Posts Tagged “Elefantenpark”

Hier sind zwei der älteren Kinder beim Spiel. Es ist toll, dass wir hier in Köln so eine große Gruppe mit vielen jungen Tieren haben, die sich gut miteinander beschäftigen können. Damit endet die Elefantenwoche im ZooBlog.

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Unser jüngster Elefant ist Khin Yadanar Min. Er hält sich ganz viel bei der Mama auf und lernt von ihr, aber er spielt auch mit den älteren Kindern.

Hier war er bei der Nachmittagsfütterung ein bisschen verzweifelt – er war einfach zu klein, um an die leckeren Äpfel im Wasser zu kommen, aber schließlich hat er doch einen erwischt, nachdem er den Rüssel gaaanz lang gemacht hat.

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Elefanten bewerfen sich gern mit Heu, Sand, Lehm und sie baden gern. All das ist ganz wichtig für die Pflege ihrer Haut, die zwar dick und rauh aber dennoch empfindlich ist.

Bei den Elefantenkindern kann man allerdings nicht so recht erkennen, wo die Pflege aufhört und das Spielen anfängt. Genau wie Menschenkinder können sie auch stundenlang im Schlamm herummatschen. :-)

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In Köln haben wir ja eines der schönsten, größten und artgerechtesten Elefantengehege Europas. Ich habe schon öfter darüber geschrieben.

Diese Woche zeige ich euch, was bei unseren Elefanten so los ist – da gibt es nämlich fast immer Motive für mich.

Den Anfang macht diese hübsche Elefantenkolonne:

Die Bewohner des Kölner Elefantenparks

Die Bewohner des Kölner Elefantenparks

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Wie kommt man nur mit dem kurzen Rüsselchen bis ins Wasser?

Wie kommt man nur mit dem kurzen Rüsselchen bis ins Wasser?

Ich habe den kleinen Khin Yadanar Min mittlerweile mehrmals gesehen und bin sehr begeistert von ihm. Nicht nur ist er einfach winzig klein (im Vergleich zu den “großen” Kindern und vor allem zu den erwachsenen Elefanten), er ist auch unglaublich niedlich. Eifrig bemüht er sich, seiner Mutter und den anderen Elefanten alles nachzutun.

Als Mama einmal Zweige fraß, wollte er das auch. Das Problem (abgesehen davon, dass er wohl noch ausschließlich Muttermilch zu sich nimmt, oder?) war, dass er zwar den Zweig im Rüssel hatte und den auch ins Maul schob, aber dann hatte er den Rüssel im Maul und dann?? Auch beim Wasser trinken hat er ein ähnliches Problem. Hat er sein Mini-Rüsselchen mal lang genug ausgestreckt, um auch bis zum Wasser zu reichen und etwas von dem kühlen Nass eingesogen, dann stopft er anschließend eine Rüsselschlinge ins Maul und das Wasser tropft von da aus überall hin… Naja, er hat ja noch Zeit das zu üben.

Überaus entzückend ist es auch, wenn er sich mit etwas beschäftigt hat und dabei nicht bemerkt hat, dass Mama inzwischen weiter gegangen ist. Sobald es ihm auffällt, galoppiert er ganz eilig zu ihr. Galoppierende Elefanten sieht man wirklich nur in diesem Alter. Selbst Marlar, die sich auch gern rennend austobt, hat nicht mehr diesen hoppelnden Laufstil.

Der kleine Khin Yadanar Min im Kreis seiner weiblichen Verwandten

Der kleine Khin Yadanar Min im Kreis seiner weiblichen Verwandten

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Unsere Elefantenkinder im Kölner Zoo sind ja jetzt alle schon zwei oder drei Jahre alt, da war es Zeit, dass sich Nachwuchs einstellte. In der Nacht vom 26.7. auf den 27.7. hat die 14-jährige Elefantendame Aye Shan May den kleinen Khin Yadanar Min auf die Welt gebracht.

Zwischen den Rüsseln und Vorderbeinen der Großen liegt der Kleine und schläft

Zwischen den Rüsseln und Vorderbeinen der Großen liegt der Kleine und schläft (auf das Bild klicken, dann wird's größer)

Anfang der Woche wollte ich mir den Kleinen auch mal ansehen und traute mich trotz Ferien und Sonnenschein in den Zoo, was hart bestraft wurde. Es war rappelvoll (wie nicht anders zu erwarten) und abgesehen von einer kleinen Pause bei dem badenden Grizzly stürzte ich fast ohne stehenzubleiben Richtung Elefantenpark.

Naja gut, einmal machte ich Halt bei dem ohrenbetäubenden Gebrüll, das aus dem Gehege der Rotbauchtamarine drang. Wer Rotbauchtamarine kennt, weiß, dass sie ein hohes Zirpen von sich geben. Der Krach stammte von zwei Brüllaffen, die man ausquartiert hatte (weil sie solch ein Geschrei machen?) und die gemeinsam ihrem Namen alle Ehre machten.

Ok, weiter zum Elefantenpark. Die ganze Gruppe war drinnen – wahrscheinlich soll der Kleine noch nicht so oft raus. Das geht in Köln, denn drinnen haben sie ja etwa so viel Platz wie “normale” Zoo-Elefanten sonst im gesamten Gehege. Natürlich waren alle Aussichtsplattformen rappelvoll. Nach geraumer Zeit konnte ich mir einen Platz vorn ergattern und sah dann den kleinen Elefanten in einem Heuhaufen liegen. Offensichtlich war er SEHR müde, denn er regte sich nicht. Er sah trotzdem niedlich aus, aber weil auch viele andere Menschen gern einen Blick erhaschen wollten, verließ ich das Elefantenhaus und schmiedete den tollen Plan, gegen 17 Uhr, eine Stunde vor Schluss, nochmal wiederzukommen. Bis dahin leert sich der Zoo immer sehr.

Die großen Bambuslemuren waren genauso müde

Die großen Bambuslemuren waren genauso müde

Weiter zu den Nilpferden, bei denen ich zusehen durfte, wie Albert aus dem Wasser auftauchte, um seine Damen zu bekoten und dann wieder im kühlen Nass zu verschwinden. So sind sie, die Nilpferde. Vielleicht werden sie aktiver, wenn sie im Hippodom mehr Platz und mehr zu tun haben…

Danach verbrachte ich eine geruhsame Dreiviertelstunde bei den Lemuren, schaute den Bambuslemuren beim Schlafen zu (die sind einfach wahnsinnig niedlich!!), den Roten Varis beim Fressen und Toben und freute mich über kurze Gastauftritte der Gürtelvaris und Rotbauchmakis.

Und wieder zurück zu den Elefanten. Tatsächlich, etwas leerer war es bei ihnen. Ich kämpfte mich nach vorne, suchte und tatsächlich, da war er: Er lag jetzt in einem gemischen Stroh- und Heuhaufen etwas weiter hinten und schlief. *seufz* So sind Säuglinge halt… Nun wollte ich ausharren, bis das Haus zugemacht wird, denn irgendwann musste er doch auch mal wieder wach werden… Zwei große Elefantinnen standen die meiste Zeit bei ihm, von denen ihn die eine immer mal mit dem Fuß einen halben Meter weiter schob, wenn sie an das Heu heranwollte. Nach einer Weile erschienen an den Gitten zwei Pfleger, die freudig von den meisten Elefanten begrüßt wurden, offensichtlich hatten sie Leckerlis dabei und waren zu Rüsselkraul-Aktionen bereit. Khin Yadanar Min und seine Bewacherinnen allerdings rührten sich nicht von der Stelle. Gegen 17:45 Uhr dann stand er auf – allerdings war er zu diesem Zeitpunkt von ungefähr fünf erwachsenen Elefanten umgeben, was bedeutete: Man sah gar nichts. Und eine Minute später schallte eine laute Stimme durch das Gebäude: “Das Elefantenhaus wird jetzt geschlossen!”

Tja. So war das. Da muss ich wohl bald wieder gucken, spätestens wenn die Ferien vorbei sind.

Ihr könnt derweil beim Kölner Stadt-Anzeiger ein paar Bilder angucken, die beweisen, dass er manchmal auch wach ist:
http://www.ksta.de/html/fotolines/1247853628840/rahmen.shtml?1

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