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Neue Lernstationen: Viel Energie, um Blut ins Giraffenhirn zu pumpenhttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/neue-lernstationen-01.jpg 488w" sizes="(max-width: 325px) 100vw, 325px" />

Neue Lernstationen: Viel Energie, um Blut ins Giraffenhirn zu pumpen

Überall im Zoo stehen jetzt neue Lernstationen herum, auf denen man nicht nur etwas über die Tiere lesen kann – übrigens geht es immer um Energie, der Bezug zur Rheinenergie, die ja den Bau des Hippodoms sponsert, ist klar – sondern oft auch kleine Versuche  machen kann.

Da erfährt man, dass Erdmännchen nachts ihre Körpertemperatur um ein Grad senken und dann morgens Sonne „tanken“, um sich wieder aufzuwärmen. Und dass auch die Heizung, um ein Grad gesenkt, deutlich weniger Gas oder Öl verbraucht. Oder dass ein Gepard bei seinen sagenhaften Geschwindigkeiten wesentlich mehr Energie verbraucht als ein Bär beim gemütlichen Vorankommen. Oder dass ein Flamingo weniger Wärme verliert, indem er nur auf einem nackten Bein steht, das nicht durch Federn isoliert ist, während der Marabu extra über die Beine kühlt. Oder dass der Giraffenkörper enorm viel leistet, indem der Kreislauf Blut in den hoch gelegenen Kopf pumpt.

Diese Stationen werden nicht nur von den Kindern gut angenommen, die allerdings auch an den reinen Informationstafeln herumzerren und das interaktive Element suchen, sondern auch von allen anderen Zoobesuchern.

Jung und Alt interessiert sich für die neuen Stationenhttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/neue-lernstationen-02-350x237.jpg 350w, http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/10/neue-lernstationen-02.jpg 700w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" />

Jung und Alt interessiert sich für die neuen Stationen

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Wer sich ein bisschen mit seinen Kindern beschäftigen mag, muss sich keine Sorgen machen, dass sie sich im Zoo langweilen. Zwar haben wir in Köln nicht mehrere phantastische Spielplätze, aber man bemüht sich – erfolgreich – Kindern, ihrer Entdeckungslust und ihrem Bewegungsdrang entgegenzukommen.

Wie in fast allen Zoos kann am Eingang für etwas ältere Kinder Material für eine Zoo-Rallye abgeholt werden. Schon spezieller ist die Möglichkeit, für 5 EUR einen Bollerwagen auszuleihen, in dem Kinder, Jacken, Picknickzeug, Kameras usw. transportiert werden können.

Überall im Gelände verteilt sind kleine Stationen, in denen Kinder sich mit den Zoo-Tieren vergleichen können.

Das sind nicht alle Stationen dieser Art – man kann auch eine Elefantentransportkiste bewundern, schauen, wie groß eine Giraffe bei der Geburt ist, eine Münze prägen lassen, über schicke Rollspardosen Geld für diverse Zwecke spenden und noch einiges mehr.

Seit April sind die Kiosks und Eiswagen wieder geöffnet, so dass überall Würstchen, Brezeln, Eis und Getränke gekauft werden können. Im Restaurant am Haupteingang und dem Imbiss bei den Seelöwen gibts auch Pommes und andere Snacks. Wer etwas gesündere Kost bevorzugt, sollte sich etwas von zu Hause mitbringen – überall findet Ihr Bänke und Biergartengarnituren, wo man ein Picknick machen kann.

Leider verkauft der Zoo nur noch Eintrittskarten für das Aquarium (mit Terrarium und Insektarium) und den Zoo gemeinsam. Das ist mit kleineren Kindern kaum zu schaffen. Ich rate Kölnern dringend, eine Jahreskarte zu kaufen. Dann kann man mal für eine Stunde oder zwei in den Zoo gehen und ggf. nur auf dem Spielplatz toben, oder nur das Lieblingstier besuchen oder einen Regennachmittag im Aquarium verbringen, statt generalstabsmäßig einen ganzen Tag verplanen zu müssen und sich wohlmöglich nachher zu ärgern, dass man doch etwas wichtiges nicht mehr geschafft hat.

Viel Spaß im Zoo! :-)

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