Posts Tagged “Krokodile”

Nun habe ich endlich auch mal unser schönes neues Hippodom besucht, das seit Ende Mai den Besuchern offen steht. Darin wohnen einige Vögel, die Flughunde, Rüsselspringer, natürlich die Flusspferde und Nilkrokodile.

Ich finde es sehr gelungen, und natürlich ist es toll, den Flusspferden und Krokos beim Schwimmen zusehen zu können – wenn sie denn schwimmen. Die Krokodile liegen ja gern regungslos neben- und übereinander. Auch die Flusspferde hielten ein kuscheliges Nickerchen als ich da war. Leider hat man nur an einer Stelle die Möglichkeit, von oben auf die Nilpferde zu gucken, und dieser Ausguck ist sehr klein. Auch der Bereich vor dem Liegeplatz der Krokodile ist recht eingeschränkt. Aber insgesamt ist es ein sehr schönes und interessant angelegtes Haus.

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Baustelle für das Hippodom zwischen Madagaskar-Haus und Restauranthttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/04/baustellen-dsc02135.jpg 525w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />

Baustelle für das Hippodom zwischen Madagaskar-Haus und Restaurant

Am letzten Donnerstag, dem 23. April 2009, fand die Grundsteinlegung für das Hippodom statt. Das Hippodom (nicht HippodRom!) wird das neue Zuhause für die Nilpferde, aber auch für Krokodile, Sitatungaantilopen (die bisher etwas versteckt stehen) und einige neue Tiere, z. B. sollen Rüsselspringer angeschafft werden. Der Bau wird aus viel Glas bestehen, 50 mal 60 Meter groß sein und den Besuchern ermöglichen, Krokodilen und Nilpferden beim schwimmen zuzusehen. Eine 750 Quadratmeter große Außenanlage ergänzt das Gebäude.

Noch im letzten Jahr war die Finanzierung nicht klar, aber nachdem u. a. das Energieversorgungsunternehmen RheinEnergie mit 1,5 Millionen Euro einsprang, konnte der Bau vor einigen Monaten begonnen werden.

RheinEnergie spendiert dabei auch einen Lehrpfad, in dem Zoobesucher sich über die Wasseraufbereitung und andere Details der Versorgung informieren können. Aber es geht dort nicht nur um den Zoo, sonder auch um allgemeine Informationen zu den Themen Wasserkraft, Weltenergieverbrauch oder Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht.  Für das Hippodom wurde ein Konzept entwickelt, in dem das Wasser so gefiltert wird, dass es nur noch etwa zehn Mal pro Jahr ausgetauscht werden muss. Auch die Beheizung wird durch Fernwärme vom Kölner Energieversorger übernommen.

Direktor Theo Pagel, sein Vorstandskollege Christopher Landsberg, Projektleiter Wolf Brass, Aufsichtsrats-Chef Walter Grau, Fördervereinsvorsitzender Klaus Josef Maus, RheinEnergie-Vorstand Dieter Hassel und  Oberbürgermeister Fritz Schramma legten am Donnerstag den Grundstein für das Hippodom.

Wenn alles klappt – und gute Wünsche dafür wurden von allen Anwesenden geäußert – wird das Hippodom im Frühsommer 2010 fertig. In diesem Jahr feiert der Kölner Zoo dann sein 150jähriges Jubiläum.

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