind sie recht unterschiedlich. Große Pandas sind eher behäbig, während zumindest unser Roter Panda in Köln gern hektisch durch sein Gehege rennt. Hier bin ich ihm mit der Kamera gefolgt, wie er erst unten herum rannte und dann durch die Bäume kletterte.

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Der Kragenbär aus dem Kölner Zoo ist tothttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/06/kragenbar-650x658.jpg 650w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/06/kragenbar.jpg 700w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />

Der Kragenbär aus dem Kölner Zoo ist tot

Schon beim letzten Besuch im Zoo war der Kragenbär nicht zu sehen. Das war mir nicht weiter aufgefallen, weil er sowieso meist nur bei schönem Wetter draußen ist. Gestern allerdings rannte ein Malaienbär in seinem Gehege herum. Erst ganz gegen Ende meines Zoobesuchs fand ich eine nette Tierpflegerin, die mir Auskunft geben konnte: Der Kragenbär ist gestorben. Er war Epileptiker und musste Medikamente deswegen nehmen. Neulich bekam er einen so schweren Anfall, dass er anschließend ins Koma fiel und nicht gerettet werden konnte. Er war auch schon sehr alt.

Ich musste sehr mit den Tränen kämpfen – schließlich habe ich ihn besonders in mein Herz geschlossen. Er war bestimmt eines der am wenigsten „schönen“ Tiere im Zoo mit seinem verknitterten Gesicht und seinen O-Beinen. Ich will auch nicht, dass die Tiere ewig leben – im Zoo wird ihre natürliche Lebensspanne ja schon enorm verlängert, gerade bei einem kranken Tier, das ohne Medikamente wahrscheinlich längst gestorben wäre. Auch finde ich, dass gerade Bären es im Zoo und speziell im Kölner Zoo nicht besonders gut haben – die Gehege sind doch sehr alt und recht klein und überhaupt: Tiere, die wie Bären so viel herumwandern sind sicher in Freiheit glücklicher.

Aber der alte Kragenbär hatte Charakter und was ich in meinem ersten Artikel über ihn geschrieben habe, ist gar nicht nur im Spaß gemeint. Sein „mangelnder Sinn für Eleganz“ hat mir wirklich gefallen – an ihm sah man gut, dass Schönheit nicht das Maß aller Dinge ist – wenn man bereit ist, auch andere Dinge zu sehen. Mindestens einmal habe ich Zoo-Besucher gehört, die sagten: „Ist der hässlich! Lass uns weitergehen.“ Aber andere blieben stehen und haben geguckt und fanden ihn charmant und eigenwillig und einzigartig.

Ich freue mich jedenfalls SEHR, dass ich ihn noch kennengelernt habe und dass er in diesem Frühjahr noch einige schöne Tage draußen hatte, denn sein Sonnenbad und auch das Plantschen in seinem Wassergraben hat er offensichtlich genossen.

Im Frühjahr hatte er offensichtlich Spaß am Bad in Wasser und Sonnehttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/06/kragenbar2-350x259.jpg 350w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/06/kragenbar2.jpg 800w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" />

Im Frühjahr hatte er offensichtlich Spaß am Bad in Wasser und Sonne

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Heute morgen sprang im Berliner Zoo eine wohl geistig verwirrte 32jährige Frau ins Wasser zu den Eisbären. Einige der rund 50 Zuschauer, die auf die Fütterung warteten, riefen um Hilfe. Mehrere Tierpfleger lenkten die Bären ab und hielten sie mit Stangen von der Frau fern, während sie Rettungsversuche unternahmen. Die Berlinerin konnte gerettet werden, hatte aber vom Angriff eines Eisbären einige Bisswunden an Armen und Beinen. Es besteht keine Lebensgefahr.

Mehr dazu in der Berliner Morgenpost:
http://www.morgenpost.de/berlin/article1071344

In Köln haben wir seit vielen Jahren keine Eisbären mehr, daher illustriere ich den Artikel mit einem Grizzly

In Köln haben wir seit vielen Jahren keine Eisbären mehr, daher illustriere ich den Artikel mit einem Grizzly

Dort wird auch erwähnt, dass ein Mann im letzten Dezember den berühmten Eisbären Knut in seiner Anlage besuchen wollte. Dem Mann ist nichts passiert, scheinbar konnte der Pfleger den Bären rechtzeitig in einen anderen Bereich des Geheges sperren.

Was mich sehr bei der Berichterstattung wundert, ist, dass mehrmals betont wird, dass Knut nicht der angreifende Bär war. Befürchtet man, dass das Interesse an dem Publikumsliebling nachlässt, wenn er sich ganz normal eisbärig verhält?

In anderen Blogs habe ich gelesen, dass die Gehege von Knut und Flocke in ihren jeweiligen Zoos immer sehr gut besucht sind, während bei den anderen Eisbären viel weniger los ist. Das wundert mich wirklich. Klar, dass man Eisbärenbabies besonders gerne anschaut, die sind ja – ebenso wie alle anderen Bärenjungen – sehr niedlich. Aber jetzt, wo die zwei erwachsen sind?! Menschen sind doch sehr merkwürdig, auch wenn sie nicht geistig verwirrt sind…

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