Posts Tagged “Nachwuchs”

Der Kölner Zoo beteiligt sich an zwei Tierschutzprojekten zur Erhaltung der Przewalski-Pferde, eines in Ungarn und eines in China. Dort werden die Pferde, die nur durch die Arbeit von Zoos und Naturschutzeinrichtungen vom Aussterben bewahrt wurden, wieder ausgewildert. Auswildern ist dabei vielleicht nicht der ganz richtige Begriff, denn nur in Reservaten und Naturschutzgebieten kann man einigermaßen sicher sein, dass die Tiere auch wirklich überleben.

Der Kölner Zoo ist recht erfolgreich in der Zucht dieser Pferde und auch in diesem Jahr hat am 3. Mai wieder ein kleiner Hengst das Licht der Welt erblickt.

Der kleine Przewalski Hengst, geboren am 3. Mai 2009http://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/05/przewalski-pferd-dsc03132-350x249.jpg 350w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />

Der kleine Przewalski Hengst, geboren am 3. Mai 2009

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Als ich letzte Woche zu den Lemuren, meinen Lieblingen, wollte, war das Madagaskar-Haus geschlossen – wegen Geburt! Ich schlich um das Haus und schaute allen Varis und anderen Lemuren zu, die draußen herumturnten, bis ich einen Pfleger erwischte, den ich befragen konnte. Bei den Roten Varis hatte es Nachwuchs gegeben, sagte er mir.

Also war ich gespannt auf den Moment, wenn das gemeine Volk auch den Mini-Vari bewundern durfte. Am Dienstag war ich dann im Haus, konnte aber nichts verdächtiges entdecken. Gestern dagegen war es endlich so weit. Die Vari-Mama war gleich im Käfig rechts neben dem Eingang untergebracht und ihr Nachwuchs saß neben ihr und guckte mit seinen runden bläulichen Augen die Besucher an.

So richtig hübsch ist das Kleine nicht und ich hätte auch nicht erkannt, was es mal werden soll! Auf jeden Fall hampelt es schon ganz schön herum und drohte einmal auch von seinem Brett zu fallen: Es hielt sich nur noch mit den Vorderfüßchen fest und strampelte entsetzlich mit den Hinterbeinen. Die Mama ließ es ein paar Sekunden zappeln, dann schnappte sie es erst mit ihren Händen, nahm es dann ganz in die Schnauze und setzte es ganz sicher hinten an die Wand. Zur Sicherheit schlang sie noch den Schwanz um ihr Kind und dann war erstmal Ruhe im Karton! ;-)

Wer ein deutliches Bild eines Vari-Babys sehen möchte, dem empfehle ich dieses hier:
http://www.flickr.com/photos/94554340@N00/497553073/

Übrigens: so sehen Rote Varis beim Schlafen aus (siehe unten). Kein Wunder, dass man im Lemuren-Haus fast jeden Tag ein Kind trifft, das entsetzt ruft: „Guck mal, da ist ein totes Tier!“

Schlafende Rote Varishttp://zoo.blog-haus.net/wp-content/uploads/2009/04/roter-vari-03-350x143.jpg 350w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" />

Schlafende Rote Varis

Der Rote Vari ist der größte der echten Lemuren. Er lebt auf der Masoala-Halbinsel im nordöstlichen Madagaskar. Rote Varis leben in Gruppen von 2 bis 20 Tieren und fressen Obst, Blätter und Nektar. Ihr Bestand ist nur noch sehr klein.

Links:
http://www.bristolzoo.org.uk/learning/animals/mammals/red-lemur
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Varecia_rubra?uselang=de
http://lemur.duke.edu/animals/redruffed/

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