Posts Tagged “Lemuren”

Es gibt einige Tiere im Zoo, die man nicht so oft sieht. Größtenteils handelt es sich dabei um nachtaktive Tiere. Manche sind aber auch kathemeral, d. h. sie sind ein paar Stunden wach, schlafen dann wieder einige Stunden, sind wieder wach usw. Ihnen ist es also egal, ob Tag oder Nacht ist. Dazu gehören z. B. viele Wieselartige aber auch die Rotbauchmakis.

Ringelschwanzmungo

Ringelschwanzmungo

Seit ich meine Jahreskarte habe (Ende März gekauft), war ich nun schon fast zehn Mal im Zoo. Dabei habe ich erst zweimal die Ringelschwanzmungos gesehen. Sie wohnen im Giraffenhaus mit Außengehege zum Madagaskar-Haus hin. Das passt auch, denn sie stammen ebenso wie die Lemuren aus Madagaskar.

Sie werden bis zu einem Kilo schwer und sind kleine Raubtiere. Außer Beutetieren (kleine Säuger, Amphibien, Insekten, Fischen) fressen sie auch Eier und Obst. Sie leben in kleinen Familienverbänden.

Der Kölner Zoo schreibt über seine Bewohner, dass sie zu den Mangusten gehören, ebenso ebenso wie die Indischen Mungos (die sogar Skorpione und giftige Schlangen erlegen) und die Erdmännchen. Laut Wikipedia betrachtet man  sie aber mittlerweile als eine Unterfamilie der Madagassischen Raubtiere (Eupleridae), die wiederum nahe Verwandte der Mangusten sind.

Comments 3 Kommentare »

Blogger Crosa von Facing my life hat einen kurzen Artikel über seinen Besuch im Kölner Zoo geschrieben und dabei unfassbar tolle Bilder von verschiedenen Lemuren gemacht – das ist echt schwierig, weil sie hinter Glas wohnen. Erwischt hat er dabei Gürtelvaris und Sclaters Makis (sowohl das schwarze Männchen als auch das cognac-farbene Weibchen). Außerdem hat er noch eine der Pflanzen, nämlich eine fleischfressende Kannenpflanze (glaube ich) fotografiert. Das Madagaskar-Haus mag ich auch gern, ich schreibe demnächst mal einen längeren Artikel darüber.

Hier der Artikel: http://www.facing-my-life.de/2009/04/08/die-naechste-station/

EDIT vom 09.04.09:

Mittlerweile ist im Blog auch Teil 2 des Zoobesuchs veröffentlicht worden, aber ich möchte meinen Lesern lieber alle Fotos bei Flickr ans Herz legen – da haben sich einige Tiere für Crosa ganz besonders ins Zeug gelegt, z. B. die Elefanten, mehr verrate ich hier nicht:

http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157616479202410/show/

Ich werde in den nächsten Tagen sicher noch einige Ordner bei Crosa als Diashows genießen – wow!

Comments 1 Kommentar »

Als ich letzte Woche zu den Lemuren, meinen Lieblingen, wollte, war das Madagaskar-Haus geschlossen – wegen Geburt! Ich schlich um das Haus und schaute allen Varis und anderen Lemuren zu, die draußen herumturnten, bis ich einen Pfleger erwischte, den ich befragen konnte. Bei den Roten Varis hatte es Nachwuchs gegeben, sagte er mir.

Baby des Roten Varis im Kölner Zoo

Baby des Roten Varis im Kölner Zoo

Also war ich gespannt auf den Moment, wenn das gemeine Volk auch den Mini-Vari bewundern durfte. Am Dienstag war ich dann im Haus, konnte aber nichts verdächtiges entdecken. Gestern dagegen war es endlich so weit. Die Vari-Mama war gleich im Käfig rechts neben dem Eingang untergebracht und ihr Nachwuchs saß neben ihr und guckte mit seinen runden bläulichen Augen die Besucher an.

So richtig hübsch ist das Kleine nicht und ich hätte auch nicht erkannt, was es mal werden soll! Auf jeden Fall hampelt es schon ganz schön herum und drohte einmal auch von seinem Brett zu fallen: Es hielt sich nur noch mit den Vorderfüßchen fest und strampelte entsetzlich mit den Hinterbeinen. Die Mama ließ es ein paar Sekunden zappeln, dann schnappte sie es erst mit ihren Händen, nahm es dann ganz in die Schnauze und setzte es ganz sicher hinten an die Wand. Zur Sicherheit schlang sie noch den Schwanz um ihr Kind und dann war erstmal Ruhe im Karton! ;-)

Wer ein deutliches Bild eines Vari-Babys sehen möchte, dem empfehle ich dieses hier:
http://www.flickr.com/photos/94554340@N00/497553073/

Übrigens: so sehen Rote Varis beim Schlafen aus (siehe unten). Kein Wunder, dass man im Lemuren-Haus fast jeden Tag ein Kind trifft, das entsetzt ruft: “Guck mal, da ist ein totes Tier!”

Schlafende Rote Varis

Schlafende Rote Varis

Der Rote Vari ist der größte der echten Lemuren. Er lebt auf der Masoala-Halbinsel im nordöstlichen Madagaskar. Rote Varis leben in Gruppen von 2 bis 20 Tieren und fressen Obst, Blätter und Nektar. Ihr Bestand ist nur noch sehr klein.

Links:

http://www.bristolzoo.org.uk/learning/animals/mammals/red-lemur

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Varecia_rubra?uselang=de

http://lemur.duke.edu/animals/redruffed/

Comments Keine Kommentare »

Blog Top Liste - by TopBlogs.de blogoscoop