Posts Tagged “Menschenaffen”

Während Mama sich ausruht, hampelt Gasira herum

Während Mama sich ausruht, hampelt Gasira herum

Schon im März kam die kleine Gasira zur Welt. Ihre Mutter legte sie gerne einfach in ihrer Nähe in einem Strohhaufen ab. Mittlerweile ist sie schon so groß, dass sie im ein-Meter-Umkreis ihrer Mama allein die Welt erkundet.

Leider sind die Lichtverhältnisse nicht ideal, die Glasscheiben sind oft schmutzig und reflektieren (mir fehlt ein entsprechender Filter) und natürlich habe ich auch nicht die allerhochwertigste Kamera. Daher sind die Bilder nicht gerade preisverdächtig. Trotzdem sieht man, wie klein und wie niedlich Gasira ist. :-)

Wie immer sehr ihr die Bilder beim Anklicken in Groß.

Gasira bei ihrer Mama

Gasira bei ihrer Mama

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Nachwuchs bei den Bonobos

Nachwuchs bei den Bonobos

Gestern fand ich im Menschenaffenhaus diesen Zettel vor. Neulich habe ich noch bei den Bonobos gerätselt, ob eine der Frauen nicht schwanger ist – sie war schon sehr rundlich. Nun die Bestätigung: Am 15. Juni 2010 kam ein Bonobo-Baby zur Welt. Herzlichen Glückwunsch! Ich bin schon sehr neugierig auf das Kleine!

Artikel mit ähnlichen Themen:
http://zoo.blog-haus.net/2010/06/orang-utans-lotti-gestorben-und-junge-familie-aus-arnheim/

http://zoo.blog-haus.net/2009/04/buchkritik-de-waal-ape-affe/

http://zoo.blog-haus.net/2010/03/gorillababy/

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Der kleine Wousan aus ArnheimÜber unsere Orang Utans habe ich selten geschrieben. Alle unsere Menschenaffen (Gorillas, Orang Utans und Bonobos) leben in einem Haus, dort sind auch Kleideraffen, Bartaffen, angeblich Guerezas (ich sehe sie nie) und ein paar ältere Tamarine untergebracht. Alle haben auch größere Außengehege, die allerdings nicht besonders oft genutzt werden. Auch wenn die Türen geöffnet sind, lungern unsere Affen meistens lieber drinnen herum, sie sind richtige Stubenhocker.

Ich fange mit den schlechten Nachrichten an: Unsere ältere Orang Utan Dame Lotti ist Anfang des Monats gestorben, wahrscheinlich an Altersschwäche. Sie war 39 Jahre alt und lebte mit einer anderen Seniorin Tilda zusammen. Diese wird jetzt erstmal wieder allein bleiben müssen.

Die Gruppe, die im größeren Gehege zu sehen ist, besteht aus dem Kölner Orang Utan Mann Bornie. Dessen ehemalige Lebensgefährtin Nony zog im August 2009 mit ihrer Tochter Nala in den norwegischen Zoo Kristiansand.

Im Dezember kamen dann Cori und ihre Kinder Cajunga und Wousan aus Arnheim. Den kleinen Wousan seht ihr auf zwei Fotos. Auf dem anderen Bild ist entweder Lotti oder Tilda zu sehen – ich habe mich mit den beiden nicht genug beschäftigt, um sie auseinander halten zu können, vermute aber, dass es Tilda ist.

Hier gibt es noch eine Bilderstrecke zu unseren Orang Utans:
http://www.rundschau-online.de/html/fotolines/1271190204592/rahmen.shtml?1

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Plakat zur Orang-Utan-Kunst-Aktion

Plakat zur Orang-Utan-Kunst-Aktion

In Köln lebt eine Zweier-WG von Orang-Utan-Damen. Beide sind betagt, eine ist in Köln geboren und aufgewachsen, die andere kam 2008 in den Kölner Zoo. Orang-Utans sind, anders als z. B. Gorillas, nicht so furchtbar gesellig. In freier Natur sind sie meistens einzeln anzutreffen, entweder in einem “eigenen” Revier oder als Wanderer. Männchen vertragen sich selten miteinander, Weibchen allerdings ziehen auch mal zu zweit durch den Wald, um dann nach einigen Tagen wieder getrennter Wege zu gehen. Sumatra-Orang-Utans sind generell sozialer als ihre Kollegen aus Borneo und leben auch mal in größeren Gruppen zusammen.

Tilda wurde im Krefelder Zoo als einzelnes Tier gehalten, das ist auch nicht ideal. Man war deswegen froh, dass sie sich mit Lotti aus Köln gut verstand. Die beiden bilden nun eine Senioren-WG.

Die 42jährige Tilda hat eine interessante Karriere hinter sich. Sie arbeitete in ihrer Jugend in einem Varieté, zog dann im Tierpark Studen sechs Jungtiere auf und siedelte schließlich nach Krefeld um. Da sie dort allein lebte, boten ihr die Pfleger allerhand Beschäftigungen an, z. B. Malen. Das hat sich die Kölner Orang-Utan-Dame Lotti von ihr abgeguckt und Zoodirektor Theo Pagel nutzt die Kunstwerke jetzt als Einnahmequelle für die Renovierung des Südamerika-Hauses, eines der historischen Zoo-Gebäude.

Eines der Bilder der Kölner Orang-Utan-Malerinnen

Eines der Bilder der Kölner Orang-Utan-Malerinnen

Es werden derzeit nur zwei Außen-Anlagen des Hauses benutzt, in denen die Bartaffen wohnen, die demnächst in die Nähe der Orang-Utans umsiedeln sollen sowie die Rotbauchtamarine. Nach dem Umbau sollen diverse Affen, Vögel und Faultiere in dem Haus leben.

Übergangsweise ist das Südamerika-Haus wieder geöffnet, um Lottis und Tildas Kunstwerke zu präsentieren. Die Bilder können für 150 bzw. 250 EUR (je nach Größe) gekauft werden. Anke Kammann (0221 / 778 51 85; kammann-zoofreunde@koelnerzoo.de) nimmt Gebote entgegen.

Das historische Südamerika-Haus im Kölner Zoo

Das historische Südamerika-Haus im Kölner Zoo

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