Tiefseeausstellung in Frankfurt – Teil 2
Geschrieben von Petra Schulten in Nicht ganz Zoo, tags: Alfonsino, Anglerfisch, Frankfurt, Gorgonenhaupt, Meer, Ozean, Seespinne, TiefseeNachdem ich an meiner Kamera den Modus “Shoot without flash in low light to reduce blur” entdeckt hatte, konnte ich bei der Tiefsee-Ausstellung auch recht ordentliche Bilder machen, obwohl wir uns größtenteils im Stockfinsteren bewegten.
Besonders beeindruckt hat uns der Anglerfisch, der überall als das Tiefsee-Grusel-Tier schlechthin angepriesen wird und auch die Plakate für diese Ausstellung ziert. Er ist nur ca. 5 Zentimeter groß! Allerdings ist seine Technik trotzdem gemein: Er hat am Kopf einen länglichen Auswuchs (wie eine kleine Angelrute) und am Ende baumelt ein kleiner beleuchteter Knubbel. Diesen halten die noch kleineren Tiefseefische für Beute, schwimmen darauf zu und landen direkt im weit aufgesperrten Maul des Anglerfisches!
Mich als Spinnen-Phobiker hat natürlich auch die japanische Riesenseespinne verschreckt, die eine Spannweite von 3 Metern hat! Gut, dass ich ihr wohl nie begegnen werden, denn da wäre ein Herzinfarkt vorprogrammiert. ;-)
Hier also die lieblichen Tiere, die sich tief unter der Meeresoberfläche tummeln:
- Bei diesem zahnreichen Gesellen weiß ich leider den Namen nicht
- Gorgonenhaupt, 2 bis 500 Meter
- Alfonsino, 250 bis 600 Meter
- Salpen, 300 bis 2000 Meter
- Schwarzangler, 250 bis 2000 Meter
- Pelikanaal, 500 bis 7000 Meter, zahnlos
- Fangzahn, 500 bis 5000 Meter
- Verwandte unserer Asseln und Spinnen
- Japanische Riesenseespinne, 300 bis 400 Meter
- Leider weiß ich nicht mehr, was das ist – eine Assel?
- ohne Namen – wurde in einem Film gezeigt
- diverse Exponate Tiefseeausstellung
Wie im anderen Artikel schon erwähnt, handelt es sich teilweise um Präparate in diversen Flüssigkeiten, teilweise um Nachbildungen, die oft aus Abgüssen hergestellt wurden.
Kleine Anekdote zum Schluss: Im letzten Bereich befanden sich beleuchtete Gläser mit allerhand nicht näher beschriebenen Exponaten (siehe letztes Bild). Dazu ein Kind: “Die sind in Öl eingelegt, kann man die essen?”

















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