Posts Tagged “Lemuren”

Setzt euch mit einem Klick für das Duke Lemur Center ein

Setzt euch mit einem Klick für das Duke Lemur Center ein

Pepsi veranstaltet eine Aktion, bei der Geld für gute Zwecke gestiftet wird. Das Duke Lemur Center in den USA, das sich für den Erhalt der Lemuren auf Madagaskar einsetzt, nimmt teil. Wenn Ihr auch dazu beitragen wollt, dass Lemuren außerhalb von Madagaskar weiter gezüchtet werden und gleichzeitig auf Madagaskar geforscht und Umweltschutz betrieben wird, dann tragt doch auch mit einem Klick dazu bei, dass das Duke Lemur Center 50.000 $ von Pepsi bekommt. Allerdings muss man sich dafür einloggen, darf dann aber auch mehrmals mitwählen, auch für unterschiedliche Projekte.

Hier könnt ihr eure Stimme abgeben: http://www.refresheverything.com/thepathtosavinglemurs

Und hier findet Ihr den Artikel aus dem Duke-Lemur-Center-Blog, in dem sie auf die Aktion hinweisen:
http://dukelemurcenter.blogspot.com/2010/02/you-can-help-save-lemurs.html

Dort könnt Ihr auch das hier verwendete Bild in groß anschauen.

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Unser Madagaskar-Haus ist einfach zu klein. Der Zoo tut, was er kann - es werden ja schon viel weniger Lemuren gehalten als früher und die Gehege wurden zusammengelegt. Trotzdem ist es zu klein - gerade die Roten Varis und die Gürtelvaris können ja wahnsinnig schnell springen, klettern und laufen und tun das auch, wenn sie Platz haben. Sie tun es sogar, wenn sie keinen Platz haben. Zwischendurch herrscht ein wildes Hin- und Herspringen, rauf und runter und wenn denn mal die Türchen in das winzige Außengehege aufgehen, dann springen sie auch schnell hinaus.

Nach dem Austoben oder Fressen kehrt dann wieder Ruhe ein.

Roter Vari, schon halb eingeschlafen

Roter Vari, schon halb eingeschlafen

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Blog des Duke Lemur Centers in den USA

Blog des Duke Lemur Centers in den USA

Als beinharter Lemuren-Fan lese ich mit Begeisterung den Blog des Duke Lemur Centers. Das Zentrum befindet sich in den USA, genauer gesagt in Durham, North Carolina. In einem größeren Waldgrundstück leben etwa 250 Tiere. Die meisten sind Lemuren (die nur auf Madagaskar vorkommen), es werden jedoch auch einige Loris aus Asien und Bushbabys aus Afrika gehalten.

Das Ziel des Duke Lemur Centers ist dabei die Erforschung dieser Tiere und die Unterstützung beim Schutz und der Arterhaltung. Was mir an dem Blog gut gefällt ist, dass hier verschiedene Mitarbeiter von ihrem Arbeitsalltag berichten. Auch wenn oft wissenschaftliche Themen transportiert werden, ist der Schreibstil immer sehr locker und angenehm zu lesen. Außerdem erdreisten sich selbst hochrangige Wissenschaftler, darauf hinzuweisen, wie “cute” die Tiere seien. ;-)

Der aktuelle Blogbeitrag erzählt übrigens von der schwierigen Reise, die neun Mausmakis aus Frankreich machen mussten, ehe sie im Duke Lemur Center ankamen, um dort bei der Forschung und Zucht zu helfen (die bisher in den USA lebenden Mausmakis sind nämlich mittlerweile zu alt, um noch Nachwuchs zu bekommen).

Link:  http://dukelemurcenter.blogspot.com/

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Gürtelvari

Gürtelvari

Ich war heute im Zoo, um meine neue Kamera auszuprobieren, die ich zu Weihnachten bekommen werde. Damit man sie aber noch rechtzeitig zurückschicken kann, falls etwas kaputt ist, darf ich sie schonmal auf Herz und Nieren prüfen. Wen es interessiert, es ist eine Bridge-Kamera von Sony, die HX1.

Natürlich war ich auch bei den Lemuren und dort habe ich zum ersten Mal schöne Bilder von den Gürtelvaris machen können, das ist eine Variante der Schwarzweißen Varis. Von Körperbau und Verhalten ähneln sie sehr den Roten Varis, die ich hier ja schon öfter vorgestellt habe. Man hat auch herausgefunden, dass Rote und Schwarzweiße Varis sich gegenseitig ganz gut verstehen können, was Schreie und andere Lautäußerungen angeht, obwohl sie auf Madagaskar in unterschiedlichen Regionen leben.

Der Allwetterzoo in Münster hält eine Gruppe Schwarzweißer Varis, die aber leider auf einer Insel leben, so dass man sie nie ganz aus der Nähe sieht. Mit meiner neuen Kamera allerdings müsste ich sie ganz gut heranzoomen können…

Gürtelvari, bereit zum Schlafen

Gürtelvari, bereit zum Schlafen

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Im September habe ich zweieinhalb Wochen in Münster verbracht (wundervolle Stadt!) und dabei auch zwei Mal den Allwetterzoo besucht.

Hier der Link zu einem Artikel, den ich für den mitkid.de-Blog geschrieben habe:
http://blog.mitkid.de/der-allwetterzoo-in-muenster/

Hier möchte ich Euch mit mehr Bildern einzelne Tiere näher beschreiben. Die ersten sind meine geliebten Lemuren. In Münster gibt es seit etlichen Jahren (acht?) eine eigene Insel für Kattas, auf der sie frei herumlaufen können. Dabei kann man den kleinen Madegassen ganz nah kommen, auch wenn sie etwas zurückhaltender sind als z. B. die roten Varis im Gelsenkirchener ZOOM.

Bei beiden Zoobesuchen habe ich viel Zeit bei den possierlichen Kattas verbracht, die übrigens wie viele Lemuren in einer matriarchalisch strukturierten Gesellschaft leben. Besonders haben mich die Lautäußerungen beeindruckt: Mal klingen die Kattas wie maunzende Kätzchen, mal rufen sie guttural “wok, wok!” Da dieses Jahr Drillinge geboren wurden, haben Besucher die Gelegenheit, auch halbwüchsige Kattas anzuschauen, die viel neugieriger sind als ihre älteren Genossen und dann auch mal direkt vor der Nase der Menschen herumturnen, um sie besser betrachten zu können.

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Roter Vari beim Nickerchen

Roter Vari beim Nickerchen

Wer vor 15 Uhr ins Madagaskar-Haus kommt, muss den Lemuren meistens beim Schlafen zusehen. Ich mache das gern. Vor allem, wenn man beim Schlafen so elegant aussieht und alle vier Pfoten so ordentlich zusammengelegt hat.

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Seit ich verstanden habe, dass es sinnvoll ist, erst gegen 15 Uhr bei den Lemuren vorbeizuschauen, treffe ich die entzückendsten der Zoo-Bewohner öfter wach an. Was ist das ein Getöse, die roten Varis (die, ehrlich gesagt, viel zu wenig Platz haben) toben durch ihr Gehege, ab und zu stimmen sie ein Geschrei an, das es in sich hat. Die Gürtelvaris laufen durch ihre Außentunnel zu den Käfigen. Die Sclaters Makis starren mit leuchtend blauen Augen die Zuschauer an. Die Rotbauchmakis laufen rein und wieder raus und wieder… Und auch die großen Bambuslemuren sind wach. Schnelle Bewegungen sind selten ihr Ding, aber ich gucke ihnen auch gern beim herumsitzen zu. Oder wenn sie sich putzen. Oder wenn sie essen. Seht selbst:

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Rotbauchmaki-Weibchen

Rotbauchmaki-Weibchen

Heute war ein Glückstag - ich habe sie gesehen. Die Rotbauchmakis waren nicht nur wach, nein, sie setzten sich auch dahin, wo ich sie fotografieren konnte. Sonst sind sie nämlich in ihrem Häuschen oder sie sitzen draußen, auf dem obersten Brett ihres Außenkäfigs. Dort blendet das Glas so brutal, dass man kaum mehr als einen schwarzen Fleck sieht.

Rotbauchmakis heißen sie, weil Männchen einen roten Bauch haben. Jungtiere und Weibchen haben dagegen einen weißen Bauch. Bei den Männchen ist die weiße Zeichnung um und unter den Augen ausgeprägter als bei den Weibchen.

Wie alle Lemuren leben sie auf Madagaskar. Dort findet man sie im Osten, im Hochland und in mittleren Höhenlagen. Sie leben in Familiengruppen von bis zu zehn Tieren, die von Weibchen angeführt werden. Paare bleiben normalerweise ein Leben lang zusammen - das kommt bei Lemuren sonst nicht so häufig vor. Sie fressen bevorzugt Früchte, sonst Blüten, Blätter, anderes Pflanzenmaterial und Insekten sowie Tausendfüßler, auf die sie spucken, ehe sie sie essen - das neutralisiert möglicherweise das Gift des Tieres.

Rotbauchmaki-Männchen

Rotbauchmaki-Männchen

Jungtiere kommen normalerweise im September oder Oktober zur Welt. Sie wiegen dann nur 60 bis 70 Gramm. Die Mutter trägt die maximal zwei Jungtiere zwei Wochen lang herum und säugt sie. Bis die Kleinen 5 Wochen alt sind, werden sie weiterhin gesäugt, aber beide Eltern kümmern sich um sie. Danach will die Mutter oft nichts mehr mit ihnen zu tun haben und der Vater versorgt die Jungtiere, bis sie etwa drei-einhalb Monate alt sind. Erwachsene Rotbauchmakis haben eine Kopf-Körper-Länge von etwa 40 Zentimetern und wiegen zwei bis drei Kilogramm.

Rotbauchmakis sind nicht ganz so akut bedroht wie andere Lemuren, denn sie kommen in fünf Nationalparks und sieben Schutzgebieten vor. Die Bestände werden auf wenige zehntausend Tiere geschätzt. Die Tiere wurden früher von der einheimischen Bevölkerung zum essen gefangen, außerdem waren sie für Tierversuche sehr beliebt. Heute leiden sie eher unter der Einschränkung ihrer Lebensgebiete.

Rotbauchmaki im Kölner Zoo

Rotbauchmaki im Kölner Zoo

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