Ringelschwanzmungo
Geschrieben von Petra Schulten in Tierbeobachtung, tags: Lemuren, Madagaskar, RingelschwanzmungoEs gibt einige Tiere im Zoo, die man nicht so oft sieht. Größtenteils handelt es sich dabei um nachtaktive Tiere. Manche sind aber auch kathemeral, d. h. sie sind ein paar Stunden wach, schlafen dann wieder einige Stunden, sind wieder wach usw. Ihnen ist es also egal, ob Tag oder Nacht ist. Dazu gehören z. B. viele Wieselartige aber auch die Rotbauchmakis.

Ringelschwanzmungo
Seit ich meine Jahreskarte habe (Ende März gekauft), war ich nun schon fast zehn Mal im Zoo. Dabei habe ich erst zweimal die Ringelschwanzmungos gesehen. Sie wohnen im Giraffenhaus mit Außengehege zum Madagaskar-Haus hin. Das passt auch, denn sie stammen ebenso wie die Lemuren aus Madagaskar.
Sie werden bis zu einem Kilo schwer und sind kleine Raubtiere. Außer Beutetieren (kleine Säuger, Amphibien, Insekten, Fischen) fressen sie auch Eier und Obst. Sie leben in kleinen Familienverbänden.
Der Kölner Zoo schreibt über seine Bewohner, dass sie zu den Mangusten gehören, ebenso ebenso wie die Indischen Mungos (die sogar Skorpione und giftige Schlangen erlegen) und die Erdmännchen. Laut Wikipedia betrachtet man sie aber mittlerweile als eine Unterfamilie der Madagassischen Raubtiere (Eupleridae), die wiederum nahe Verwandte der Mangusten sind.




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