Posts Tagged “Bären”

Eigentlich gehe ich an den Malaienbären immer recht schnell vorbei und finde sie nicht so schön und interessant. Man kann ja auch nicht alle Tiere gleich mögen. Aber dieser da hat heute meine Aufmerksamkeit erregt. Auf den Bildern kann man schön sehen, wie er den Ast zerlegt – im Holz suchen sie nach kleinen Käfern und Larven. Das letzte zeigt die tollen Bärentatzen – mit den enormen Krallen, mit denen sie ebenfalls Äste und Baumstämme zerlegen.

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Nasenbär in Münster

Nasenbär in Münster

Diese sehr niedlichen Nasenbärchen leben gleich im Eingangsbereich des Allwetterzoos. Dort wuseln ca. zehn von ihnen herum. Ihre Nase ähnelt ein ganz kleines bisschen Schweinenasen, und so ähnlich setzen sie sie auch ein, sie wühlen damit herum und suchen etwas leckeres zu essen. Die Nase kann auch bis zu 60 ° in jede Richtung gedreht werden. Achtet mal auf die Füßchen – daran sieht man, dass es sich tatsächlich um Kleinbären handelt: Es sind Bärentatzen, nur eben sehr klein. :-) Sie sind somit mit den Waschbären verwandt. Bären laufen, wie die Menschen, auf den Fußsohlen, während viele andere Tiere ja “auf den Zehen” gehen, z. B. die Paarhufer, zu denen Schweine, Rinder, Schafe und Giraffen gehören. Aber auch Katzen und Hunde gehen auf den Zehen.

Nasenbären liebe ich, seit ich mal bei Vox in “Wildes Wohnzimmer” gesehen habe, wie ein junger Mann ein Nasenbärbaby aufgezogen hat. Gott, war das niedlich.

Nasenbären haben immer Hunger

Nasenbären haben immer Hunger

Aber eigentlich leben sie nicht in deutschen Wohnzimmern ;-) – sie stammen aus Südamerika, wo man sie meistens in Wäldern antrifft, aber auch am Rand von Wüsten. Sie sind Allesfresser, fressen aber am liebsten Fleisch. In Gefangenschaft können sie etwa 15 Jahre alt werden, in freier Natur werden es selten mehr als acht.

Nasenbären sind tagsüber aktiv – allerdings sollte man sie im Zoo nicht allzu früh besuchen, dann sind einige von ihnen doch noch sehr verschlafen.

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Den Kragenbär habe ich lieb. Warum? Ich habe noch nie gesehen, dass er eine hektische Bewegung macht. Kennengelernt habe ich ihn in der ersten Frühlingssonne; da lag er auf dem Rücken und ließ sich den Bauch bescheinen. Mir wurde unheimlich wohlig müde, als ich ihn so sah und ich hätte mir gut vorstellen können, auch so dazuliegen. Bei meinem zweiten Zoobesuch lag er wieder ganz ähnlich, diesmal den Kopf auf einen Baumstamm gebettet. Irgendwann später habe ich ihn dann auch mal in Bewegung kennengelernt. Er ist sehr sehr langsam (wohl auch schon älter und geprägt vom langweiligen Zooleben).

Aber nun, im richtigen Frühling wird er wach. Und geht schwimmen. Und wie alles, was er tut, dauert das lange. :-)

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